"Großer Präventionspreis 2011"

"Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg“ schreibt Wettbewerb aus

 

Stuttgart (27. Mai 2010) – "Der Stiftungsrat der Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg hat beschlossen, einen "Großen Präventionspreis 2011" auszuloben", erklärte die Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Gesundheitsministerin Dr. Monika Stolz, am Donnerstag (27.5.) in Stuttgart. Der Große Präventionspreis wird mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Die auf Initiative der Ministerin gegründete Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg soll insbesondere dazu beitragen, die Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg umzusetzen und zu fördern. Gesundheitsförderndes Verhalten soll in der Bevölkerung Baden-Württembergs nachhaltig verankert und gestärkt werden.

 

Mit der Ausschreibung des Großen Präventionspreises sollen nachahmenswerte Projekte zu den Themen Nachhaltigkeit und Vernetzung bei Prävention und Gesundheitsförderung prämiert, bekannt gemacht und verbreitet werden. Erfolgversprechende Ansätze zur Förderung der Gesundheit in allen Lebensphasen und Lebenswelten sowie zur Prävention chronischer Krankheiten sollen mehr ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Der Wettbewerb soll dazu beitragen, die Außenwahrnehmung des Präventionsgedankens positiv zu beeinflussen. Außerdem sollen die Kenntnisse darüber verbessert werden, wie die Situation in der Präventionslandschaft sich aktuell darstellt.

Der Stiftungsrat, der sich aus Spitzenvertreterinnen und -vertretern des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren, der Stiftung Sport in der Schule, der AOK Baden-Württemberg, der BKK Aesculap/Aesculap AG, der BKK Gesundheit, dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie Landesverband Baden-Württemberg, der DRV Baden-Württemberg, der IKK classic, dem Landesverband der Betriebskrankenkassen Baden-Württemberg, der SRH Holding — (SdbR), der Stiftergemeinschaft der Ersatzkassen (Barmer GEK, DAK, KKH Allianz, TK), der SÜDWESTMETALL e.V. und der Roche Pharma AG zusammensetzt, hat einstimmig beschlossen, den Wettbewerb Anfang August auszuschreiben. Bis dahin wird die Stiftung außerdem eine Homepage einrichten, über die sämtliche Informationen abgerufen werden können.

Der Wettbewerb soll in drei Kategorien durchgeführt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Zielgruppen Kinder und Jugendliche (Schulen), Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (Betriebe) und Kommunen. Leitlinie soll dabei immer die regionale Vernetzung sein. Die einzelnen Preise in den Gruppen werden mit bis zu 10.000 Euro dotiert.

Die Ministerin betonte: "Mit der Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg setzen wir durch den Großen Präventionspreis 2011 ein Zeichen. Es soll bei der Bevölkerung ankommen, dass Gesundheit neben Bildung eine wichtige Voraussetzung für Lebensqualität und Wohlstand in allen Lebensbereichen einer Gesellschaft ist. Prävention und Gesundheitsförderung sollen als gleichwertige Säule des Gesundheitswesens neben Behandlung, Rehabilitation und Pflege etabliert werden. Diese Grundintention der Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg soll nun durch den Wettbewerb der Stiftung nochmals in den Mittelpunkt gerückt werden." Im Gesundheitsbereich wird dadurch ein weiterer wichtiger Beitrag zu den Anstrengungen des Landes geleistet, gemeinsam mit den Partnern des Gesundheitswesens, nachhaltige Strukturen zu verankern.

 

 


Quelle: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren des Landes Baden-Württemberg, 27.05.2010 (tB).

MEDICAL NEWS

New guidance to prevent the tragedy of unrecognized esophageal intubation
Overly restrictive salt intake may worsen outcomes for common form…
COVID-19 vaccines are estimated to have prevanented 20 million deaths…
Novel sleep education learning modules developed for nurse practitioners
Scientists discover how salt in tumours could help diagnose and…

SCHMERZ PAINCARE

Aktuelle Versorgungssituation der Opioidtherapie im Fokus
Individuelle Schmerztherapie mit Opioiden: Patienten im Mittelpunkt
Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…

DIABETES

Menschen mit Diabetes während der Corona-Pandemie unterversorgt? Studie zeigt auffällige…
Suliqua® zur Therapieoptimierung bei unzureichender BOT
„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ gibt…
Kaltplasma bei diabetischem Fußsyndrom wirkt via Wachstumsfaktoren
Typ-1-Diabetes: InRange – auf die Zeit im Zielbereich kommt es…

ERNÄHRUNG

Gesunde Ernährung: „Nicht das Salz und nicht das Fett verteufeln“
Mangelernährung gefährdet den Behandlungserfolg — DGEM: Ernährungsscreening sollte zur klinischen…
Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?

ONKOLOGIE

Nahrungsergänzungsmittel während der Krebstherapie: Es braucht mehr Bewusstsein für mögliche…
Fusobakterien und Krebs
Fortgeschrittenes Zervixkarzinom: Pembrolizumab verlängert Leben
Krebspatienten unter Immuntherapie: Kein Hinweis auf erhöhtes Risiko für schwere…
Aktuelle Kongressdaten zum metastasierten Mammakarzinom und kolorektalen Karzinom sowie Neues…

MULTIPLE SKLEROSE

Multiple Sklerose: Analysen aus Münster erhärten Verdacht gegen das Epstein-Barr-Virus
Aktuelle Daten zu Novartis Ofatumumab und Siponimod bestätigen Vorteil des…
Multiple Sklerose durch das Epstein-Barr-Virus – kommt die MS-Impfung?
Neuer Therapieansatz für Multiple Sklerose und Alzheimer
„Ich messe meine Multiple Sklerose selbst!“ – Digitales Selbstmonitoring der…

PARKINSON

Alexa, bekomme ich Parkinson?
Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…