Onkologie_aktuell

G-BA legt letzte Einzelheiten zu Gastrointestinal-Tumoren fest

 

Berlin (3. April 2014) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute den zur ambulanten spezialfachärztlichen Behandlung (ASV) noch ausstehenden Konkretisierungsbeschluss zu Gastrointestinal-Tumoren und anderen Tumoren der Bauchhöhle gefasst. Am 20. Februar 2014 hatte der G-BA beschlossen, spezifische Leistungen im Rahmen der onkologischen Behandlung, die nicht im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) zur Abrechnung ärztlicher Leistungen abgebildet sind – beispielsweise die Teilnahme an Tumorkonferenzen oder die interdisziplinäre Koordination des Behandlungspfads – in einen Appendix zur entsprechenden Regelung aufzunehmen und sich dabei an den bestehenden Gebührenordnungspositionen der Onkologie-Vereinbarung zu orientieren. Soweit erforderlich, sollten dabei auch ergänzende Mindestmengen für einzelne onkologische Behandlungen festgelegt werden.

 

First-Line-Therapie des fortgeschrittenen Nicht-Plattenepithel-NSCLC

Konsistente Datenlage bestätigt Bevacizumab als Therapiestandard

 

Grenzach-Wyhlen (28. März 2014) - Der Einsatz von Bevacizumab (Avastin®) als Induktionstherapie in der First-line und die Gabe des VEGF-Antikörpers bis zur Progression haben die Prognose beim fortgeschrittenen Nicht-Plattenepithel-NSCLC (nsNSCLC) in den letzten 10 bis 15 Jahren deutlich verbessert. Bevacizumab-basierte First-Line-Schemata ermöglichen heute mediane Überlebenszeiten von mehr als 18 Monaten, während das mediane Gesamtüberleben zur Jahrtausendwende noch weniger als ein Jahr betrug, betonte Professor Dr. Wolfgang Schütte, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, während einer Pressekonferenz im Rahmen des 55. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Bremen.

 

MSD und Endocyte geben die „Positive Opinion“ für VYNFINIT® (Vintafolid) und die begleitenden Diagnostika zur Bildgebung FOLCEPRI® (Etarfolatid) und NEOCEPRI® (i.v. Folsäure) für Patientinnen mit platinresistentem Ovarialkarzinom bekannt

 

Haar (26. März 2014) - MSD gibt bekannt, dass das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der European Medicines Agency (EMA) am 21.03.2014 jeweils eine “Positive Opinion” für die Zulassung unter besonderen Bedingungen von VYNFINIT® (Vintafolid) und die zugehörigen Diagnostika zur Bildgebung FOLCEPRI® (Etarfolatid) und NEOCEPRI® (i.v. Folsäure) zur Behandlung von erwachsenen Patientinnen mit Folatrezeptor-positivem, Platin-resistentem Ovarialkarzinom in Kombination mit pegyliertem liposomalen Doxorubicin (PLD) abgegeben hat (1). Es handelt sich hierbei um Arzneimittel zur Behandlung von seltenen Leiden (Orphan Drugs).

 

Onkologie

Weltneuheit: Heilende Hitze präzise steuern

 

Ein in Frankfurt jüngst entwickeltes Verfahren gibt Patienten mit metastasierten Tumoren Hoffnung auf ein besseres Überleben. Computertomograph (CT) kann Hitzestrahl dreidimensional abbilden und ausrichten

 

Frankfurt am Main (17. März 2014) - Bei Lebermetastasen ist deren Entfernung mittels Hitze oftmals das Mittel der Wahl, um das Leben der Patienten zu verlängern. Ziel dabei ist die komplette Verkochung des Schadgewebes, weshalb eine hochpräzise Navigation der Intervention notwendig ist. Für das Verkochen selbst kommen zwei moderne Verfahren in Frage. Einerseits ist die Radiofrequenzablation eine örtliche Anwendung von hochfrequentem Strom - eben im Radiofrequenzbereich. Hierdurch werden hohe Temperaturen erzeugt, die Tumorzellen sehr effektiv zerstören, insbesondere bei primären und sekundären Lebertumoren. Eine weitere Methode ist die Mikrowellenablation. Die Mikrowellentechnik stimuliert Wassermoleküle, sodass durch deren kinetische Reibung thermische Energie erzeugt wird, die den Tumor verbrennt. Mikrowellen bieten gegenüber der Radiofrequenzablation einige Vorteile. So können höhere Temperaturen erreicht werden, bei einem gleichzeitig verminderten Risiko von Hautverbrennungen. Hinzu kommt eine schnellere Behandlungszeit. Beide Eingriffe sind minimalinvasiv, da die Energie durch äußerst kleine Einstichsonden appliziert wird.

