Pflege aktuell

MDS

Richtlinien für die Qualitätsprüfung in der vollstationären Pflege liegen vor

Essen (6. März 2019) - Der GKV-Spitzenverband hat am 17. Dezember 2018 aktualisierte Qualitätsprüfungs-Richtlinien für die vollstationäre Pflege (QPR vollstationär) beschlossen. Diese bilden ab dem 1. November 2019 die Grundlage für die Qualitätsprüfungen der Medizinischen Dienste in vollstationären Pflegeeinrichtungen. Die Richtlinien wurden am 21. Februar 2019 vom Bundesministerium für Gesundheit genehmigt. Sie treten am 1. November 2019 in Kraft.

DBfK PflegeberufegesetzNeue DBfK-Broschüre

Informationen zum Pflegeberufegesetz

Berlin (14. Februar 2019) - Mit engem Zeitplan geht die Pflegebildungsreform 2020 an den Start. Der deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK)  hat jetzt eine Broschüre „Informationen zum Pflegeberufegesetz – Wissenswertes, Tipps und Empfehlungen zur Bildungsreform für die Pflegeberufe“ herausgegeben, in der das Gesetz selbst, aber auch die wichtigsten Regelungen zur Ausbildung, zur Prüfung und zur Finanzierung erläutert werden. Darüber hinaus wird dargestellt, welche Vorbereitungen die Schulen und die Ausbildungsträger für eine erfolgreiche Umsetzung der Reform zu treffen haben. Nachdem es im Vorfeld lange Verzögerungen bis zur Verabschiedung des Pflegeberufegesetzes, der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung sowie der Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung gegeben hatte, drängt nun die Zeit. Es ist zu empfehlen, sich vorab gründlich zu informieren, was sich ändert und welche Auswirkungen die neuen Regelungen zur Folge haben werden.

Studie Pflege in anderen LaendernStudie

Pflege in anderen Ländern – Vom Ausland lernen?

München (29. Januar 2019) - In einer Studie im Auftrag der Stiftung Münch wurde unter der Leitung von Professor Michael Ewers, Direktor des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Charité – Universitätsmedizin Berlin, die Situation der Pflege in Großbritannien, den Niederlanden, Schweden und Kanada untersucht. Alle betrachteten Länder haben mit Deutschland vergleichbare Probleme bei der Rekrutierung von Fachkräften und bei der Sicherung der pflegerischen Versorgung bei zugleich wachsendem Bedarf in allen Versorgungsbereichen.

DBfK

Mehr Ausbildung: ja – wenn an den Rahmenbedingungen gearbeitet wird

Berlin (28. Januar 2019) - „Wir legen los – ab morgen!“ Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey gab zusammen mit Bundesgesundheitsminister  Jens Spahn und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil heute in Berlin den Startschuss für die „Ausbildungsoffensive Pflege“. Im großen Kreis von Akteuren – darunter der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) - wurden die Kernelemente des auf vier Jahre angelegten Projekts der Konzertierten Aktion Pflege erarbeitet.

DKG zum Fachkräftemangel in der Pflege:

DKG fordert: Überstunden der Pflegekräfte steuerfrei stellen

Berlin (8. Januar 2019) – Zur Diskussion um den Fachkräftemangel in der Pflege erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhaus-gesellschaft (DKG), Georg Baum: „In den vergangen Jahren hat die Zahl der Pflegekräfte in den Kliniken deutlich zugenommen. Gleichzeitig steigt aber auch die Zahl der unbesetzten Stellen. Diese Entwicklung macht deutlich, dass die Kliniken bei der Pflege nicht „sparen“ und es objektive Unmöglichkeiten auch bei der Deckung von Spitzenbelastungen gibt. Zur Erfüllung der neuen Mindestbesetzungen im Rahmen der Pflegepersonaluntergrenzen werden die Kliniken zumindest übergangsweise auf die Bereitschaft der Pflegekräfte zu Überstunden angewiesen sein.

DBfK Logo 2019DBfK mit neuem Corporate Design

Berlin (2. Januar 2019) - Neues Jahr, neues Logo – auch einem traditionsreichen Verband wie dem Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) tut ein modernes, frisches Erscheinungsbild gut. Seit gestern haben wir nun ein neues Corporate Design und die markanteste Veränderung dabei ist das neue DBfK-Logo. Moderne Schrift, angenehme Form, klare Struktur, lebhafte Farben – wobei Blau als traditionelle DBfK-Farbe beibehalten wurde und nun zusammen mit dem frischen Grün eine ansprechende Symbiose bildet. Wofür steht das Logo in der jetzigen Gestaltung? In einem längeren Entwicklungsprozess wurden 2018 verschiedene Gremien und Gruppen innerhalb des Verbands beteiligt. Sie haben mit der jetzt gewählten Form Begriffe wie Gemeinschaft, Lebendigkeit, Bewegung, Kompetenz, Gesundheit, Dynamik, Vielfalt, Geschlossenheit, Entwicklung, Weitsicht usw. verbunden. Die Wortwolke zeigt eine Auswahl der genannten Assoziationen.

