Onkologie_aktuell

Stammzelltransplantation bei Weichteilsarkomen: IQWiG-Vorbericht veröffentlicht

 

  • Therapieform ist nicht ausreichend untersucht
  • IQWiG sieht keine Belege für Nutzen

 

Berlin (3. März 2009) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht derzeit, ob Patientinnen und Patienten mit Weichteilsarkomen von einer autologen Stammzelltransplantation profitieren können. Bei dieser Therapievariante werden den Erkrankten zu einem geeigneten Zeitpunkt autologe (eigene) Stammzellen entnommen und in der Regel nach einer Hochdosis-Chemotherapie zurück übertragen. Die vorläufigen Ergebnisse dieser vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beauftragten Nutzenbewertung hat das Institut am 3. März 2009 publiziert. Bis zum 31. März können interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen zu diesem Vorbericht abgeben.

Neuroendokrine Tumoren

Neue Studien belegen Kontrolle des Tumorwachstums mit Sandostatin® LAR® sowie hohe Wirksamkeit des oralen mTOR-Inhibitors RAD001

 

  • Sandostatin LAR: Erstmals wurde das Risiko der Krankheitsprogression signifikant um 66 % vs. Plazebo reduziert
  • RAD001: Der orale mTOR-Inhibitor ist sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit Octreotid LAR wirksam, wie erste positive Ergebnisse aus dem größten jemals aufgelegten Studienprogramm bei neuroendokrinen Tumoren zeigen

 

München (26. Februar 2009) - Neuroendokrine Tumoren (NET) gehörten bislang zu den seltenen Krebserkrankungen. Seit kurzem wurde ein deutlicher Anstieg der Inzidenz festgestellt. Heute geht man von einer Neuerkrankungsrate von 2-5 pro 100.000 aus, das entspricht 1.600-4.000 Fällen in Deutschland pro Jahr. Verbesserte diagnostische Methoden sind eine wesentliche Ursache für den Inzidenzanstieg.1 Da NET häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert werden, sind sie dann meist nicht mehr operabel und ihre Therapie gilt als schwierig.2,3,4 Das Somatostatin-Analogon Octreotid LAR (Sandostatin® LAR® Monatsdepot) verlängert signifikant die Zeit bis zur Tumorprogression bei Patienten mit gut differenzierten NET des Mitteldarms. Dies zeigt eine Interimsanalyse der in Deutschland durchgeführten PROMID*-Studie, deren Ergebnisse kürzlich auf dem Gastrointestinal Cancer Symposium der American Society of Clinical Oncology 2009 in San Francisco, USA, vorgestellt wurden.5

Filgrastim in der Onkologie - Stellenwert und Indikationen

 

Von Prof. Dr. Klaus-Peter Hellriegel, Berlin

 

München (17. Februar 2009) - Die Chemotherapie ist eine der tragenden Säulen in der Krebsbehandlung. Eine schwerwiegende, potentiell letale Nebenwirkung der Chemotherapie ist die Myelotoxizität, die infolge der Neutropenie zu einem erhöhten Infektionsrisiko führt.

Die febrile Neutropenie, das heißt das Auftreten einer mit Fieber verbundenen Infektion in der neutropenischen Phase, tritt bei Krebskranken nach zytotoxischer Chemotherapie in wechselnder Häufigkeit auf. Diese ist abhängig vom Alter des Patienten, der Art seines Tumorleidens, dem Krankheitsstadium, der Intensität der Behandlung und - nicht zuletzt - seinen Begleiterkrankungen.

Stammzellen: Tödliches Erwachen durch Interferon

 

Heidelberg (11. Februar 2009) - Der Immunbotenstoff Interferon alpha erweckt schlafende Blutstammzellen im Knochenmark zur Aktivität und macht sie dadurch für die Wirkung vieler Medikamente angreifbar. Dies veröffentlichten Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum gemeinsam mit Kollegen aus Lausanne in der Zeitschrift Nature. Auch Tumorstammzellen, so vermuten die Forscher, lassen sich so zur Teilung anregen und damit für die Behandlung mit Krebsmedikamenten sensibilisieren.

Veränderungen des Geruchs- und Geschmackssinnes unter Chemotherapie 

Patientenorientiertes Forschungsprojekt 

 

Tübingen (5. Februar 2009) - Die Chemotherapie ist neben der Operation und der Bestrahlung die dritte Säule bei der Bekämpfung von Tumorerkrankungen. Der Begriff Chemotherapie löst bei den meisten Menschen Assoziationen mit Übelkeit, Erbrechen und Haarausfall aus. Mit den Möglichkeiten der modernen Begleittherapie gehören die nach wie vor weit verbreiteten Schreckensvisionen zum Glück weitgehend der Vergangenheit an.

