Brustkrebs

Herceptin.Evidenz, Erfahrung, Effektivität

10 Jahre Herceptin in der adjuvanten Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms

Frankfurt am Main (19. April 2016) - Etwa 8 von 10 Frauen, die gegen ihre HER2-positive Brustkrebserkrankung über 1 Jahr adjuvant mit Herceptin® (Trastuzumab, Roche) behandelt wurden, sind nach 10 Jahren am Leben. Zudem sind etwa 7 von 10 Frauen auch nach einem Jahrzehnt weiterhin krankheitsfrei. Diese zentralen Erkenntnisse zur langfristigen Wirksamkeit von Herceptin in der Adjuvanz liefern die aktuellen 10-Jahresdaten der beiden europäischen Zulassungsstudien HERA und BCIRG 006.1,2 Im Rahmen eines Pressegesprächs der Roche Pharma AG stellte PD Dr. Beyhan Ataseven, Essen, die aktuellen Studiendaten vor und erläuterte, wie Herceptin die Behandlung von Frauen mit HER2-positivem Mammakarzinom verändert hat.

HER2-positives metastasiertes Mammakarzinom

Erfahrungen mit Kadcyla in der Second-Line:
Überlebensvorteil bei hoher Lebensqualität

Frankfurt am Main (5. April 2016) - Kadcyla® (Trastuzumab Emtansin) ist die derzeit wirksamste Second-Line-Therapie für Frauen mit HER2-positivem metastasiertem Mammakarzinom. Das belegen die Daten der EMILIA-Studie: In der Zulassungsstudie lebten die Patientinnen median 5,8 Monate länger, wenn sie Trastuzumab Emtansin anstelle der Kombination Capecitabin plus Lapatinib erhielten.1 Im Rahmen eines Pressegesprächs berichteten Prof. Dr. Diana Lüftner, Berlin, und Prof. Dr. Jens Huober, Ulm, anhand konkreter Patientinnen-Beispiele von ihren Erfahrungen aus der klinischen Praxis.

Halaven® (Eribulin) zeigt als einzige Monochemotherapie einen signifikanten Überlebensvorteil beim metastasierten Brustkrebs (nach Anthrazyklin- und Taxan-haltiger Vortherapie)

  • Eisai stellt anlässlich des DKK 2016 in Berlin konsistente Daten zur Überlebensverlängerung durch Halaven® über mehrere Indikationen vor. Der Endpunkt Gesamtüberleben (OS) ist auch im fortgeschrittenen Stadium von Krebserkrankungen für Ärzte und Patienten relevant

Berlin (25. Februar 2016) – Halaven® als eine innovative zytostatische Therapiemöglichkeit bei der Behandlung des metastasierten Brustkrebses stand im Fokus eines Eisai-Satellitensymposiums anlässlich des Deutschen Krebskongresses (DKK) 2016 in Berlin. Die Frage nach den individuell wichtigsten Therapiezielen und patientenrelevanten klinischen Endpunkten rückt dabei immer stärker in den Vordergrund. Wie Dr. med. Rachel Würstlein, Geschäftsführende Oberärztin am Brustzentrum der Universitätsklinik München (LMU), im Rahmen einer Pressekonferenz anlässlich des DKK darstellte, wird das Gesamtüberleben (OS) von Ärzten und Patienten als klinisch relevantestes Ziel wahrgenommen. [1-3]

Gefährlicher triple-negativer Brustkrebs

Neue Zielmoleküle für die Behandlung

München (18. Januar 2016) - Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen, und es gibt zahlreiche Unterarten, die nicht gut behandelbar sind. Oft bildet Brustkrebs Metastasen in der Lunge, Gehirn und Leber. Verfügen die Tumorzellen über bestimmte Rezeptoren, können spezifische Medikamente zur Therapie eingesetzt werden. Doch für eine bestimmte Brustkrebsform, den triple-negativen Brustkrebs, steht bisher nur die ungerichtete Chemotherapie zur Verfügung. Sie schädigt auch gesunde Zellen und ist daher für die Patientinnen sehr belastend. Wissenschaftler und Ärzte an der TU München haben daher nach neuen Angriffspunkten in den Zellen des triple-negativen Brustkrebses gesucht – und sind fündig geworden. 

