Onkologie_aktuell

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Zulassung für Cabozantinib zur Erstlinientherapie des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms

Ettlingen (22. Mai 2018) – Die Ipsen Pharma GmbH, ein Tochterunternehmen der Ipsen SA, ein weltweit tätiges spezialisiertes biopharmazeutisches Unternehmen, teilte mit, dass die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) Cabometyx® (Cabozantinib), 20, 40, 60 mg, von Ipsen zur Erstlinien-therapie von Erwachsenen mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom (NZK) bei mittlerem oder hohem Risiko zugelassen hat. Diese Zulassung ermöglicht die Markteinführung von Cabozantinib für diese Indikation in allen 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie in Norwegen und Island.

Neue Behandlungsoption beim HER2-positiven Mamma- und Magenkarzinom 

Herzuma® - erstes Trastuzumab-Biosimilar in Deutschland ermöglicht effektive und wirtschaftliche Therapie

Berlin (15. Mai 2018) - Mit Herzuma® von Mundipharma wurde am 2. Mai 2018 das erste Biosimilar des monoklonalen Antikörpers Trastuzumab für die Behandlung von Patienten mit HER2-positivem frühem oder metastasiertem Mammakarzinom sowie HER2-positivem metastasiertem Magenkarzinom in Deutschland eingeführt.(1,2,3)1,2,3 Somit steht eine therapeutisch gleichwertige, wirtschaftliche Alternative zum Originalpräparat zur Verfügung.(4)4 „Ich freue mich für unsere Patientinnen mit HER2-positivem Mammakarzinom, dass nun eine weitere Therapieoption zur Verfügung steht“, betonte Prof. Michael Untch, Berlin, im Rahmen der Einführungspressekonferenz für Herzuma® Mitte Mai in Berlin. „Dass zudem unser Budget entlastet wird, schafft uns Freiräume in der Therapie“. Untch und die anderen anwesenden Experten sprachen sich einhellig dafür aus, biosimilare Trastuzumab-Antikörper im klinischen Alltag einzusetzen.

41. Münchener Fachpresse-Workshop

Neue Wege in der onkologischen Supportivtherapie und aktuelle Daten zur PARP-Inhibition beim Ovarialkarzinom

München (12. April 2018) – Innovationen in Onkologie und Supportivtherapie bildeten den thematischen Rahmen des 41. Münchener Fachpresse-Workshops. Die Digitalisierung ist auch im Gesundheitswesen eine Entwicklung, die Herausforderungen und Chancen bietet. Die von einem interdisziplinären Expertenteam unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Friedrich Overkamp, Hamburg, entwickelte edukative App „onkowissen Supportivtherapie“ wird ab Mai sowohl in den App Stores als auch auf dem onkologischen online-Kompendium www.onkowissen.de verfügbar sein. Ermöglicht wurde die Entwicklung durch einen Grant der RIEMSER Pharma GmbH. Der Nutzen der prophylaktischen Gabe von kurz- und langwirksamen Granulozytenkoloniestimulierenden Faktoren (G-CSF) bei dosisdichten Chemotherapien und Chemotherapie bei hohem Risiko für febrile Neutropenie ist durch zahlreiche Daten belegt.

CML

BCR-ABL-Mutationsdiagnostik und deren Bedeutung für die tägliche Behandlung

Martinsried (10. April 2018) - Durch den Einsatz von Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI) konnte die Therapie der chronischen myeloischen Leukämie (CML) und der Philadelphia-Chromosom positiven akuten lymphatischen Leukämie (Ph+ ALL) entscheidend verbessert werden. Dennoch stellen resistenzvermittelte Rezidive ein klinisch relevantes Problem und eine große Herausforderung in der Behandlung dar. Die häufigste Ursache hierbei sind Mutationen in der BCR-ABL-Kinasedomäne. Trotz ihrer relativ geringen Empfindlichkeit wird die Sanger-Sequenzierung vom European LeukemiaNet (ELN) derzeit noch als Standardmethode für die Mutationsanalyse im Rahmen des molekularen Monitorings der CML und Ph+ ALL empfohlen [1]. Neue, sensitivere Sequenzierungsmethoden (Next Generation Sequencing, NGS) ermöglichen eine qualitativ und quantitativ umfassendere Analyse der Komplexität und Dynamik der mutierten Klone. Prof. Dr. Simona Soverini von der Universität Bologna erläuterte die Entwicklung der diagnostischen Möglichkeiten und das Potenzial der NGS-Verfahren am Beispiel der CML und ALL.

