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Auch Menschenaffen sind durch das Ebola-Virus gefährdet. Photo und Copyright: RKIRobert Koch-Institut

Ebolafieber bei Menschenaffen und die Bedeutung für Ausbrüche bei Menschen

Berlin (5. Dezember 2016) – Ebolafieber stellt nicht nur für Menschen, sondern auch für Menschenaffen in Afrika eine Bedrohung dar. Ein internationales Forscherteam um Siv Aina Leendertz und Fabian Leendertz vom Robert Koch-Institut hat das derzeitige Wissen über Ebola bei Menschenaffen zusammengefasst und Verbindungen zwischen Ausbrüchen bei Affen und Menschen dokumentiert. Die Infektionskrankheit und ihre Verbreitung bei Menschenaffen müsse genauer untersucht werden, schreiben die Autoren. Außerdem müsse man darüber diskutieren, ob es möglich und machbar wäre, Menschenaffen gegen Ebola zu impfen. Auf diese Weise würde man nicht nur die vom Aussterben bedrohten Tiere schützen, sondern womöglich auch das Risiko verringern, dass das Ebolavirus auf Menschen überspringt. Der Artikel ist am 5.12.2016 im Fachmagazin Mammal Review erschienen.

Die Wissenschaftler um Fabian Leendertz (Projektgruppe 3: Epidemiologie hochpathogener Erreger) erforschen seit Jahren Infektionskrankheiten bei Wildtieren und damit einhergehende mögliche Gefahren für den Menschen. Erst kürzlich haben sie in einer Studie gezeigt, wie sich Infektionskrankheiten in Wildtierpopulationen mit Hilfe von Aasfliegen überwachen lassen könnten.


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Quelle: Robert Koch-Institut, 05.12.2016 (tB).

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