Mehr Heilungschancen für Patientinnen mit HER2-positivem Mammakarzinom: Zulassung für Perjeta in der Neoadjuvanz. Seit Juli 2015 ist Perjeta® (Pertuzumab) in Kombination mit Herceptin® (Trastuzumab) und Chemotherapie für die neoadju-vante Behandlung von Frauen mit HER2-positivem, lokal fortgeschrittenem, inflammatorischem oder frühem Mammakarzinom mit hohem Rezidivrisiko zuge­lassen.1 In der zulassungsrelevanten NeoSphere-Studie bewirkte die Hinzunahme von Pertuzumab zu Trastuzumab plus Docetaxel nahezu eine Verdoppelung der Rate an pathologischen Komplettremissionen in Brust und Axilla (ypT0/is ypN0).2 Anlässlich der Zulassungserweiterung erläuterten PD Dr. Marc Thill, Frankfurt, und Prof. Dr. Andreas Schneeweiss, Heidelberg, die Studiendaten zu Pertuzumab in der Neoadjuvanz sowie den Stellenwert der neuen Therapie für die Patientin­nen. Photo: Tom MillerMehr Heilungschancen für Patientinnen mit HER2-positivem Mammakarzinom

Zulassung für Perjeta in der Neoadjuvanz

 

Frankfurt am Main (9. September 2015) - Seit Juli 2015 ist Perjeta® (Pertuzumab) in Kombination mit Herceptin® (Trastuzumab) und Chemotherapie für die neoadju-vante Behandlung von Frauen mit HER2-positivem, lokal fortgeschrittenem, inflammatorischem oder frühem Mammakarzinom mit hohem Rezidivrisiko zuge­lassen.1 In der zulassungsrelevanten NeoSphere-Studie bewirkte die Hinzunahme von Pertuzumab zu Trastuzumab plus Docetaxel nahezu eine Verdoppelung der Rate an pathologischen Komplettremissionen in Brust und Axilla (ypT0/is ypN0).2 Anlässlich der Zulassungserweiterung erläuterten PD Dr. Marc Thill, Frankfurt, und Prof. Dr. Andreas Schneeweiss, Heidelberg, die Studiendaten zu Pertuzumab in der Neoadjuvanz sowie den Stellenwert der neuen Therapie für die Patientin­nen.

HER2-positives Mammakarzinom

Perjeta für die neoadjuvante Therapie zugelassen

 

Grenzach-Wyhlen (31. Juli 2015) - Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat Perjeta® (Pertuzumab) in Kombination mit Herceptin® (Trastuzumab) und Chemotherapie für die neoadjuvante Behandlung von Frauen mit HER2-positivem lokal fortgeschrittenem, inflammatorischem oder frühem Mammakarzinom mit hohem Rezidivrisiko zugelassen.1 In der zulassungsrelevanten NeoSphere-Studie bewirkte die Hinzunahme von Pertuzumab zu Trastuzumab plus Docetaxel nahezu eine Verdoppelung der Rate an pathologischen Komplettremissionen in Brust und Axilla (ypT0/is ypN0).2 Weitere Studiendaten bestätigen die hohe Wirksamkeit der doppelten Antikörper-Blockade auch in Kombination mit einer Anthrazyklin- oder Carboplatin-basierten Chemotherapie.3

Kongress der Deutschen Gesellschaft für Senologie

Neue Ergebnisse zum Mammographiescreening – Wissenschaftliche Bewertung

 

Leipzig (25. Juni 2015) - Kritik am Mammographiescreening hat in den letzten 12 Monaten potentielle Teilnehmerinnen erheblich verunsichert. Angeblich erziele das Mammographiescreening die nach den sieben, vor über 20 Jahren durchgeführten, randomisierten Studien erwartete Mortalitätssenkung nicht. Diese Studien seien zum Teil fehlerhaft durchgeführt und ausgewertet worden. Als Beleg wurde eine dieser Studien, die kanadische randomisierte Studie (CNBSS) angeführt, die keine Reduktion der Brustkrebssterblichkeit gezeigt hatte. Zudem sei mit der Verbesserung der Prognose durch die heute durchgeführte medikamentöse Zusatzbehandlung eine wesentliche Senkung der Brustkrebssterblichkeit durch die Früherkennung nicht mehr zu erwarten.

HER2-positives, metastasiertes Mammakarzinom

Zeitgemäße Therapie mit Perjeta und Kadcyla unter der Lupe

 

Leipzig (25. Juni 2015) - Innerhalb kürzester Zeit haben sich Perjeta® (Pertuzumab) in Kombination mit Herceptin® (Trastuzumab) und Docetaxel sowie das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Kadcyla® (Trastuzumab Emtansin) als Standards in der First- bzw. Second-Line-Therapie des fortgeschrittenen HER2-positiven Mamma-karzinoms etabliert. Beide Therapien bieten den betroffenen Frauen in der jeweiligen Behandlungssituation die Aussicht auf einen signifikanten Gewinn an Überlebenszeit – das belegen die Resultate der Zulassungsstudien.1,2 Über den Stellenwert der beiden HER2-gerichteten Therapien sowie Erfahrungen aus der klinischen Praxis berichteten Prof. Dr. Achim Rody, Lübeck, und Prof. Dr. Andreas Schneeweiss, Heidelberg, im Rahmen eines Symposiums der Roche Pharma AG auf der 35. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) in Leipzig.