Neuer automatisierter CINtecPLUS Test verbessert die Erkennung von Gebärmutterhalskrebsvorstufen

Roche bietet das umfassendste Portfolio für das Screening auf Gebärmutterhals-krebs durch neu lancierten Test

 

Basel (21. Februar 2014) - Roche gab heute die Markteinführung des vollautomatisierten CINtec PLUS* Zytologie-Tests zur Verbesserung der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebsvorstufen bekannt. Der CINtecPLUS Zytologie-Test hilft Frauen zu identifizieren, die hochgradige Vorstufen von Gebärmutter–halskrebs aufweisen und daher eine sofortige Kolposkopie benötigen.

 

Krebs: Auch die Seele leidet mit

Deutsche Krebshilfe und Deutsche Krebsgesellschaft fordern flächendeckende psychoonkologische Versorgung

 

Berlin (20. Februar 2014) – Immer mehr Menschen erhalten die Diagnose Krebs. Etwa ein Drittel der Betroffenen leidet so sehr unter der Erkrankung, dass sie psychologische Hilfe benötigen. Doch bundesweit werden noch nicht alle Patienten adäquat und nach den gleichen Qualitätsstandards versorgt. „Die Deutsche Krebshilfe appelliert an die Gesundheitspolitik und die Kostenträger, sich dem Thema verstärkt zu widmen und die notwendigen Versorgungsstrukturen in den Krebszentren sowie deren adäquate Finanzierung sicherzustellen“, forderte Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, heute auf einer Pressekonferenz auf dem Deutschen Krebskongress 2014 in Berlin.

 

Onkopti ‑ Onkologische Therapieprotokolle im Internet

Leitlinie leicht gemacht

Prof. Dr. med. Hartmut Link

Berlin (20. Februar 2014) - Die febrile Neutropenie (FN) nach Chemotherapie als erstes Zeichen einer lebensbedrohlichen Infektion ist definiert durch Fieber von 38,3 °C und höher oder 38,0 °C über 1h oder 2x innerhalb von 12 Stunden, bei neutrophilen Granulozyten unter 1.000/μl. Bei stationärer Aufnahme wegen FN liegt die Mortalität ohne Begleiterkrankungen bei 1,2 % und bei nachgewiesener Infektion bei 4,9 %. Mit einer oder zwei Komorbiditäten steigen diese Raten auf 6,7 / 14,7 % bzw. 12,9 / 28,9 % 2. Weitere Folgen der FN sind Reduktion von Chemotherapiedosis und Therapieverschiebung, wodurch die Mortalität durch die maligne Erkrankung ansteigen kann 3.

Auftakt des 31. Deutschen Krebskongresses

Intelligente Konzepte in der Onkologie – der Mensch im Mittelpunkt

 

Berlin (19. Februar 2014) - Wenn Patienten mit einer chronisch lymphatischen Leukämie (CLL) und Mutation im IGHV-Gen eine Kombinationstherapie aus Chemotherapie und Antikörper erhalten, haben sie ein deutlich längeres krankheitsfreies Überleben sowie generell ein längeres Überleben als CLL-Patienten ohne mutiertem IGHV-Gen. Dieses Ergebnis einer neuen, bislang unveröffentlichten Studie zum krankheitsfreien Überleben bei CLL wurden heute auf der Auftaktpressekonferenz des 31. Deutschen Krebskongresses in Berlin vorgestellt. PD Dr. Barbara Eichhorst, Uniklinik Köln, sagt: „Patienten mit einer fortgeschrittenen chronisch lymphatischen Leukämie leben heute mehr als doppelt so lang als noch vor zehn Jahren. Das ist ein großer Erfolg, und wir arbeiten daran, dass diese Leukämie eines Tages heilbar oder zumindest ein Leben lang kontrollierbar ist. Unsere neue Studie ist ein weiterer Schritt auf diesem Weg. Auf der Basis unserer Daten können wir nun bestimmten Patientengruppen sagen, dass sie gute Chancen haben, nach einer Standard-Chemoimmunotherapie für viele Jahre krankheitsfrei zu leben.“ 

 

BMG

Studie zum Dokumentationsaufwand bei Brustkrebs veröffentlicht

 

Berlin (17. Februar 2014) - Unter dem Titel „Dokumentationsaufwand der Patientin mit Mammakarzinom - von der Primärdiagnose bis zur Nachbeobachtung und den damit verbundenen Ressourcen“ hatte das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) 2011 ein Projekt in Auftrag gegeben, dessen Abschlussbericht ab heute im Internet zugänglich ist. Die zweistufige Studie wurde unter der Leitung des Universitäts-Brustzentrums Franken an der Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen durchgeführt. Sieben weitere Brustkrebszentren waren daran beteiligt.

