Impulse und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen: Janssen‑Cilag Zukunftspreis feiert zehnjähriges Jubiläum

  Neuss (27. September 2006) – Der Janssen‑Cilag Zukunftspreis 2006 geht an das Hannoveraner Migrationsprojekt „MiMi ‑ Mit Migranten für Migranten" und an das integrative Patientenbetreuungsprojekt „integra Halle". Damit werden bereits zum sechsten Mal Projekte und Initiativen aus dem Gesundheitswesen ausgezeichnet, die nach Ansicht der hochkarätig besetzten Jury besonders zukunftsträchtig sind und dem Gesundheitswesen neue
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Glivec® erhält Zulassungserweiterung für die aggressive Leukämieart: Ph+ ALL und einen schwer zu behandelnden soliden Tumor

  Bei 96 % der Patienten mit Philadelphia-Chromosom positiver Akuter Lymphatischer Leukämie (Ph+ ALL) erreicht Glivec in Kombination mit Chemotherapie eine Normalisierung des Blutbildes Dermatofibrosarcoma protuberans (DFSP) ist bereits der zweite solide Tumor, für den Glivec nun zugelassen ist Die Zulassungen bieten neue Therapien für Patienten, die nur wenige oder gar keine Behandlungsmöglichkeiten haben. Das
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Patientenorientierte Therapie in der Urologie – Innovative Medikamente erweitern Handlungsspielraum

Lilly Deutschland engagiert sich nachhaltig   Hamburg (22. September 2006) – Eine patientenorientierte Therapie und partizipative Entscheidungsprozesse können auch in der Urologie zu besseren Ergebnissen und mehr Zufriedenheit auf beiden Seiten des Arztschreibtisches führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Expertenrunde mit Prof. Dr. Hartmut Porst, Hamburg, als Chairman auf einer von Lilly Deutschland initiierten Veranstaltung
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Crossover-Vergleich von Sildenafil und Tadalafil – 71 Prozent der Patienten präferieren nach Studienende Tadalafil

Studiendesign wird Anforderungen an eine Vergleichsstudie gerecht   Hamburg (22. September 2006) – Der PDE 5-Hemmer Tadalafil (Cialis®) wird von Patienten mit einer Erektilen Dysfunktion (ED) in einem Cross-Over Vergleich gegenüber Sildenafil bevorzugt. Zu diesem Ergebnis kommt eine offene, multizentrische, randomisierte Crossover-Studie[i]. Das Studiendesign erfüllt fast alle Anforderungen an eine Vergleichsstudie nach Mulhall[ii] und unterscheidet
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Pulmonale arterielle Hypertonie (PAH) – Fachübergreifende, ambulante und stationäre Kooperation für eine optimale Patientenversorgung

  Köln (22. September 2006) ‑ Trotz deutlicher wissenschaftlicher Fortschritte wird die Diagnose meist erst spät, d.h. im NYHAStadium III oder IV gestellt. „Dabei", so Dr. med. Jörg Winkler auf einer Pressekonferenz der Firma Actelion Pharmaceuticals Deutschland GmbH, „bestimmt der Schweregrad der PAH zum Zeitpunkt der Diagnosestellung die Gesamtprognose und das Ansprechen der Therapie wesentlich
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Dr. med. Jörg Winkler: (Früh-) Erkennung der PAH: Wie können sich ambulante und stationäre Diagnostik optimal ergänzen?

  Von Dr. med. Jörg Winkler   Köln (22. September 2006) – Krankheitsverständnis und Behandlungsmöglichkeiten der pulmonalarteriellen Hypertonie haben in den letz­ten Jahren große Fortschritte gemacht. Wesentlichen Anteil daran haben die in Deutschland überwiegend an Universitätsklinika angesiedelten PAH-Schwerpunkt­zentren, die den Patienten sowohl eine Beteiligung an klinischen Studien als auch die oft lebensrettende Be­handlung mit speziellen
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Prof. Dr. med. Göran Hajak: Generalisierte Angst und Neuropathischer Schmerz: Störender Einfluss auf den erholsamen Schlaf

  Von Prof. Dr. med. Göran Hajak, Regensburg   Mannheim (21. September 2006) – Schlaf ist ein Seismograph für den Zustand des Körpers und der Seele des Menschen. Kleinste und oft unbewusste Störungen des Schlafablaufs können ein gestörtes körperlich‑seelisches Gleichgewicht anzeigen. Schmerz und Angst gehören unter allen denkbaren körperlichen bzw. seelischen Störfaktoren zu den stärksten,
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Behandlungsrealität der weiblichen Harninkontinenz in Deutschland und im europäischen Vergleich – Konservatives Spektrum bietet Chancen

