Neues Hörbuch für Pflegekräfte zum Thema Schmerztherapie. Photo: MundipharmaSchmerztherapie in der Pflege

Neues Hörbuch für Pflegekräfte erschienen

 

Audio-CD für Pflegekräfte mit Informationen zum Schmerzmanagement

Aktive Rolle der Pflege fördert Lebensqualität von Heimbewohnern

Maßnahmen zur Schmerzerfassung und -behandlung

Tipps für den Arbeits­alltag und Weiterbildungsmöglichkeiten

 

Limburg (8. November 2011) – Sich eine Geschichte anhören und gleichzeitig die Kenntnisse zum Thema „Schmerztherapie in der Pflege“ auffrischen: Dies ermöglicht die neue CD „Ein Hörbuch zur Schmerztherapie in der Pflege: Mehr Lebensqualität für Menschen im Pflegeheim – Die aktive Rolle der Pflege“ von Mundipharma. Es zeigt, wie Pflegekräfte zu einer effektiven Schmerztherapie beitragen und somit die Lebensqualität der Bewohner eines Pflegeheims verbessern können. „Pflegende haben als einzige Berufsgruppe im Gesundheits­wesen den 24-stündigen Kontakt zum Bewohner. So kann die Pflege quasi als Frühwarnsystem für die Erkennung von Schmerzen dienen“, sagt Professor Jürgen Osterbrink von der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg.

 

Zurzeit sind etwa 2,4 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig.2 Rund ein Drittel von ihnen wird stationär in Heimen betreut.2 Ihre Versorgung ist sehr anspruchsvoll. Mehr als 80 Prozent der Bewohner in einem Pflegheim leiden internationalen Studien zufolge unter chronischen Schmerzen.1 Dadurch sind sie sowohl körperlich als auch psychisch stark beeinträchtigt. Viele Bewohner verlieren ihre Mobilität und Lebens­freude und ziehen sich immer mehr zurück. Oft kommen Angst, Depressionen, Konzentrationsverlust, Schlafstörungen und Appetit­losigkeit hinzu. „Gerade ältere Menschen haben viele Krankheiten, die Schmerzen verursachen. Eine adäquate Schmerztherapie ermöglicht es diesen Patienten, wieder am Leben teilzunehmen. Pflegende erfüllen hier eine wichtige Funktion“, sagt Katja Himpler, Pflegerische Leitung des Schmerz­dienstes am Katholischen Klinikum Koblenz/Montabaur.

 

 

Hörbuch bietet Informationen zum Schmerzmanagement

 

Wie Pflegekräfte zu einer effektiven Schmerztherapie beitragen und somit die Lebensqualität der Bewohner eines Pflegeheims verbessern können, zeigt die neue CD „Ein Hörbuch zur Schmerztherapie in der Pflege: Mehr Lebensqualität für Menschen im Pflegeheim – Die aktive Rolle der Pflege“ von Mundipharma. Am Beispiel der Geschichte von zwei Pflegenden in einer Einrichtung der stationären Altenhilfe werden die Grundlagen der Schmerztherapie und die Rolle der Pflegenden erläutert. „Pflegende haben als einzige Berufsgruppe im Gesund­heitswesen den 24-stündigen Kontakt zum Bewohner. So kann Pflege quasi als Frühwarnsystem für die Erkennung von Schmerzen dienen“, so Professor Jürgen Osterbrink von der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg.

 

 

Photo: MundipharmaBeitrag der Pflegenden wichtig für den Erfolg einer Schmerztherapie

 

Doch Pflegekräfte können Schmerzen nicht nur frühzeitig erkennen, sondern auch adäquate Maßnahmen koordinieren und teilweise selbst durchführen. Durch ihren intensiven, persönlichen Kontakt zu den Heimbewohnern können sie deren Gesundheitszustand und das Wohlbefinden am besten einschätzen. Indem Pflegende den Arzt darüber informieren, ob die Bewohner unter Schmerzen oder Neben­wirkungen leiden, ermöglichen sie eine individuelle Behandlung.

 

In der Geschichte des Hörbuchs arbeitet eine leitende Pflegerin ihre neue Kollegin ein und weist sie auf ihre Aufgaben im Rahmen des Schmerz­managements hin. So erfahren die Hörer, wie Schmerzen effektiv behandelt werden können, welche Schmerzmittel für welche Patienten geeignet sind, wie die Zusammenarbeit mit Ärzten gestaltet werden kann und was bei der Kommunikation mit Patienten und Angehörigen wichtig ist.

 

 

Experten befürworten effektive und verträgliche Schmerzlinderung mit starken Opioiden

 

In zwei Interviews äußern sich der Pflegewissenschaftler Professor Osterbrink und die „Pain Nurse plus“ Katja Himpler unter anderem zur Rolle der Pflege in der Schmerz­therapie und zum Stellenwert von starken Opioiden in der medikamentösen Schmerz­therapie. „Bei der Versorgung von Heimbewohnern mit chronischen Schmerzen sind starke Opioide eine wichtige Grundlage, denn sie ermöglichen eine effektive und verträgliche Schmerzlinderung. Dies steigert die Aktivität der Bewohner und somit auch ihre Lebensqualität“, so Osterbrink. Die Experten geben zudem Tipps für den Arbeits­alltag von Pflegenden und nennen Möglichkeiten der Weiter­bildung im Bereich Schmerzmanagement.

 

 

Kostenlose Bestellung

 

  • Pflegekräfte können das Hörbuch kostenlos per Internet unter der Adresse
    www.mundipharma.de > Schmerztherapie > Service > Infomaterial bestellen,

    oder

 

  • über die Service-Faxnummer des Mundipharma Infocenters (0 64 31) 701-433 anfordern.

 

 

 

Anmerkung

 

* Zusatzqualifikation für Pflegekräfte im Bereich Schmerzmanagement für besondere Patientengruppen mit chronischen Schmerzen

 

 

Quellen 

  1. Fox P, Raina P, et al. Prevalence and treatment of pain in older adults in nursing homes  and other long-term care institutions: a systematic review. CMAJ 1999; 160(3): 329-333.
  2. Zahlen und Fakten zum Thema Pflege, Herausgeber: Infobüro Pflege – Ein Service des Bundesministeriums für Gesundheit, Juli 2010

  

Über Mundipharma

 

Mundipharma ist eines der führenden forschenden mittelständischen Pharma­unternehmen in Deutschland mit Sitz in Limburg/Lahn. Zu den Kompetenzfeldern zählen die Bereiche Schmerz, Onkologie und Atemwege. Das Pharma­unternehmen hat sich auf die Schmerztherapie spezialisiert und kann auf über 30 Jahre Kompetenz in diesem Bereich zurückblicken. Seit der Gründung 1967 in Frankfurt am Main liegt der Fokus auf der eigenen Forschung und Entwicklung. Durch Innovationen auf dem Gebiet der Schmerztherapie konnte Mundipharma das Produkt-Portfolio ausbauen, neue therapeutische Standards setzen und sich so als „Der Schmerzspezialist“ positionieren. Der forschende Pharmahersteller versteht sich als modernes Dienstleistungs­unternehmen, das die Therapie sowohl für die Patienten als auch für die behandelnden Ärzte erleichtern will. Daher engagiert sich das Unternehmen auch im Bereich der Versorgungsforschung, zum Beispiel als Partner des weltweit einzigartigen Forschungsprojektes „Aktionsbündnis Schmerzfreie Stadt Münster“ (www.schmerzfreie-stadt.de).


Quelle: Mundipharma, 08.09.2011 (tB).

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