Orale Antikoagulation bei nicht valvulärem Vorhofflimmern

Leitfaden der AkdÄ zum Einsatz der neuen Antikoagulantien Dabigatran (Pradaxa®) und Rivaroxaban (Xarelto®)

 

Berlin (19. Oktober 2012) – Als Standard für die orale Antikoagulation bei nicht valvulärem Vorhofflimmern gilt die Behandlung mit einem Vitamin-K-Antagonisten wie z. B. Phenprocoumon (Marcumar®, Falithrom®, Generika). In den letzten Jahren sind neue Antikoagulantien zur Prävention von Schlaganfällen bei Vorhofflimmern zugelassen worden: Dabigatran (Pradaxa®) und Rivaroxaban (Xarelto®). Weitere orale Antikoagulantien befinden sich gegenwärtig in der klinischen Erprobung.

 

Aus Sicht der AkdÄ ergibt sich für Patienten in Deutschland, die zur Prophylaxe kardioembolischer Erkrankungen bei Vorhofflimmern mit Vitamin-K-Antagonisten wie Phenprocoumon gut zu behandeln sind, kein Vorteil aus einer Therapie mit Dabigatran oder Rivaroxaban. Ihr Einsatz sollte sich auf Patienten beschränken, für die Vitamin-K-Antagonisten keine Therapieoption sind.

 

Die Empfehlungen der AkdÄ zum Einsatz von Dabigatran und Rivaroxaban zur Prophylaxe von kardioembolischen Erkrankungen bei Vorhofflimmern wurden nun in einem Leitfaden veröffentlicht. Außerdem werden in der Broschüre u. a. Vor- und Nachteile der Substanzen dargestellt, sowie wichtige Studienergebnisse, auf denen die Empfehlungen beruhen.

 

 

Der Leitfaden steht als PDF-Datei unter folgendem Link zum Download bereit:

 

 


 

Quelle: Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), News 2012-172, 19.10.2012 (tB).

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