  Berlin (20. September 2006) – Das konservative Therapiespektrum bei weiblicher Harninkontinenz erfährt in Deutschland noch nicht die Beachtung, die aktuelle internationale Leitlinien fordern(1). Dieses Ergebnis einer europäischen Beobachtungsstudie (PURE)’ biete deutliche Ansatzpunkte zur Verbesserung der Versorgungslage von Frauen mit Harninkontinenz, stellte eine Expertenrunde im Rahmen des 56. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und
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Sunitinib: Neue Chance für Patienten mit Nieren‑ oder Magen‑Darm‑Krebs – Weitere Krebsarten in der klinischen Prüfung

  Hamburg / Karlsruhe (19. September 2006) ‑ Für Patienten, die an fortgeschrittenem, metastasierendem Nierenzell-Krebs oder seltenen, bösartigen Weichteil-Tumoren des Magen-Darm-Trakts (GIST ‑ gastrointestinale Stroma-Tumoren) leiden, gibt es jetzt eine neue Behandlungsoption: Sunitinib. Das Medikament von Pfizer leitet eine neue Ära in der Krebsbehandlung ein. Der Wirkstoff blockiert gleich mehrere Schaltmoleküle, die das Wachstum und
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Oraler Eisenchelator Exjade® von Novartis erhält europaweite Zulassung: Revolution für Patienten mit transfusionsbedingter Eisenüberladung

  Exjade® (Deferasirox, ICL670) ist der weltweit erste und einzige Eisenchelator, der einmal täglich oral eingenommen wird. Tablette statt Infusion: Exjade® könnte die bisherige Standardtherapie mit Desferal® (Deferoxamin) ablösen. Die Zulassung erlaubt Patienten mit myelodysplastischem Syndrom, Thalassämie und Sichelzellanämie eine stark vereinfachte Chelat-Therapie.   Nürnberg (4. September 2006) – Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA (European Agency
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Welt‑Lymphom‑Tag 2006: Deutsche Lymphomforschung ist weltweit führend

  Bonn (15. September 2006) – Anlässlich des diesjährigen Welt‑Lymphom‑Tages stellen Vertreter aus den Bereichen Forschung und Politik im ehemaligen Bundestag in Bonn die Erfolge der im Kompetenznetz Maligne Lymphome (KML) zusammengeschlossenen deutschen Lymphom-Studiengruppen vor und diskutieren mit Vertretern von Selbsthilfe und Krankenkassen über zukünftige Entwicklungen. Im Fokus stehen dabei die Sicherung der Finanzierung von
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Therapie der postmenopausalen Osteoporose: Studie bestätigt verbesserte Therapietreue dank Monatstablette

  Philadelphia, USA (15. September 2006) – Die einmal monatliche Einnahme des oralen Bisphosphonats Ibandronat wird von Frauen mit postmenopausaler Osteoporose deutlich besser umgesetzt als eine wöchentliche Therapie mit oralen Bisphosphonaten. Das bestätigen erstmalig Daten aus einer US-amerikanischen Studie, die beim 28. Jahrestreffen der American Society of Bone Mineral Research (ASBMR) in Philadelphia vorgestellt wurden.
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HEXAL-Initiative Kinderarzneimittel: Mehr Arzneimittelsicherheit für Kinder durch Information und Transparenz

  Mainz (15. September 2006) Viele Kinder müssen mit Arzneimitteln behandelt werden, die für ihre Altersgruppe nicht zugelassen sind, weil nicht genügend geprüfte Arzneimittel zur Verfügung stehen. Kinder erhalten jedoch auch ungeprüfte Arzneimittel, obwohl zugelassene Alternativen zur Verfügung stehen, wie in einer Untersuchung der HEXAL-Initiative Kinderarzneimittel zum off-label use bei Kindern festgestellt wurde. Vor allem
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Prof. Dr. med. Torsten Kucharzik: Wirkmechanismen der TNF-Antagonisierung

  Von Prof. Dr. med. Torsten Kucharzik, Münster   Hannover (15. September 2006) – TNF-alpha spielt als proinflammatorisches Zytokin eine wesentliche Bedeutung in der Pathogenese chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (CED). Neben einer unmittelbaren Rolle bei der Gewebsdestruktion ist TNF-alpha sekundär auch an der Rekrutierung des entzündlichen Infiltrates bei CED beteiligt. Erhöhte Konzentrationen von TNF konnten bei Patienten
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Prof. Dr. med. Stefan Schreiber: Subkutane anti‑TNF‑Therapie des M. Crohn mit Certolizumab pegol Ergebnisse der Zulassungsstudien mit dem ersten pegylierten Fab‑Fragment

