MEDIZIN

DOC-CHECK LOGIN

Phase-III-Studienergebnisse zu Resolor(R) (Prucaloprid) von Movetis bei Patienten mit chronischer Obstipation in den Fachzeitschriften "Gut" und "Alimentary Pharmacology and Therapeutics" veröffentlicht

 

Turnhout, Belgien (18. Dezember 2008) – Mit der Veröffentlichung von Artikeln in den medizinischen Fachzeitschriften The Gut und Alimentary Pharmacology and Therapeutics (APT) und dem ersten Artikel über die Ergebnisse der zulassungsentscheidenden Phase-III-Studie, der im Mai 2008 im New England Journal of Medicine (NEJM) erschienen ist, sind die zulassungsrelevanten Phase-III-Studiendaten zu Prucaloprid jetzt vollständig veröffentlicht. Die Ergebnisse bestätigen in ihrer Gesamtheit die Wirksamkeit und Sicherheit der Behandlung mit Prucaloprid bei Patienten mit chronischer Obstipation, die mit Laxanzien (Abführmitteln) keine ausreichende Verbesserung ihres Zustands erzielen konnten.

 

Ziel der placebokontrollierten Phase-III-Studien (INT-6 und USA-13) war, die Wirksamkeit, Sicherheit, Verträglichkeit und Auswirkung auf die Lebensqualität von Prucaloprid (2 mg und 4 mg) zu untersuchen, das 12 Wochen lang einmal täglich an Patienten mit chronischer Obstipation oral verabreicht wurde. Die internationalen Studien wurden in 7 europäischen Ländern und in den USA an 720 bzw. 641 Patienten durchgeführt.

 

Zur INT-6-Sudie berichtete der Autor Professor Jan Tack von der Abteilung Gastroenterologie am Institut für Innere Medizin des Universitätskrankenhauses Gasthuisberg Leuven, in der Fachzeitschrift "Gut": "Prucaloprid bewirkte eine signifikante und durchgängige Erhöhung der Zahl der kompletten spontanen Darmentleerungen pro Woche, es verbesserte die Vollständigkeit des Stuhlgangs und linderte die mit Verstopfung einhergehenden Beschwerden. Die Gesamtwirksamkeit war während des gesamten Behandlungszeitraums gegeben. Dank der Wirksamkeit der Obstipationsbehandlung und der Linderung der Beschwerden konnte eine signifikanten Zunahme der Patientenzufriedenheit und der Lebensqualität der behandelten Patienten festgestellt werden."

 

Laut Professor Eamonn Quigley, Professor für Medizin und Humanphysiologie am University College Cork (Irland) und Autor des in der Fachzeitschrift Alimentary Pharmacology and Therapeutics (APT) erschienenen Artikels, untermauern die Ergebnisse der USA-13-Studie die zunehmend vorhandenen Belege, die für den Einsatz von Prucaloprid sprechen. "Die Daten belegen, dass bei Patienten, die im Durchschnitt seit 22 Jahren an Obstipation litten, eine verbesserte Linderung der Symptome und eine normalisierte Darmfunktion erreicht wurde."

 

Dirk Reyn, CEO von Movetis, erklärte in einem abschliessenden Kommentar: "Wir freuen uns, dass alle drei positiven Phase-III-Studienergebnisse in renommierten, von Experten begutachteten Fachzeitschriften wie NJEM, Gut und APT veröffentlicht wurden. Dies verleiht unseren aussagekräftigen Studiendaten sowie der überzeugenden Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit zusätzliche Glaubwürdigkeit." Nähere Einzelheiten zu den Studien finden Sie unter http://www.movetis.com  / in der Rubrik "News" ("Nachrichten"), sowie auf den UEGW-Folien, die über die Homepage aufgerufen werden können.

 

Informationen zu Prucaloprid

Prucaloprid ist ein neuartiger, enterokinetischer (die Peristaltik anregender) Wirkstoff und die erste Substanz einer neuen Generation von selektiven, hochaffinen 5-HT4-Rezeptoragonisten, die eigens dafür entwickelt wurden, eine verminderte Darmtätigkeit wieder zu normalisieren. Im Mai 2008 wurde für Prucaloprid die Zulassung auf dem europäischen Markt beantragt. Der Antrag wird derzeitig von der EMEA und Swissmedic geprüft.

