Brustkrebs

Zähne putzen

Besonders bei Brustkrebs

Berlin (1. März 2012) - Wenn ein Brustkrebs metastasiert, dann sind in etwa zwei von drei Fällen die Knochen betroffen. Solche Metastasen können sehr schmerzhaft sein und zu Knochenbrüchen führen. In diesen Fällen werden der Patientin häufig Bisphosphonate oder ein spezieller Antikörper, Denosumab verordnet, die den Knochenabbau aufhalten und die Knochen stabilisieren. Diese Arzneimittel schützen die Knochen auch vor Substanzverlusten, die eine Antihormontherapie hervorrufen kann, und die in eine Osteoporose münden können. Aber es gilt, Nebenwirkungen zu verhindern.

IQWiG. Phpto: IQWiGZusatznutzen von Eribulin bei Brustkrebs ist nicht belegt

 

Anhaltspunkt für längeres Überleben nur bei bestimmten Patientinnen

Höherer Schaden nicht auszuschließen

 

Berlin (1. Februar 2012) - Eribulin (Handelsname Halaven®) ist seit März 2011 für Frauen mit lokal fortgeschrittenem und metastasiertem Brustkrebs zugelassen, bei denen die Krankheit trotz vorheriger medikamentöser Behandlung weiter fortgeschritten ist. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG überprüft, ob Eribulin gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet.

 

Rosa_Schleife. Photo: WikipediaBrustkrebs: Lymphknoten nicht komplett entfernen, sondern bestrahlen

 

Berlin (20. Juli 2011) – Viele Krebserkrankungen bilden zuerst an den Lymphknoten Metastasen. Deshalb entfernen die Chirurgen diese bei vielen Tumoroperationen vorsorglich mit – auch wenn sie nicht erkennbar vom Krebs befallen sind. Eine schonendere Alternative ist eine Strahlentherapie. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) anlässlich einer aktuellen Studie an Patientinnen mit Brustkrebs hin. Diese zeigt, dass eine Bestrahlung der Lymphknoten nach der Brustoperation die Gefahr eines Tumorrückfalls senken kann.

 

Hohe Wirksamkeit bei mehr Lebensqualität

Xeloda in der Therapie des metastasierten Mammakarzinoms

 

Frankfurt am Main (6. Juli 2011) - In der Therapie des metastasierten Mammakarzinoms ist Capecitabin (Xeloda®) als Standard etabliert. Die orale Chemotherapie ist eine hochwirksame und zugleich gut verträgliche Therapieoption, die den Patientinnen ein hohes Maß an Lebensqualität erhält. Seit Juni diesen Jahres ist Capecitabin zudem in Kombination mit dem Angiogenesehemmer Bevacizumab (Avastin®) für die First-Line-Therapie des HER2-negativen metastasierten Mammakarzinoms zugelassen. Im Rahmen eines Pressegesprächs der Roche Pharma AG präsentierte PD Dr. Björn-Wieland Lisboa, Chefarzt der Frauenklinik II, Evangelisches Krankenhaus Bethesda zu Duisburg und Leiter des Brustzentrums Rhein-Ruhr, Daten zur Capecitabin-Monotherapie und erläuterte die Vorteile der neuen Kombinationstherapie.

 

Zulassungserweiterung für Avastin in der Brustkrebstherapie

Neue Kombination in der First-Line-Therapie des metastasierten, HER2-negativen Mammakarzinoms

 

Grenzach-Wyhlen (29. Juni 2011) - Mit der Kombination von Bevacizumab (Avastin®) und Capecitabin (Xeloda®) steht eine neue hochwirksame und gut verträgliche Option in der First-Line-Therapie des metastasierten, HER2-negativen Mammakarzinoms zur Verfügung. Durch die zusätzliche Gabe des Angiogenesehemmers leben die Patientinnnen signifikant länger ohne Tumorprogression. Das belegen die aktuellen Daten der Zulassungsstudie Ribbon-1 [1][2]. Anlässlich der Zulassungserweiterung präsentierten PD Dr. Sherko Kümmel, Direktor der Klinik für Senologie, Kliniken Essen-Mitte, und Dr. Norbert Marschner, Niedergelassener Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Freiburg, im Rahmen einer Pressekonferenz der Roche Pharma AG die Daten der Ribbon-1-Studie sowie die Vorteile der neuen Kombinationstherapie.

 

Patientinnen mit frühem HER2-positivem Mammakarzinom individuell behandeln

Zulassungserweiterung für den adjuvanten Einsatz von Trastuzumab

 

Grenzach-Wyhlen (25. Mai 2011) - Der Einsatz des monoklonalen Antikörpers Trastuzumab (Herceptin®) ist jetzt auch simultan zur adjuvanten Chemotherapie bei Patientinnen mit frühem HER2-positivem Mammakarzinom zugelassen. Bislang bezog sich die Zulassung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) auf die sequentielle Gabe nach abgeschlossener Chemotherapie. Die Zulassungserweiterung hat das therapeutische Spektrum für Patientinnen mit frühem HER2-positivem Mammakarzinom um wertvolle Therapieoptionen erweitert und bietet die Basis für eine noch individuellere Therapieentscheidung. Eine wichtige neue Option ist insbesondere das Anthrazyklin-freie TCH-Regime mit Docetaxel, Carboplatin und Trastuzumab.