 

T-Zell Lymphome: Patienteninformation zu seltenen Krebserkrankungen des lymphatischen Systems. T-Zell-Lymphome sind eine Gruppe von Krebserkrankungen des lymphatischen Systems, bei denen in den Lymphknoten, häufig aber auch in anderen Organen, bösartig veränderte weiße Blutzellen der T-Zell-Reihe gefunden werden. Mit jährlich rund 800 Neuerkrankungen in Deutschland gehören T-Zell-Lymphome zu den seltenen Tumorerkrankungen, die nur in spezialisierten Zentren behandelt werden sollten. Das Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) hat nun ein Faltblatt zu dieser Erkrankung herausgegeben, das über den Ursprung, die Symptome und die Behandlung von T-Zell-Lymphomen informiert. Die Patienteninformation kann kostenlos beim KML bestellt oder unter http://www.lymphome.de heruntergeladen werden.T-Zell Lymphome

Patienteninformation zu seltenen Krebserkrankungen des lymphatischen Systems

 

Köln (28. Januar 2014) - T-Zell-Lymphome sind eine Gruppe von Krebserkrankungen des lymphatischen Systems, bei denen in den Lymphknoten, häufig aber auch in anderen Organen, bösartig veränderte weiße Blutzellen der T-Zell-Reihe gefunden werden. Mit jährlich rund 800 Neuerkrankungen in Deutschland gehören T-Zell-Lymphome zu den seltenen Tumorerkrankungen, die nur in spezialisierten Zentren behandelt werden sollten. Das Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) hat nun ein Faltblatt zu dieser Erkrankung herausgegeben, das über den Ursprung, die Symptome und die Behandlung von T-Zell-Lymphomen informiert. Die Patienteninformation kann kostenlos beim KML bestellt oder unter http://www.lymphome.de heruntergeladen werden.

Uni-Leipzig

Forschungsprojekt will deutschlandweit psychosoziale Versorgung junger Krebspatienten verbessern

 

Leipzig (22. Januar 2014) -  Die Deutsche Krebshilfe fördert ab Januar 2014 über einen Zeitraum von drei Jahren das Projekt „Ich bin doch noch so jung!“ am Universitätsklinikum Leipzig. Die Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie untersucht die Lebenszufriedenheit, die Versorgungssituation und den Unterstützungsbedarf von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die an Krebs erkrankt sind. Auf Grundlage der Resultate werden Unterstützungsangebote entwickelt, die den jungen Patienten helfen sollen, die mit der Krankheit verbundenen Belastungen besser zu bewältigen.

 

Jahrestagung der American Society of Hematology 2013:

Große Subgruppen-Analyse der Phase-3-Studie HOKUSAI-VTE von Krebspatienten zeigte verminderte Inzidenz an Thromboembolie-Rezidiven und klinisch relevanten Blutungen unter Edoxaban im Vergleich zu Warfarin

 

  • Eine Subgruppen-Analyse der Phase-3-Studie HOKUSAI-VTE von Krebspatienten mit venöser Thromboembolie (VTE) zeigte: Im Vergleich zu Warfarin ergaben sich eine numerisch geringere Häufigkeit an rezidivierenden VTE sowie ein um 36 % reduziertes Risiko für klinisch relevante Blutungen.1
  • Thromboembolien treten bei Tumorpatienten mit einer jährlichen Inzidenz von 20 % auf und tragen zum erhöhten Mortalitätsrisiko dieser Patientengruppe bei.2
  • Die Ergebnisse dieser Subgruppen-Analyse entsprechen den zuvor veröffentlichten Phase-3-Gesamtergebnissen der HOKUSAI-VTE-Studie.1,3
  • Diese Auswertung von VTE-Patienten mit einer Krebserkrankung wurde anlässlich der Jahrestagung der American Society of Hematology 2013 vorgestellt.

 

New Orleans (Louisiana) und Tokio (9. Dezember 2013) – Daiichi Sankyo Company, Limited (Daiichi Sankyo) gab die Ergebnisse einer zuvor festgelegten Subgruppen-Analyse der Phase-3-Studie HOKUSAI-VTE bekannt, in die 771 Patienten mit Tumorerkrankung eingeschlossen wurden. Bei Patienten mit entweder anamnestischer (n = 563) oder derzeit aktiver Krebserkrankung (n = 208), die einmal täglich mit dem Faktor-Xa-Inhibitor Edoxaban behandelt wurden, ergab sich eine numerisch geringere Inzidenz von rezidivierenden symptomatischen venösen Thromboembolien (VTE) verglichen mit Warfarin (3,7 % vs. 7,1 %; Hazard Ratio [HR] = 0,53; 95-%-Konfidenzintervall [KI] = 0,28 – 1,00).