 

Informationen zur chronischen Obstipation

Chronische Obstipation bzw. Verstopfung ist eine allgemeine Störung des Magen-Darm-Trakts, von der schätzungsweise 80 Millionen Menschen weltweit betroffen sind, davon mindestens 37 Millionen allein in Europa. (1) Diese häufig vorkommende Erkrankung sorgt für eine deutliche Verschlechterung des Gesamtzustands eines Patienten sowie seiner Lebensqualität.

 

Informationen zu Movetis

Mit einem klaren Schwerpunkt auf gastroenterologische Erkrankungen bemüht sich Movetis, das Leben von vielen Millionen Patienten – Erwachsene wie Kinder – zu verbessern, indem es innovative Medikamente entdeckt, entwickelt und schliesslich auch vermarktet. Es konzentriert sich dabei auf Magen-Darm-Erkrankungen, bei denen ein bisher ungedeckter medizinische Bedarf besteht. Movetis NV wurde im Dezember 2006 in Belgien gegründet und hat es sich zum Ziel gesetzt, eines der führenden europäischen Spezial-Pharmaunternehmen mit Schwerpunkt Gastroenterologie zu werden.

 

Anmerkung

(1)     Opportunities in gastroenterology. Drug Discovery World – Winter 2007/8.

 


 

Quelle: Pressemitteilung der Firma Movetis vom 18.12.2008.

MEDICAL NEWS

Perinatal patients, nurses explain how hospital pandemic policies failed them
Johns Hopkins Medicine expert creates comprehensive guide to new diabetes…
An amyloid link between Parkinson’s disease and melanoma
Ultrasensitive, rapid diagnostic detects Ebola earlier than gold standard test
Paranoia therapy app SlowMo helps people ‘slow down’ and manage…

SCHMERZ PAINCARE

Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern
Wenn Schmerzen nach einer OP chronisch werden
Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2021 – ONLINE: Schmerzmediziner, Politiker und…
Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2021 – ONLINE: COVID-19-Pandemie belastet Schmerzpatienten…

DIABETES

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ meldet…
Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes gehören nicht zur Risikogruppe und…
Neue Studie will Entstehung von Typ-1-Diabetes bei Kindern verhindern
Toujeo®: Ein Beitrag zu mehr Sicherheit für Menschen mit Typ-1-Diabetes
Diabeloops Ziel: Baldige Marktpräsenz mit ​individuellen Lösungen zum Diabetes-Management für​ verschiedene…

ERNÄHRUNG

DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren
Gesundheitliche Auswirkungen des Salzkonsums bleiben unklar: Weder der Nutzen noch…

ONKOLOGIE

Leberkrebs: Bei welchen Patienten wirkt die Immuntherapie?
Konferenzbericht vom virtuellen Münchener Fachpresse-Workshop Supportive Therapie in der Onkologie
Wie neuartige Erreger die Entstehung von Darmkrebs verursachen können
Onkologische Pflegekräfte entwickeln Hörspiel für Kinder: Abenteuer mit Alfons
Krebsüberleben hängt von der Adresse ab

MULTIPLE SKLEROSE

Multiple Sklerose: Salzkonsum reguliert Autoimmunerkrankung
Erste tierexperimentelle Daten zur mRNA-Impfung gegen Multiple Sklerose
Multiple Sklerose: Immuntherapie erhöht nicht das Risiko für schweren COVID-19-Verlauf
Empfehlung zur Corona-Impfung bei Multipler Sklerose (MS)
Fallstudie: Beeinflusst SARS-CoV-2 Infektion die Multiple Sklerose?

PARKINSON

Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung
Neuer Bewegungsratgeber unterstützt Menschen mit M. Parkinson durch Yoga
Covid-19-Prävention: besondere Vorsicht bei Patienten mit der Parkinson-Krankheit
Neue Studie zur tiefen Hirnstimulation bei Parkinson-Erkrankung als Meilenstein der…