33. Deutscher Krebskongress (DKK)

Tecentriq zeigt beim mUC ein langes Ansprechen und ein medianes Gesamtüberleben von 15,9 Monaten

Berlin (23. Februar 2018) - Die Zulassung des PD-L1-Inhibitors Tecentriq® (Atezolizumab)1 im September 2017 steht exemplarisch für den Beginn einer neuen Ära in der Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinoms (mUC). Denn die Krebsimmuntherapie ist der erste medikamentöse Fortschritt in dieser Indikation nach Jahrzehnten des Stillstands. Studiendaten belegen die hohe Wirksamkeit dieser Behandlungsstrategie: So überlebten Patienten, die Tecentriq als First-Line-Therapie erhielten, median fast 16 Monate – und damit deutlich länger als üblicherweise unter einer Chemotherapie.2 Der Stellenwert von Tecentriq für die Behandlung des mUC stand im Mittelpunkt eines Symposiums der Roche Pharma AG auf dem diesjährigen Deutschen Krebskongress (DKK).

33. Deutscher Krebskongress (DKK)

Tecentriq und Alecensa: Neue Perspektiven in der Behandlung des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms

Berlin (23. Februar 2018) - Das Therapiespektrum beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) hat sich durch die Zulassung moderner Therapien in der jüngsten Vergangenheit entscheidend erweitert. Beispielhaft für diesen Fortschritt stehen der niedermolekulare Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) Alecensa® (Alectinib) und der PD-L1-Inhibitor Tecentriq® (Atezolizumab).1,2 Beide Substanzen bieten den Patienten die Chance auf eine signifikant verbesserte Prognose.3,4 Im Rahmen eines Symposiums der Roche Pharma AG auf dem diesjährigen Deutschen Krebskongress (DKK) wurden die zulassungsrelevanten Daten sowie mögliche künftige Behandlungsstrategien beim fortgeschrittenen NSCLC diskutiert.

Doppelte Antikörper-Blockade beim frühen HER2-positiven Mammakarzinom

Optimierte Therapie mit Perjeta in der Adjuvanz

Berlin (23. Februar 2018) - Herceptin® (Trastuzumab) hat die Heilungschancen von Frauen mit primärem HER2-positivem Mammakarzinom entscheidend verbessert – dennoch erleidet ein Teil der Patientinnen nach wie vor ein Rezidiv. Die Hinzunahme von Perjeta® (Pertuzumab) kann den Behandlungserfolg weiter verbessern: Bereits seit 2015 ist die doppelte Antikörper-Blockade in Kombination mit einer Chemotherapie für die neoadjuvante Behandlung von Patientinnen mit HER2-positivem Mammakarzinom zugelassen.1 Erste Ergebnisse der Phase-III-Studie APHINITY belegen zudem, dass insbesondere Patientinnen mit erhöhtem Rezidivrisiko auch in der Adjuvanz von der zusätzlichen Behandlung mit Perjeta profitieren: Gegenüber der alleinigen Behandlung mit Herceptin und einer Chemotherapie reduzierte das Perjeta-Regime das Rezidivrisiko dieser Patientinnen um nahezu 25 %.2 Im Rahmen eines Roche Symposiums auf dem Deutschen Krebskongress (DKK) wurden die Studiendaten in Hinblick auf eine Weiterentwicklung der Therapie des frühen HER2-positiven Mammakarzinoms diskutiert.

Neuigkeiten aus dem Hause AMGEN im Bereich Onkologie
 

  • Mit MVASI® von Amgen und Allergan hat das erste Bevacizumab-Biosimilar die Zulassung innerhalb der Europäischen Union erhalten.
  • Für das KRd-Regime mit Carfilzomib (Kyprolis®) wurde ein signifikant verlängertes Gesamtüberleben bei Patienten mit rezidiviertem multiplem Myelom erzielt.1
  • Das innovative eHealth-Konzept CANKADO, das sich aus Fördermitteln, Forschungsvorhaben und Spenden finanziert und bei dem die CANKADO Service GmbH und Amgen zusammenarbeiten, ermöglicht als digitales Tagebuch Ärzten eine engmaschige Betreuung von onkologischen Patienten.
  • Die Real-World-Daten der nicht-interventionellen CICERO-Studie belegen die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit von Panitumumab (Vectibix®) bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC) mit RAS-Wildtyp.2

München (22. Februar 2018) – Das Biotech-Unternehmen Amgen hat im Rahmen eines Pressegesprächs am Rande des Deutschen Krebskongresses 2018 (DKK) über aktuelle Entwicklungen im Bereich Biosimilars, neueste klinische und Real-World-Daten zu den onkologischen Produkten Kyprolis® (Carfilzomib) und Vectibix® (Panitumumab) sowie über innovative Lösungen für Patienten informiert.