Effizientere Dokumentationsarbeit in der Pflege

Forschung zum Einsatz von Sprachsteuerung in der digitalen Pflege-Dokumentation

Hamburg (7. Dezember 2018) - In der Pflege ist Dokumentationsarbeit wichtig, um die Qualität der Versorgung sicherzustellen. Gleichzeitig nimmt sie aber auch viel Zeit in Anspruch, die im Pflegealltag angesichts des akuten Fachkräftemangels ohnehin knapp bemessen ist. Wie Digitalisierung dazu beitragen kann, die Dokumentationsprozesse zu optimieren, wird nun in einem neuen Forschungsprojekt untersucht, das am 28. November 2018 gestartet ist.

UmfrageDBfK

Online-Umfrage: Erwartungen an den Dienstplan

Berlin (4. Dezember 2018) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) legt im dritten Monat seiner Aktion „Mein Beruf: Pflegen“ den Schwerpunkt auf ein Thema, das die beruflich Pflegenden unmittelbar betrifft und sich bis hinein in ihr Privatleben auswirkt: Arbeitszeit und Dienstplan.

dbfkDBfK

Verlässliche Dienstpläne müssen wieder zum Normalfall werden

Berlin (3. Dezember 2018) – Am 9. November ist das Pflegepersonalstärkungsgesetz im Bundestag verabschiedet worden, am 1. Januar 2019 tritt es in Kraft. Ist damit nun endlich ein Ende des jahrelangen Ungleichgewichts zwischen Arbeitsaufkommen und Personalressource in der Pflege abzusehen? Immerhin scheint die Richtung zu stimmen und ein erster Schritt ist getan, dem zügig weitere folgen müssen.

AWOIn 30 Einrichtungen Maßnahmen für den Klimaschutz

Klimafreundlich pflegen – AWO im Gespräch mit der Bundesumweltministerin

Berlin (29. November 2018) - Im Rahmen der gestrigen Jubiläumsfeier zum 10-jährigen Bestehen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) tauschte sich die Bundesumweltministerin Svenja Schulze mit sechs ausgewählten Klimaschutzprojekten aus. Darunter auch das Anfang 2018 von der AWO gestartete Projekt „klimafreundlich pflegen“.

Deutsches Zentrum für Altersfragen

Pflegende Frauen im Beruf: wer bleibt – wer geht?

Berlin (29. November 2018) - Noch immer wird die von den meisten Pflegebedürftigen präferierte Versorgungsform – die informelle Pflege im häuslichen Umfeld – zu mehr als 70% durch Frauen erbracht, meist im Erwerbsalter in ihren 40er und 50er Jahren. Die Frauen stehen damit vor der Anforderung, Pflegeaufgaben mit ihrer Berufstätigkeit zu vereinbaren. Nicht alle schaffen das, zeigt eine Untersuchung von Nadiya Kelle auf Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panels. Demnach verlassen vor allem Frauen mit einem Pflegeaufwand von mehr als 10 Stunden die Woche den Arbeitsmarkt.

Roboter in der PflegeDie Universität Siegen und die Fachhochschule Kiel stellen Ergebnisse des Forschungsprojekts „Robotik in der Altenpflege“ (ARiA) vor

Roboter könnten in der Pflege unterstützen – in spezifischen Bereichen

Berlin (27. November 2018) – Roboter Pepper hat seine Deutschlandreise beendet: Die Universität Siegen und die Fachhochschule Kiel (FH Kiel) stellten im Rahmen des Abschlusssymposiums am 23. November 2018 in Siegen die Ergebnisse des gemeinsamen Forschungsprojekts „Anwendungsnahe Robotik in der Altenpflege“ (ARiA) vor. Wichtige Erkenntnis der bundesweiten Projektreise mit Roboter Pepper: Die Pflegekräfte reagierten deutlich weniger skeptisch als erwartet auf den mechanischen Helfer. „Die Angst, dass Roboter ihnen den Arbeitsplatz wegnehmen könnten, war schnell verflogen“, sagt Prof. Dr. Jens Lüssem von der FH Kiel. Viele können sich vorstellen, von einem Roboter bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt zu werden – allerdings in klar abgesteckten Bereichen, wie zum Beispiel für Bewegungs- oder Singübungen. Pflegerische Tätigkeiten soll er nicht übernehmen. Die verantwortlichen Forscherinnen und Forscher der beiden Hochschulen fordern nun, dass die Themen Robotik und Digitalisierung künftig in der Ausbildung von Pflegekräften berücksichtigt werden sollten.