Auch wenn Übelkeit und Erbrechen nach einer Chemotherapie durch geeignete Maßnahmen vollständig vermieden werden können, berichten zahlreiche Patienten über Veränderungen ihrer Geschmacks- oder Geruchswahrnehmung. Während diese Veränderung von manchen Patienten ohne Beeinträchtigung ihres Befindens zur Kenntnis genommen wird, fühlen sich andere Patienten nachhaltig in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt, wenn beim Verzehr von Speisen veränderte "Geschmäcker" und Gerüche wahrgenommen werden. Beispielsweise können Süßspeisen oder Schokolade nach Metall schmecken.

SIRT-Therapie: Mit winzigen Mikrokügelchen gegen den Krebs

Frankfurter Ärzte bekämpfen gezielt Tumoren in der Leber

 

Frankfurt am Main (4. Februar 2009) - Mit bloßem Auge sind sie nicht zu erkennen, jedoch hochwirksam im Kampf gegen den Krebs: Mit kleinsten radioaktiven Kügelchen geht ein interdisziplinäres Ärzteteam am Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main gezielt gegen bösartige Tumoren und Metastasen in der Leber vor. Im Gegensatz zur herkömmlichen Bestrahlung werden bei der Selektiven Internen Radiotherapie (SIRT) die Krebsherde nicht von außen, sondern direkt in der Leber bestrahlt. Das Team um Prof. Dr. Thomas Vogl hat sich darauf spezialisiert, die Therapie ohne Krankenhausaufenthalt des Patienten durchzuführen, und gilt nun als Vorreiter der ambulanten SIRT in Deutschland. Die SIRT-Therapie wird von allen Krankenkassen erstattet.

Weltkrebstag: Zusammenhang zwischen Übergewicht und Krebs

Neue Daten belegen Notwendigkeit höheren Krebsbewusstseins und stärkerer Krebsprävention

 

Genf, Schweiz (4. Februar 2009, ots/PRNewswire) - Heute startet die International Union Against Cancer (UICC, Internationale Vereinigung gegen Krebs) eine Kampagne mit dem Titel "I love my healthy active childhood" (Ich liebe meine gesunde aktive Kindheit), um das Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen zu hohem Körpergewicht und Krebs zu steigern.

"Durch die Vermeidung von Übergewicht und Fettleibigkeit könnten jährlich drei bis vier Millionen neue Krebsfälle verhindert werden", erklärte die Exekutivdirektorin der UICC, Isabel Mortara. "Gute Verhaltensweisen beginnen in der Kindheit, deshalb wollen wir vor allem Kinder ermutigen, gesund zu essen und körperlich aktiv zu sein. Schätzungsweise 22 Millionen Kinder unter 5 sind übergewichtig, und das Problem nimmt zu."

International Journal of Cancer, Band 124 (3), neu erschienen

Neue Tests zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs

 

Heidelberg (30. Januar 2009) -  In der aktuellen Ausgabe des International Journal of Cancer (IJC) bewerten niederländische Forscher neue Tests zur verbesserten Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Außerdem geht es um neue Ziele für Therapien von Haut- und Magenkrebs. Die neue Ausgabe des IJC erscheint am 01. Februar.

Zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs sind HPV-Tests aussagekräftiger als die herkömmlichen Pap-Abstriche aus der Gebärmutter. Dieser Befund ergibt sich aus zahlreichen vergleichenden Studien, schreiben Forscher vom VU University Medical Center Amsterdam. Die HPV-Tests weisen die Erbsubstanz bestimmter Hochrisiko-Typen der humanen Papillomviren (HPV) in den Zellen der Gebärmutterschleimhaut nach. Sie sollen erkennen helfen, ob Frauen mit bestimmten Hochrisiko-Typen infiziert sind und infolgedessen ein höheres Risiko tragen, an Gebärmutterhalskrebs und seinen Vorstufen zu erkranken. Die Autoren empfehlen verschiedene Richtlinien, die für HPV-Tests bei Frauen ab 30 Jahren gelten sollten. Sie legen detailliert dar, dass diese Tests ausreichend empfindlich und zugleich spezifisch genug sein müssen, um eine differenzierte Aussage über eventuelle krankhafte Veränderungen des Gebärmutterhalses zu erlauben. Die HPV-Tests sind bislang nicht Teil des gesetzlichen Früherkennungsprogramms. Zurzeit wird ihr Einsatz in der Krebsfrüherkennung noch weltweit untersucht. Lediglich bei auffälligen Befunden übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Testkosten.