DKK 2018

HALAVEN® (Eribulin) als intelligente Therapieoption beim fortgeschrittenen und/oder metastasierten Mammakarzinom

  • Bedeutung für die klinische Praxis: Aktuelle Studiendaten zum Einsatz von Eribulin als Monotherapie und in Kombination mit der Immunotherapie*

Frankfurt/Main (22. Februar 2018) – Neue Optionen zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem und/oder metastasiertem Mammakarzinom, die v.a. auch in bislang therapeutisch schwer zugänglichen Subgruppen wie dem HER2- oder triple-negativen Mammakarzinom Wirksamkeit zeigen, bleiben gefragt. Patienten mit HER2-negativen Tumoren bilden mit ca. 73% die größte Gruppe aller Mammakarzinompatienten, ca. 12-13% der Brustkrebspatienten haben ein triple-negatives Mammakarzinom (TNBC) [1]. Geeignete Therapieregime zur Behandlung dieser Patienten waren daher auch ein viel diskutiertes Thema beim internationalen Brustkrebssymposium in San Antonio (SABCS) im Dezember 2017. Sie werden darüber hinaus in zahlreichen weiteren Studien untersucht.

33. Deutscher Krebskongress (DKK)

Umfassendes molekulares Tumorprofiling kann bei der Entscheidung hinsichtlich einer zielgerichteten Therapie unterstützen

Berlin (22. Februar 2018) - Die Nutzung molekularer Informationen zur Unterstützung der Therapiewahl wird in der Onkologie aktuell intensiv erforscht. Speziell bei seltenen oder weit fortgeschrittenen Krebserkrankungen können sie basierend auf dem jeweiligen Tumorprofil relevante Informationen zu möglichen zielgerichteten Therapien liefern. Der Service FoundationOne® sequenziert mehr als 300 aktuell bekannte krebsassoziierte Gene mit dem Ziel, die Therapieentscheidung von Ärzten zu unterstützen. Im Rahmen eines Symposiums der Roche Pharma AG auf dem diesjährigen Deutschen Krebskongress (DKK) sprechen Experten aus Klinik und Praxis über den Stellenwert umfassender Tumorprofilings – unter anderem am Beispiel des CUP-Syndroms (Krebs mit unbekanntem Primärtumor).

DKK 2018: App „ONKO-Leitfaden" ‑ Erleichterung für den klinischen Alltag

Neue App für Ärzte bündelt praxisrelevante Informationen zu verschiedenen Tumoren

Berlin (21. Februar 2018) ‑ Die neue App „ONKO‑Leitfaden" für onkologisch tätige Ärzte und medizinisches Fachpersonal bietet bei Fragen, die sich im klinischen Alltag stellen, schnelle und gezielte Unterstützung. Sie enthält neben möglichen Therapiealgorithmen einen Überblick über aktuelle Aspekte des Therapieprozesses, Kurzdarstellungen der verfügbaren Wirkstoffe, Informationen zum Nebenwirkungsmanagement und zur Nachsorge. Die Anwendung wurde im Rahmen des 33. Deutschen Krebskongresses (DKK) in Berlin vom I-Med Institute vorgestellt.

Erste Ergebnisse zu MRT-gesteuerter Kryotherapie

Eiszeit für Tumore

Marburg (7. Februar 2018) - Schneller und noch präziser als zuvor ist die neue Gerätegeneration für die Behandlung von Tumoren mittels Kryotherapie am Universitätsklinikum Marburg. Das Verfahren der Vereisung von Tumoren kann für beinahe jede Körperregion angewendet werden. Erste Ergebnisse der Behandlung des fokalen Prostatakarzinoms präsentiert das Team von Prof. Dr. Andreas H. Mahnken, Direktor der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie, auf dem European Congress of Radiology (ECR) in Wien vom 28.02. bis zum 04.03.2018.

