Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung:
Impfung von Pflegekräften – so einfach wie möglich

 

Berlin (22. Januar 2021) — Die Corona-Pandemie stellt alle vor enorme Belastungen. Gerade in den Pflegeeinrichtungen ist der Schutz der besonders vulnerablen pflege- bedürftigen Menschen durch die Erarbeitung und Durchführung von Test- und Besuchskonzepten eine große Herausforderung.

Dazu kommen die vor knapp vier Wochen angelaufenen Impfungen, die nicht nur eine logistische Höchstleistung erfordern. Insbesondere die Impfung der Pflegekräfte ist von besonderer Bedeutung. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass sie für ihre Entscheidung für eine Impfung vor allem gute, gesicherte Informationen und einen möglichst einfachen Zugang zur Impfung benötigen.

Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung:

„Ich sage es ganz offen: Es gibt momentan noch nicht genügend Impfstoff für alle, die auf ihn warten. Wir müssen uns daher noch auf diejenigen beschränken, die besonders gefährdet sind und auf die Pflegekräfte, die engen Kontakt mit ihnen haben.

In Anbetracht dieser sehr schwierigen Situation können wir durchaus mit Zuversicht auf das schauen, was schon geschafft wurde. In vielen Bundes-ländern und Orten laufen die Impfungen in den Pflegeeinrichtungen sowohl bei den Bewohnern als auch bei den Mitarbeitern gut und zügig.

Damit sich aber noch mehr Pflegekräfte für die Impfung entscheiden, brauchen sie in allen Bundesländern und Orten

  • eine Organisation der Impfungen, die es Pflegekräften so einfach wie möglich macht, d.h. Impfungen am besten am Arbeitsplatz oder zumindest eine gesonderte und besonders zügige Impfung in den Impfzentren,
  • noch mehr gute und verlässliche Informationen zur Impfung.

Ich fordere deshalb alle Bundesländer auf, die Impfung der Pflegekräfte durch eine gute und praktikable Organisation bestmöglich zu unterstützen.“

 


Quelle:  Der Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, 22.01.2021 (tB).

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