 

Rote-Hand-Brief zu Erbitux® (Cetuximab)

Bestimmung des RAS-Wildtyp-Status vor Beginn einer Behandlung

 

Berlin (6. Januar 2014) - Cetuximab ist ein chimärer monoklonaler IgG1-Antikörper, der spezifisch gegen den epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (Epidermal Growth Factor Receptor – EGFR) gerichtet ist. Es ist indiziert zur Behandlung des metastasierenden, EGFR exprimierenden Kolorektalkarzinoms mit Wildtyp-K-RAS-Gen in Kombination mit einer Irinotecan-basierten Chemotherapie, als Erstlinienbehandlung in Kombination mit FOLFOX sowie als Monotherapie bei Patienten, bei denen die Therapie mit Oxaliplatin und Irinotecan versagt hat und die Irinotecan nicht vertragen. Darüber hinaus ist Cetuximab in bestimmten Situationen indiziert zur Behandlung von Patienten mit Plattenepithelkarzinom im Kopf- und Halsbereich.

RKI

Neue Daten zu Krebs in Deutschland

 

Berlin (16. Dezember 2013) - Im Jahr 2010 sind in Deutschland 252.400 Männer und 224.900 Frauen an Krebs erkrankt, das hat eine aktuelle Schätzung des Zentrums für Krebsregisterdaten im Robert Koch-Institut gezeigt. Am häufigsten sind bei Männern Prostatakrebs (65.830) und Lungenkrebs (35.040), Frauen sind am häufigsten von Tumoren der Brustdrüse (70.340) und des Darms (28.630) betroffen. Diese und viele weitere Ergebnisse enthält die gerade veröffentlichte 9. Ausgabe von „Krebs in Deutschland“. Die Broschüre wird gemeinsam vom Robert Koch-Institut und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland (GEKID) publiziert und erscheint alle zwei Jahre. Als ergänzendes Angebot des RKI ist ab sofort unter www.krebsdaten.de auch eine Datenbank mit individueller Abfragemöglichkeit verfügbar, die jährlich aktualisiert wird.

 

Sozialrechtliche Hilfen für Krebspatienten

Verloren im Paragraphen-Labyrinth?

 

Berlin (2. Dezember 2013) - Mit der Diagnose Krebs stehen Patienten häufig vor ganz praktischen Fragen: Was passiert mit meinem Job, wenn ich lange ausfalle? Ist meine Familie finanziell abgesichert? Welche Kosten kommen auf mich zu? Tatsächlich haben Krebspatienten Anspruch auf eine ganze Reihe von sozialrechtlichen Vergünstigungen. Wie Betroffene leichter durch den Paragraphen-Dschungel finden, erläutert das Internet­portal der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) in seinem aktuellen Monatsthema.

 

Krebskranke Kinder und Jugendliche profitieren von spezifischen Bewegungsprogrammen

Bewegungsprogramme für krebskranke Kinder zeigen positive Effekte

 

Köln (30. Oktober 2013) - Sind krebskranke Kinder und Jugendliche während der medizinischen Therapie oder in der Nachsorge einer Krebserkrankung in der Lage, an spezifischen Bewegungsprogrammen teilzunehmen? JA – sagen Dr. Freerk Baumann und Diplom-Sportwissenschaftlerin Julia Beulertz. Die beiden Wissenschaftler/innen vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin (Abt. Molekulare und Zelluläre Sportmedizin) der Deutschen Sporthochschule Köln haben aktuelle wissenschaftliche Studien analysiert und kommen zu dem Ergebnis, dass sich spezifische Bewegungsprogramme positiv auf die Patientinnen und Patienten auswirken können, ohne den Gesundheitszustand oder den medizinischen Behandlungserfolg negativ zu beeinflussen.

 

Studie zur Patientenberatung bei Krebsfrüherkennung

Risiko Überbehandlung: Kaum ein Arzt informiert richtig

 

Berlin (24. Oktober 2013) - Viele Ärzte informieren ihre Patienten nicht über das Risiko der Überdiagnose und Überbehandlung bei der Krebsfrüherkennung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern am Harding Zentrum für Risikoforschung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, die in der medizinischen Fachzeitschrift „JAMA Internal Medicine“ veröffentlicht wurde.