Zwiegespalten auf böser Mission

Wie ein wichtiger Tumorfaktor Krebswachstum fördert

 

München (13. Januar 2009) - Krebszellen stammen von normalen Körperzellen ab und sind deshalb vom Immunsystem wie auch der Medizin so schwer zu bekämpfen. Einige Unterschiede - die als therapeutische Angriffspunkte dienen könnten - gibt es aber. So wird etwa das Transmembranprotein EpCAM, kurz für "Epithelial Cell Adhesion Molecule", besonders häufig und in stark erhöhter Zahl von Tumorzellen produziert. Für die Patienten bedeutet dieser Befund oft eine verminderte Überlebenszeit. Bislang aber war unklar, welche molekularen Funktionen EpCAM in den Tumorzellen übernimmt.

Antikörper soll Wachstum von Bauchspeicheldrüsenkrebs hemmen

 

Freiburg (12. Januar 2009) - Monoklonale Antikörper sind in der Lage, das Tumorwachstum zu blockieren, indem sie bestimmte Eiweißmoleküle hemmen und so dafür sorgen, dass Wachstumssignale nicht an Krebszellen weitergeleitet werden. Ein neuer Wirkstoff, der auf der Grundlage dieses Prinzips entwickelt wurde, wird nun in einer klinischen Studie (Phase II) an der Klinik für Tumorbiologie in Freiburg sowie an weiteren Zentren in Deutschland und in anderen europäischen Ländern in Zusammenarbeit mit Zentren in den USA überprüft. An der Studie teilnehmen können Patienten, die an fortgeschrittenem, inoperablem Bauchspeicheldrüsenkrebs leiden und bisher keine medikamentöse Therapie zur Behandlung ihrer Erkrankung erhalten haben. "Ziel ist es, die Wirksamkeit des neuen Medikaments, insbesondere seine Hemmung des Mesothelin, zu überprüfen. Mesothelin ist ein Protein, das unter anderem auf Pankreastumorzellen überaktiv ist", erklärt der Studienkoordinator Privatdozent Dr. med. Klaus Mross, Oberarzt an der Klinik für Tumorbiologie.

Überprüfbare Versorgungsqualität für Krebskranke

Deutsche Krebshilfe fördert bessere Qualitätsmessung

 

Köln (5. Januar 2009) - Im Rahmen einer Initiative des Berufsverbandes der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland (BNHO) e.V. fördert die Deutsche Krebshilfe ein Projekt, das zur besseren Qualität und Transparenz in der Onkologie beitragen und die Patientenperspektive stärker berücksichtigen soll. Dabei wird die Qualität in der Krebsversorgung präzise beobachtet und gemessen. In dem wissenschaftlichen Projekt werden dazu Verfahren und Instrumente erarbeitet, die Patienten und Ärzten zukünftig bessere Informationen über die Versorgungsangebote liefern sollen.

Ernährungstoxikologen der Universität Jena untersuchen krebsvorbeugende Wirkung von Brot

 

Ernährungswissenschaftler Michael Glei und Doktorandin Claudia Miene bereiten Proben unter einer sterilen Werkbank vor, um Bakterien und andere Stoffe zu untersuchen, die bei der Verdauung von ballaststoffreichem Brot gebildet werden. Photo: Peter Scheere/FSUJena (21. Oktober 2008) - Etwa 70.000 Menschen in Deutschland erkranken jedes Jahr an Darmkrebs. Für knapp die Hälfte der Patienten endet die Krankheit tödlich. Dabei wäre ein Großteil der Tumorfälle vermeidbar, wenn die Risikofaktoren Alkohol, Übergewicht und falsche Ernährung vermieden werden würden. "Mit ein paar einfachen Anpassungen des Lebensstils kann das Erkrankungsrisiko massiv eingeschränkt werden", sagt Privatdozent Dr. Michael Glei. Neben täglicher Bewegung spiele auch die Ernährung eine wichtige Rolle, so der Wissenschaftler von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Besonders die reichliche Aufnahme von Ballaststoffen könne einer Erkrankung vorbeugen.

Ästhetik und Onkologie - Chancen und Grenzen künstlerischer Therapieformen in der Arbeit mit krebskranken Menschen

 

Kunsttherapie-Symposium am 11. Oktober 2008

 

Freiburg (6. Oktober 2008) - Die Internationale Hochschule Calw - staatlich anerkannte Fachhochschule für Interdisziplinäre künstlerische Therapien - veranstaltet am Samstag, den 11. Oktober 2008, von 10.00 bis 15.00 Uhr ein Symposium zum Einsatz künstlerischer Therapieformen in der Onkologie. Die Veranstaltung steht unter dem Titel "Ästhetik und Onkologie - Chancen und Grenzen künstlerischer Therapieformen in der Arbeit mit krebskranken Menschen". Unter Mitwirkung des Tumorzentrums Ludwig Heilmeyer - Comprehensive Cancer Center Freiburg, der Klinik für Tumorbiologie Freiburg und der privaten Tumorklinik SanaFontis polarisiert das Symposium bewusst zwischen den Folgen der Krankheit Krebs und den Möglichkeiten der künstlerischen Therapieformen.