 

Brustkrebs

Wann hilft die Magnetresonanztomografie (MRT)?

 

Berlin (3. Mai 2011) - Nachdem die Mammaspezialisten auf dem vergangenen Konsensustreffen 2009 schwerpunktmäßig die Diagnose von Knotenbildungen in der Brust mit Mammographie und Ultraschall diskutierten, widmen sich die Teilnehmer in diesem Jahr ganz der weiterführenden Diagnostik. Hierbei wird es vor allem um den richtigen Diagnoseweg für die sogenannte Hochrisiko-Gruppe gehen – gesunden Frauen also, die aufgrund von Gendefekten und familiärer Vorbelastung ein deutlich erhöhtes Risiko tragen, an Brustkrebs zu erkranken.

 

PET-geführte Biopsie bei Brustkrebs-Erstdiagnose und Vorplanung zu Operationen

 

San Diego, Kalifornien, USA (ots/PRNewswire) - Das Breast Journal veröffentlichte kürzlich original zukunftsgerichtete Daten, die die technische Aussagekraft bildgeführter Feinnadelbiopsien bei Verdacht auf Brustkrebsläsionen mit der Positron Emission Mammography (PEM)-Technik bestätigen. Bei der Studie wurde der hochauflösende Brust-PET-Scanner von Naviscan, otherwise known as a auch bekannt als PEM-Scanner verwendet. Zum ersten Mal konnte das sogenannte PET-Imaging alleine die Brustregionen ausmachen, die abnormale FDG-Uptakes aufwiesen und die Extraktion für histopathologische Analysen vornehmen.

 

G-BA empfiehlt Aktualisierung des Behandlungsprogramms Brustkrebs

Berlin (17. März 2011) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag Empfehlungen zur Aktualisierung des strukturierten Behandlungsprogramms (Disease-Management-Programm, DMP) für Patientinnen mit Brustkrebs beschlossen. Damit trägt der G-BA der Dynamik des medizinischen Fortschritts und der daraus folgenden Verbesserung der Versorgung von Brustkrebs-Patientinnen Rechnung. Der Gesetzgeber sieht vor, dass die Anforderungen an zugelassene DMP regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Die jetzt beschlossenen Empfehlungen des G-BA betreffen das im Februar 2006 per Rechtsverordnung in Kraft getretene DMP Brustkrebs.

Welt-Frauentag: Brustkrebs-Patientinnen im Fokus

 

Betroffene fordern stärkere Patientenorientierung und -beteiligung

 

Bonn (8. März 2011) - Am 8. März ist Welt-Frauentag. Seit 100 Jahren kämpfen Frauen an diesem Tag für ihre Rechte und weisen auf Missstände hin. Die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Gesellschaft für Senologie e.V. (DGS) und die Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. (FSH) nehmen den Tag zum Anlass, um auf Defizite bei der Betreuung von Patientinnen mit Brustkrebs aufmerksam zu machen.

 

JCO 2011

HER2-positives Mammakarzinom: Neue 1st-line Perspektiven

 

Kombination Vinorelbin + Trastuzumab effektive und verträgliche Alternative zur Standardtherapie

 

Freiburg (Januar 2011) - Eine First-line-Therapie mit NAVELBINE® (Vinorelbin) i.v. in Kombination mit Trastuzumab ist beim fortgeschrittenen HER2-positiven Mammakarzinom ebenso effektiv, jedoch verträglicher, als die bisherige Standardtherapie Docetaxel + Trastuzumab. Dies hat eine Phase-III-Studie gezeigt, deren Ergebnisse  im Januar 2011 im Journal of Clinical Oncology veröffentlicht wurde. Diese Daten sind konsistent mit den Ergebnissen der Studien zu NAVELBINE® ORAL + Trastuzumab und bestätigen damit diese orale Therapieoption als effektive, gut verträgliche und für Patientinnen optimale Behandlung.

 

Deutsches Krebsforschungszentrum

Vermeidbare Risikofaktoren für Brustkrebs identifiziert

 

Heidelberg (18. Januar 2011) - Etwa 30 Prozent aller Fälle von Brustkrebs nach den Wechseljahren ließen sich durch mehr Bewegung und den Verzicht auf Hormonersatztherapie vermeiden, errechneten Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum.

 

10 Jahre Herceptin®

HER2-positiver Rezeptorstatus als signifikanter Überlebensvorteil

 

Frankfurt am Main (27. September 2010) - Die Entwicklung von Trastuzumab (Herceptin) hat die Brustkrebstherapie revolutioniert. Wurde die Diagnose eines HER2-positiven Mammakarzinoms zuvor mit einer ungünstigen Prognose assoziiert, steht den betroffenen Patientinnen seit 10 Jahren eine moderne und zielgerichtete Therapieoption zur Verfügung, die den HER2-positiven Rezeptorstatus in einen signifikanten Überlebensvorteil gewandelt hat.