 

ASCO 2015

Neues zur Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms

 

Bonn (16. Juni 2015) - Ein Schwerpunkt des weltweit größten Krebskongresses, der 51. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO), war auch in diesem Jahr die Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms. Im Fokus standen dabei insbesondere neue Studiendaten zum neoadjuvanten Einsatz von Perjeta® (Pertuzumab): Die vorgestellten Daten weisen darauf hin, dass Pertuzumab in Kombination mit Herceptin® (Trastuzumab) und Docetaxel die Prognose von Frauen mit frühem HER2-positivem Mammakarzinom langfristig verbessern könnte.1 Präsentiert wurden zudem Daten zu Herceptin® SC (Trastuzumab) subkutan beim frühen Mammakarzinom und zum First-Line-Einsatz des Antikörper-Wirkstoff-Konjugats Kadcyla® (Trastuzumab Emtansin).2,3 Die aktuellen Daten vom ASCO stellte PD Dr. Marc Thill, Frankfurt am Main, im Rahmen einer Pressekonferenz der Roche Pharma AG in Bonn vor.

Abb.: Mit Hilfe von Microarrays können Wissenschaftler die Konzentration von Hunderten Molekülen, in diesem Fall von Mikro-RNA, gleichzeitig bestimmen. Bildrechte: Universitätsklinikum FreiburgBrustkrebs-Diagnostik

Neue Methode weist Tumor über Urin nach

Freiburg (9. Juni 2015) - Forscher der Klinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg haben einen Ansatz entwickelt, Brustkrebs mit Hilfe von Urinproben nachzuweisen. Dafür ermittelten sie die Konzentration von Mikro-RNA-Molekülen, die den Zell-Stoffwechsel steuern und in Krebszellen oft fehlreguliert sind. Mit einer Sicherheit von 91 Prozent konnten die Wissenschaftler feststellen, ob eine Probandin gesund oder krank war. Das Verfahren könnte möglicherweise künftig zur Kontrolle des Behandlungserfolgs und in der Früherkennung von Brustkrebs eingesetzt werden. Die Freiburger Wissenschaftler haben die Ergebnisse in der Fachzeitschrift BMC Cancer veröffentlicht und die Methode als Patent angemeldet.

Herceptin SC

Ein weiterer Schritt zu mehr Normalität im Alltag von Brustkrebspatientinnen

 

Hamburg (4. Dezember 2014) - Seit über einem Jahr steht der bewährte Antikörper Herceptin® (Trastuzumab Roche) zur Behandlung des HER2-positiven Mamma-karzinoms als subkutane (SC) Formulierung zur Verfügung. Herceptin SCermöglicht eine deutlich schnellere, weniger invasive und damit patientinnen-freundlichere Therapie. Im Rahmen eines Pressegesprächs der Roche Pharma AG in Hamburg erörterte der Gynäkoonkologe Professor Volkmar Müller, Hamburg, zusammen mit einer Patientin und Doris C. Schmitt, Patientinnenvertreterin aus München, wie Herceptin SC die Brustkrebstherapie verbessert.

Neue Daten vom ESMO

Avastin in der Therapie des HER2-negativen metastasierten Mammakarzinoms

 

Frankfurt am Main (17. Oktober 2014) - Der Angiogenese-Hemmer Avastin® (Bevacizumab), ein etablierter Standard in der Therapie des HER2-negativen metastasierten Mammakarzinoms, zeigte nun auch seine Wirksamkeit in neuen Behandlungskonzepten. Dies belegen die aktuellen Daten der Studien TANIA und IMELDA, die auf der diesjährigen Jahrestagung der European Society of Medical Oncology (ESMO) in Madrid vorgestellt wurden. Im Rahmen eines Pressegesprächs der Roche Pharma AG in Frankfurt am Main stellte Privatdozent Dr. Sherko Kümmel, Essen, die Auswertungen beider Studien vor und gab damit einen Ausblick auf mögliche zukünftige Behandlungskonzepte.

Neue Daten vom ESMO

Perjeta verlängert das Gesamtüberleben auf fast fünf Jahre

 

Frankfurt am Main (17. Oktober 2014) - Frauen mit HER2-positivem metastasierten Mammakarzinom überleben im Median fast fünf Jahre, wenn sie Perjeta® (Pertuzumab) in Kombination mit Herceptin® (Trastuzumab) und Docetaxel als First-Line-Therapie erhalten.(1) Das zeigt die finale Analyse der CLEOPATRA-Studie, die Ende September 2014 auf der Jahrestagung der European Society of Medical Oncology (ESMO) in Madrid vorgestellt wurde. Die aktuellen Daten untermauern damit erneut den hohen Stellenwert der doppelten Antikörper-Blockade in dieser Therapiesituation. Im Rahmen eines Pressegesprächs der Roche Pharma AG in Frankfurt am Main stellte Professor Andreas Schneeweiss, Heidelberg, die aktuellen Studiendaten vor und zog ein Fazit für die klinische Praxis.