"Ein Angstkalender stellt sich vor"

Ohnsorg setzt Angstlöser Pascoflair® in Szene

 

AngstkalenderHamburg (20. Oktober 2008) – Auf einer Pressekonferenz präsentierte die Europäische Liga für ein sicheres Patienten-Therapie-Selbstmanagement e. V. (SELF) in Zusammenarbeit mit dem bekannten Hamburger Ohnsorg-Theater einen Angstkalender mit zehn verschiedenen in Deutschland sehr häufig auftretenden Angsterkrankungen. Nach den wissenschaftlichen Vorträgen der Professoren B. Weisser und W.-D. Gerber, beide Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, visualisierte das Ohnsorg-Ensemble auf emotionale Weise prominente Ängste unserer Gesellschaft.

 

Traditionsgemäß untersucht die SELF zur Selbstmedikation geeignete Arzneimittel und diskutiert Maßnahmen, wie der Patient zur Mitarbeit motiviert und aktiv in ein optimiertes Behandlungskonzept einbezogen werden kann. Eines der Kernziele ist es, valide Informationen zu dem aktuellen Thema Angst und die Behandlung mit naturheilkundlichen Verfahren für Ärzte und Patienten gleichermaßen aufzubereiten. Unter der Federführung der SELF wurde daher in Zusammenarbeit mit zahlreichen Experten aus unterschiedlichen Disziplinen ein Angstkalender mit zehn prominenten Ängsten wie beispielsweise Existenzangst, Prüfungsangst, Lampenfieber und Flugangst konzipiert.

Angst (be)greifbar vorgestellt

Unter der Moderation von Prof. Dr. med. Burkard Weisser, Präsident der SELF, wurde der Angstkalender im Ohnsorg-Theater erstmalig der Presse vorgestellt. Dabei erklärte Weisser: „Die einzelnen Ängste sind dramaturgisch nach dem menschlichen Lebenszyklus aufgebaut und werden durch eine Fallbeschreibung emotionalisiert. Um die Bedeutung des Angstgeschehens transparent zu machen, wurden anhand von Daten und Fakten Tipps und Strategien zur Vermeidung und Behandlung formuliert.“ Ein zentraler Punkt des Kalenders ist die Expertenmeinung zu den einzelnen Ängsten. So wurden Fachleute, insbesondere aus Medizin, Psychiatrie, Psychologie und Flugmedizin, befragt, wie sie in ihrer täglichen Praxis mit Angstpatienten umgehen und welche therapeutischen und medikamentösen Maßnahmen sie empfehlen können. Dabei wurde deutlich, dass sich insbesondere pflanzliche Arzneimittel, wie z. B. ein hoch dosierter Spezialextrakt aus der Passionsblume (Pascoflair®), für eine angstlösende medikamentöse Therapie besonders gut eignen.

Frühe Intervention entscheidend für Prognose

Dieser Meinung war auch Prof. Dr. Wolf-Dieter Gerber, Direktor der medizinischen Psychologie und Soziologie der Universität Kiel und Vizepräsident der SELF. Er erklärte in seinem wissenschaftlichen Vortrag, dass nahezu alle Ängste erlernt sind und warnte vor einer Verschlimmerung bzw. Chronifizierung insbesondere dann, wenn der Patient auf seine Ängste mit Vermeidung reagiert. „Die frühzeitige Intervention durch verhaltenstherapeutische Maßnahmen und eine angemessene Medikation ist ganz entscheidend für den Verlauf von Angsterkrankungen“, betonte Gerber. Dabei muss ein besonderes Augenmerk auf die Wahl der eingesetzten Arzneimittel gelegt werden. Chemischsynthetische Mittel sind bei der Behandlung von Angsterkrankungen aufgrund der teilweise starken Nebenwirkungen erst bei ausbleibendem Therapieerfolg indiziert. Zunächst sollte primär ein pflanzliches Präparat, wie der Spezialextrakt aus Passionsblumen, mit seiner hohen Wirksamkeit, guter Arzneimittelsicherheit und Verträglichkeit eingesetzt werden.

Passionsblumenextrakt wirksam, verträglich und sicher

Diese Einschätzung konnte auch Frau Dr. Gabriele Weiß, Bereichsleiterin Research & Development, Pascoe Naturmedizin, teilen. In einer von ihr vorgestellten wissenschaftlichen Studie konnte Sie belegen, dass die Wirksamkeit von Passionsblumenextrakt nach wenigen Tagen dem eines häufig eingesetzten Benzodiazepins (Oxazepam) bei Angststörungen entspricht. Allerdings sind im Gegensatz zu Oxazepam bei dem pflanzlichen Präparat bisher keine Nebenwirkungen festgestellt worden. „Aus diesen Gründen kann Pascoflair® auch bei Jugendlichen ab 12 Jahren mit Schul- und Prüfungsängsten usw. gut eingesetzt werden“, verdeutlichte Weiß die Unbedenklichkeit von Passionsblumenextrakt. In einer plazebokontrollierten Studie konnte sie ferner zeigen, dass Passionsblumenextrakt auch bei besonders angstbesetzten Situationen wie z. B. vor Operationen eine ausgezeichnete Wirksamkeit hat. Insbesondere die schnelle Wirkung ist bei dieser Studie besonders gut dokumentiert. „Bereits 30 Minuten nach der Einnahme von Pascoflair® zeigte sich bei den Patienten eine signifikante Angstlösung“, schilderte Weiß die Studienergebnisse.

Die schnelle Wirksamkeit von Passionsblumenextrakt wurde im Anschluss an die wissenschaftlichen Vorträge vom Ensemble des Ohnsorg-Theaters emotional in Szene gesetzt. Unter der Leitung der bekannten Dramaturgin und Autorin Sandra Keck wurde das Thema Angst musikalisch umgesetzt. Dabei wurden von Keck aus dem aktuellen Musical „Rock op platt –Episode twee“ zahlreiche Szenen auf Angststörungen umgeschrieben. Auf diese Weise wurden spielerisch die „vielen Gesichter der Angst" aufbereitet und insbesondere die Bedeutung naturheilkundlicher Präparate wie z. B. Pascoflair® im therapeutischen Regime deutlich gemacht.

 

 

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Quelle: Pressekonferenz der Europäischen Liga für ein sicheres Patienten-Therapie-Management e.V. (SELF) zum Thema „Ein Angstkalender stellt sich vor“ am 20.10.2008 in Hamburg (B+S Pharma Consulting).

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