NZW-Kongress 2018

Antikörper-Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms – von der Entwicklung bis zur therapeutischen Anwendung

Hamburg (26. Januar 2018) - Therapeutische Antikörper sind hochkomplexe Moleküle, die unter anderem in der Behandlung onkologischer Erkrankungen entscheidende Fortschritte erzielt haben. Ein Beispiel dafür ist Herceptin® (Trastuzumab) zur Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms. Dessen Wirksamkeit ist in zahlreichen Studien umfassend belegt. Zulassungen biosimilarer Antikörper, nicht-identische Nachahmerprodukte der Referenz-Arzneimittel, führen zu Fragen bei der Verschreibung von Biologika. Konsequenzen für Ärzte und Apotheker im klinischen Alltag diskutierten Prof. Dr. Andreas Schneeweiss, Dr. Tilman Schöning (beide Heidelberg) und Dr. Thomas Link, Penzberg, unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Irene Krämer, Mainz, im Rahmen eines Symposiums von Roche auf dem NZW-Kongress.

40. Münchener Fachpresse-Workshop

Onkologie 2018 -
Neues zur Therapie des Mammakarzinoms und zum Einsatz von Biosimilars

München (18. Januar 2018) - Ein Schwerpunkt des 40. Münchener Fachpresse-Workshops waren neue Erkenntnisse zur Therapie des Mammakarzinoms vom 40. San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) im vergangenen Dezember. Solche Neuigkeiten aus der Forschung finden auch in den jährlich aktualisierten Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e.V. (AGO) schnell Eingang in die Praxis, so der Moderator der Veranstaltung Prof. Michael Untch, Berlin, der auch die Praxisrelevanz neuer Daten zur Therapie des frühen Mammakarzinoms bewertete. Eines der Highlights vom SABCS waren hier erste Daten zu Rezidiven und Metastasen aus der neoadjuvanten GeparSepto-Studie, die zeigten, dass wöchentlich verabreichtes nab-Paclitaxel (Abraxane®) gefolgt von einer Anthrazyklin/Cyclophosphamid-Kombination zu einem signifikant längeren krankheitsfreien Überleben führt als neoadjuvant verabreichtes konventionelles Paclitaxel im gleichen Regime. Prof. Nadia Harbeck, München, beschäftigte sich mit aktuellen Daten beim metastasierten Mammakarzinom.

40. Münchener Fachpresse-Workshop

Highlights vom ASH 2017 zu hämatologischen Neoplasien und Update Neutropenieprophylaxe

München (18. Januar 2018) – In der Nachmittagssitzung des 40. Münchener Fachpresse-Workshops lag das Hauptaugenmerk auf therapierelevanten Neuigkeiten von der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) 2017. Wie Prof. Clemens-Martin Wendtner, München, berichtete, stehen bei der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) neue Kombinationstherapien im Mittelpunkt, die die konventionelle Chemotherapie Schritt für Schritt ablösen sollen.

ASH-Update zur Lymphomtherapie & Hämophilie A

Roche-Antikörper bestätigen aktuellen Stellenwert und zukünftiges Potenzial

Frankfurt am Main (10. Januar 2018) - Beim 59. Jahreskongress der American Society of Hematology (ASH) vorgestellte Studienresultate zeigten große Fortschritte für Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphomen und Hämophilie A. Beim follikulären Lymphom (FL) ist Gazyvaro®▼ (Obinutuzumab) als stärkster Antikörper in Induktion und Erhaltung sowie Backbone moderner Therapien bestätigt worden.1,2 Das Anti-CD79b-Antikörperkonjugat Polatuzumab zeigte in Studien sowohl bei nicht vorbehandelten wie bei vorbehandelten Patienten mit diffus-großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) hohes klinisches Potenzial.3,4 Zur Behandlung von Menschen mit Hämophilie A wurden aktualisierte Ergebnisse zum Prüfmedikament Emicizumab vorgestellt: Die jährliche Blutungsrate verringerte sich signifikant bei betroffenen Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern mit Inhibitoren gegen den Gerinnungsfaktor VIII (FVIII) gegenüber einer Behandlung mit Bypass-Medikamenten.5,6

14. Herbstkongress der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO)

Molekulares Tumorprofiling als Grundlage für eine zielgerichtete Therapie beim CUP-Syndrom

Berlin (17. November 2017) - Molekulare Informationen gewinnen in der Onkologie zunehmend an Bedeutung. Dies gilt insbesondere für das CUP-Syndrom (Cancer of Unknown Primary), bei dem die Lokalisation des Primärtumors unbekannt ist. In einer geplanten Studie wird deshalb umfassendes Tumorprofiling durch FoundationOne® als Basis für eine zielgerichtete Therapiewahl untersucht. Details hierzu wurden im Symposium „Perspektiven in der Onkologie“ der Roche Pharma AG auf dem 14. AIO-Herbstkongress in Berlin vorgestellt.