  Von Prof. Dr. med. Stefan Schreiber, Kiel   Hannover (15. September 2006) – Certolizumab Pegol ist ein Repräsentant einer neuen Gruppe hochaffiner Moleküle gegen menschliches TNF, die für eine subkutane Gabe optimiert wurden. Im Vergleich zu monoklonalen Antikörpern weist Certoiizumab Pegol nur noch minimale Proteinanteile auf ‑ das Fc-Fragment wurde durch eine PEGylierung ersetzt
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Interview mit Prof. Rockstroh zum Thema: Koinfektion HIV / Hepatitis C

    Frage: Sowohl die Morbidität als auch die Mortalität nimmt, dank verbesserter antiretroviraler Therapie, bei der HIV‑Infektion glücklicherweise ab. Wie beurteilen Sie die Problematik der häufigen Koinfektion mit Hepatitis C?   Bereits wenn man ausschließlich die Epidemiologie betrachtet, stellt die HIV/HCV-Koinfektion ein großes Problem dar: Ein Drittel der europäischen HIV‑Patienten weist auch eine Hepatitis
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Robert Koch-Institut empfiehlt Kinder-Impfung gegen Hirnhautentzündung: Meningokkoken C: Neue Impfempfehlung wird die Zahl der Todesopfer in Deutschland senken

  Experten informierten über Notwendigkeit des Impfschutzes für Kinder und Jugendliche Sterblichkeit und schwere Folgeschäden können durch modernen Konjugat-impfstoff nachhaltig reduziert werden.   München (6. September 2006) – Trotz moderner Behandlungsmethoden weisen Meningokokken-C-Erkrankungen in Deutschland noch immer eine Sterblichkeit von über zehn Prozent auf. Von durchschnittlich 200 invasiven, das bedeutet schweren und lebensbedrohlichen, Meningokokken-C-Erkrankungen pro
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Osteoporose‑Studie belegt: Monatliche Tabletteneinnahme kommt Patientenwünschen entgegen

  Hamburg (14. Juni 2006) – Beim Weltkongress für Osteoporose in Toronto waren sich Experten einig: Bei der Wahl der Therapie sollten Ärzte neben medizinischen Aspekten, die Wünsche und Bedürfnisse von Patienten stärker berücksichtigen. Wie eine aktuelle Studie zeigt, favorisiert die Mehrzahl der befragten Patientinnen ein monatliches Einnahmeintervall. „Wir haben gute Medikamente, aber die Therapie
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Prof. Dr. Ingo Füsgen: Die überaktive Blase ‑ eine Einführung

„Therapie der überaktiven Blase – Fortschritte, Trends, Visionen“     Bamberg (2. September 2006) – Seit dem 1. Bamberger Gespräch 2001 stand immer wieder die Drang-Symptomatik mit ihren Inkontinenz-Problemen im Vordergrund der Referate. Die Drangsymptome finden sich besonders häufig beim Älteren und sie gehen bei einem Drittel mit einer Drang-Inkontinenz einher (Herbison 2003). Drang-Symptomatik und
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10. Bamberger Gespräche 2006: Inkontinenz ‑ Erkrankung mit Folgen für Gesellschaft und Medizin

„Therapie der überaktiven Blase – Fortschritte, Trends, Visionen“     Bamberg (2. September 2006) – Die Dranginkontinenz ist die häufigste Inkontinenzform beim älteren Patienten und beeinflusst dessen Lebensqualität enorm. Die Harnblase macht degenerative Alterungsprozesse durch, in deren Folge Funktionsstörungen mit Harnretention und Harninkontinenz auftreten können, so Prof. Klaus-Peter Jünemann, 1. Vorsitzender der Deutschen Kontinenz Gesellschaft
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MEDICAL NEWS

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SCHMERZ PAINCARE

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DIABETES

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ERNÄHRUNG

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Baxter: Parenterale Ernährung von Patienten mit hohem Aminosäurenbedarf

ONKOLOGIE

Darolutamid bei Prostatakarzinom: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen
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Neues zur onkologischen Supportiv- und Misteltherapie und aktuelle Kongress-Highlights zum…
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MULTIPLE SKLEROSE

Geschützt: Multiple Sklerose: Novartis’ Siponimod verzögert Krankheitsprogression und Hirnatrophie bei…
Neurofilamente als Diagnose- und Prognosemarker für Multiple Sklerose
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Bristol Myers Squibb erhält Zulassung der Europäischen Kommission für Ozanimod…
Einige MS-Medikamente könnten vor SARS-CoV-2/COVID-19 schützen

PARKINSON

Neue Studie zur tiefen Hirnstimulation bei Parkinson-Erkrankung als Meilenstein der…
Putzfimmel im Gehirn
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Neuer Test: Frühzeitige Differenzialdiagose der Parkinson-Erkrankung
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