Ästhetik und Onkologie - Chancen und Grenzen künstlerischer Therapieformen in der Arbeit mit krebskranken Menschen

 

Kunsttherapie-Symposium am 11. Oktober 2008

 

Freiburg (6. Oktober 2008) - Die Internationale Hochschule Calw - staatlich anerkannte Fachhochschule für Interdisziplinäre künstlerische Therapien - veranstaltet am Samstag, den 11. Oktober 2008, von 10.00 bis 15.00 Uhr ein Symposium zum Einsatz künstlerischer Therapieformen in der Onkologie. Die Veranstaltung steht unter dem Titel "Ästhetik und Onkologie - Chancen und Grenzen künstlerischer Therapieformen in der Arbeit mit krebskranken Menschen". Unter Mitwirkung des Tumorzentrums Ludwig Heilmeyer - Comprehensive Cancer Center Freiburg, der Klinik für Tumorbiologie Freiburg und der privaten Tumorklinik SanaFontis polarisiert das Symposium bewusst zwischen den Folgen der Krankheit Krebs und den Möglichkeiten der künstlerischen Therapieformen.

Aktivierung neuer Zelltod-Signalwege in chemotherapieresistenten Tumoren

  

München (2. Oktober 2008) - Die größte Herausforderung der Tumortherapie besteht in Behandlung von radio- und chemotherapieresistenten Tumoren. Hierzu ist die Entwicklung neuartiger Zytostatika unumgänglich. An der Universität Tübingen arbeiten daher Forscher an der Aktivierung neuartiger Zelltod-Signalwege mithilfe derer sich chemotherapieresistente Tumorzellen zerstören lassen. Die Ergebnisse dieses von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Projekts könnten einen wesentlichen Beitrag zur Überwindung der Therapieresistenz von Tumoren liefern.

Neue Angebote zur Krebsvorbeugung:

UKE etabliert bundesweit einmaliges Netzwerk zur Krebsprävention

 

Hamburg (17. September 2008) - Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) baut seinen onkologischen Schwerpunkt weiter aus: Ab sofort bietet das Hubertus Wald Tumorzentrum, Universitäres Cancer Center Hamburg (UCCH), eine neue Krebspräventionssprechstunde für alle Menschen an, die ihr persönliches Krankheitsrisiko einschätzen lassen möchten. Zudem können sich hier bereits erkrankte Menschen und insbesondere auch deren Angehörige beraten lassen.

Rexrodt von Fircks Stiftung veröffentlicht erste Ergebnisse des Modellprojekts „gemeinsam gesund werden“

 

Familienorientierte Reha für Brustkrebs-Patientinnen und ihre Kinder

 

In Modellprojekten lernen: Die Rehabilitationsmaßnahme „gemeinsam gesund werden“ hat zum Ziel, Brustkrebs-Patientinnen und ihren Kindern trotz der Erkrankung eine normale Mutter-Kind-Beziehung zu erhalten oder wieder aufzubauen. Durch gezielte therapeutische Unterstützung wird eine Verbesserung der Kommunikation in der Familie angestrebt. Aktivitäten, wie das gemeinsame Kochen mit Ernährungsexperten, oder erlebnispädagogisch orientierte Ausflüge, wie ein Tag auf dem Bauernhof, sind gute Beispiele für Maßnahmen, bei denen die ganze Familie wieder zueinander finden lernt. Photo: Rexrodt von Fircks StiftungRatingen (10. September 2008) - Etwa 300 an Brustkrebs erkrankte Mütter haben im Jahr 2007 zusammen mit ihren Kindern am Modellprojekt „gemeinsam gesund werden“ in der Klinik Ostseedeich in Grömitz teilgenommen. In diesem Projekt wird die „mitleidende“ Familie der erkrankten Mutter voll in die Rehabilitation integriert, um eine heilsame Kommunikation mit Kindern und dem Partner zu fördern. Ziel ist, die Selbstheilungskräfte der Frauen zu aktivieren und Kinder vor psychischen Spätschäden als Folge der ernsten Erkrankung in der Familie zu schützen. Ein Team der Philipps-Universität Marburg begleitet das Projekt und stellt jetzt schon die überraschend positiven Zwischenergebnisse vor. Über 90 Prozent der Mütter, Kinder und Partner gaben dem Projekt gute und sehr gute Noten und zeigten sich außerdem auch mit einzelnen Angeboten der Rehamaßnahme überaus zufrieden.