MEDIZIN

DOC-CHECK LOGIN

Psychische Erkrankungen

AQUA entwickelt Qualitätssicherung

 

Göttingen (27. März 2012) – Das AQUA-Institut wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mit der Entwicklung eines Qualitätssicherungsverfahrens zur Versorgung bei psychischen Erkrankungen beauftragt. Das Verfahren soll sowohl die allgemeine als auch die auf ausgewählte Krankheitsbilder und Patientengruppen bezogene (spezifische) Qualität der Versorgung messen. Hierbei wird der Schwerpunkt auf schweren und schwersten Krankheitsverläufen liegen. Um den Dokumentationsaufwand möglichst gering zu halten, sollen so weit wie möglich Routinedaten in die Qualitätsmessung einfließen.

 

Die Entwicklungsarbeiten gliedern sich in zwei große Teile. Im ersten Teil wird AQUA ein Konzept erstellen, in dem das Auftragsthema konkretisiert und einge-grenzt wird. Dabei werden unter anderem Krankheitsbilder und Patientengruppen ausgewählt, für die die spezifische Qualitätssicherung später entwickelt wird. Diese erste Konzeptphase erstreckt sich über einen Zeitraum von sechs Monaten, die mit der Auftragsvergabe im März 2012 begonnen hat.

 

Wenn das Konzept mit dem G-BA abgestimmt wurde, beginnt der zweite, auf 14 Monate angelegte Teil der Entwicklung. Das AQUA-Institut wird dann Instrumente, Indikatoren und die notwendige Dokumentation erarbeiten. Dem sektorenüber-greifenden Ansatz der Qualitätssicherung folgend, wird ein Fokus insbesondere auf den Schnittstellen zwischen den Sektoren liegen. Ferner werden die Erfahrungen mit der psychiatrischen Versorgung von Patienten und deren Angehörigen in der Qualitätsmessung berücksichtigt. Dies schließt auch Fragen ein, die sich z.B. im Zusammenhang mit Zwangs- oder Betreuungsmaßnahmen ergeben.

 

 

Veranstaltungshinweis

 

Termin: 9. Mai 2012

Tagung zur sektorenübergreifenden Qualitätssicherung

Ort: Stadthalle Göttingen. Parallelveranstaltung 5: Qualitätsmessung in der Versorgung psychisch kranker Menschen

 

Das vollständige Programm unter:

 

 

 

Details zum Auftrag „Psychische Erkrankungen“ finden Sie hier:

 

 

 

Weitere Informationen im Internet unter:

 

 

 

Hintergrund zum AQUA-Institut

 

Das AQUA-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH ist ein interessenunabhängiges und neutrales Dienstleistungsunternehmen. Verankert im wissenschaftli-chen Umfeld, hat es sich auf Qualitätsförderungsprojekte im Gesundheitswesen spezialisiert. Seit Ende 2009 setzt das AQUA-Institut im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) den Aufbau einer bundesweiten und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung im Gesundheitswesen gem. § 137a SGB V um.

 


 

Quelle: AQUA-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen, 27.03.2012 (tB).

MEDICAL NEWS

COVID-19 vaccines are estimated to have prevanented 20 million deaths…
Novel sleep education learning modules developed for nurse practitioners
Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
New guidance on how to diagnosis and manage osteoporosis in…

SCHMERZ PAINCARE

Aktuelle Versorgungssituation der Opioidtherapie im Fokus
Individuelle Schmerztherapie mit Opioiden: Patienten im Mittelpunkt
Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…

DIABETES

Typ-1-Diabetes: InRange – auf die Zeit im Zielbereich kommt es…
Suliqua®: In komplexem Umfeld – einfach besser eingestellt
Suliqua®: Überlegene HbA1c-Senkung  im Vergleich zu Mischinsulinanalogon
„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ gibt…
Toujeo® bei Typ-1-Diabetes: Weniger schwere Hypoglykämien und weniger Ketoazidosen 

ERNÄHRUNG

Mangelernährung gefährdet den Behandlungserfolg — DGEM: Ernährungsscreening sollte zur klinischen…
Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen

ONKOLOGIE

Krebspatienten unter Immuntherapie: Kein Hinweis auf erhöhtes Risiko für schwere…
WHO veröffentlicht erste Klassifikation von Tumoren im Kindesalter
Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!

MULTIPLE SKLEROSE

Multiple Sklerose durch das Epstein-Barr-Virus – kommt die MS-Impfung?
Neuer Therapieansatz für Multiple Sklerose und Alzheimer
„Ich messe meine Multiple Sklerose selbst!“ – Digitales Selbstmonitoring der…
Stellungnahme zur 3. Impfung gegen SARS-CoV2 bei Personen mit MS
NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen

PARKINSON

Alexa, bekomme ich Parkinson?
Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…