DBfK Baden-Württemberg

Geflüchtete erhalten Duldung während Helferausbildung

Stuttgart (23. November 2018) - In Baden-Württemberg kann seit dem 14. November 2018 geduldeten Ausländern für die Dauer der Ausbildung zum Kranken- oder Altenpflegehelfer durch die Ausländerbehörden eine Duldung erteilt werden – das bedeutet, dass die Ausländer während der Ausbildung zum Kranken- oder Altenpflegehelfer nicht abgeschoben werden. Die Duldung wird für die Dauer der Helferausbildung erteilt, damit die Geduldeten zunächst die Helferausbildung abschließen und im Anschluss daran eine qualifizierte Berufsausbildung zum Kranken- oder Altenpfleger aufnehmen können. Für diese qualifizierte Ausbildung wird dann eine Ausbildungsduldung, die sogenannte 3+2-Regelung, erteilt.

DBfK

Handlungsempfehlung: Sterbende brauchen gute Begleitung

Berlin (21. November 2018) - Dass Wunsch und Wirklichkeit häufig auseinander klaffen, ist keine große Überraschung. Dass dieses Phänomen gerade bei den letzten Dingen so deutlich auftritt, hingegen schon: Während die meisten Menschen sich wünschen, zu Hause ihre letzten Stunden zu verbringen, stirbt doch die Überwiegende Zahl im Krankenhaus. Im krassen Widerspruch dazu steht, dass in deutschen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen vielfach immer noch nicht die Bedingungen vorzufinden sind, die ein würdevolles Sterben und eine entsprechende Begleitung durch beruflich Pflegende ermöglichen. Darauf verweist die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Palliative Care im Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) angesichts der Jahreszeit zwischen Allerseelen und Totensonntag.

Universität Witten/Herdecke entwickelt Masterstudiengang bis 2020:

Neuer Studiengang für neues Berufsbild: Community Health Nursing

Witten/Herdecke (15. November 2018) - Wer auf dem Land oder in benachteiligten Stadtquartieren krank wird, hat derzeit in Deutschland ein Problem: Kein Arzt in Sicht und wenn, dann quillt das Wartezimmer über. Und wenn man dann auch nicht mehr der/die Jüngste ist, werden lange Wege wegen der oft ausgedünnten fahrenden Busse und Bahnen zur Odyssee. Länder wie Finnland und Kanada haben das Problem schon länger und darum auch eine Lösung: Community Health Nursing. Gut ausgebildete Pflegekräfte sind direkt vor Ort und übernehmen einfache ärztliche Tätigkeiten, managen die Erkrankungen, beraten die Patienten und erleichtern den Alltag mit chronischen oder psychischen Erkrankungen.

Studie der Universität Witten/Herdecke zu den Bedürfnissen pflegender Angehöriger

Was brauchen pflegende Angehörige wirklich?

Witten/Herdecke (8. November 2018) - Drei von vier Pflegebedürftigen in Deutschland und somit insgesamt mehr als zwei Millionen Menschen werden im häuslichen Umfeld von Angehörigen, Freunden oder Nachbarn versorgt. Wenn Angehörige die Betreuung oder Pflege eines nahestehenden Menschen übernehmen, bedeutet das häufig eine große Herausforderung und kann mit erheblichen physischen und psychischen Belastungen verbunden sein. Dennoch werden Angebote zur Information, Beratung, Schulung und Entlastung von den Angehörigen nur wenig angenommen. Sind die Unterstützungsangebote nicht bekannt oder bieten sie nicht das, was pflegende Angehörige wirklich brauchen?

DBfK

Beruflich Pflegende sind auch pflegende Angehörige –
mit dem Recht auf planbare, gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen

Berlin (8. November 2018) - Der größte Pflegedienst der Nation droht zu kollabieren!‘ Die Botschaft des heute in Berlin veröffentlichten BARMER Pflegereports 2018, dass die Bereitschaft und Fähigkeit zur Pflege von Angehörigen sinkt, lässt aufhorchen. Vor allem mit Blick auf die weitere demografische Entwicklung der Bevölkerung und den sich zuspitzenden Pflegefachkräftemangel. „Wir sind auf diese wichtige Säule ganz dringend angewiesen. Beruflich Pflegende fehlen heute überall, freie Fachkraftstellen sind nur mit viel Mühe und langem Zeitverzug zu besetzen. Es muss alles getan werden, um pflegende Angehörige zu stützen, zu entlasten und somit physisch und psychisch so lange wie möglich gesund und dieses Versorgungsarrangement stabil zu halten.