Schwangerschaft und Diabetes:

Kurz wirksames Insulinaspart kann möglichen Risiken entgegen wirken

 

Berlin (26. Oktober 2007) – „Das kurz wirksame Insulinaspart reduziert die Risiken für schwangere Frauen mit Diabetes“, betont Prof. Elisabeth Mathiesen vom Rigshospital in Kopenhagen, Dänemark. Diese Schlussfolgerung basiert auf der weltweit größten randomisierten, kontrollierten Studie, die jemals mit einem modernen Insulin bei schwangeren Frauen mit Typ-1-Diabetes durchgeführt wurde.(1) Demnach kam es unter Insulinaspart (NovoRapid®) gegenüber Humaninsulin zu einer verbesserten postprandialen Blutzucker-Einstellung nach dem Frühstück und tendenziell weniger schweren Hypoglykämien. Damit sei die Studie hinsichtlich der Sicherheit als Meilenstein zu werten, denn sie erlaube den Ärzten, sichere Entscheidungen in Bezug auf die Behandlung schwangerer Frauen zu treffen, unterstreicht Mathiesen.

 

Durch den Diabetes sind Mutter und Kind einem erhöhten Risiko ausgesetzt: So haben Frauen mit Diabetes etwa viermal häufiger eine Fehlgeburt als gesunde Frauen.(2) Aber auch angeborene Fehlbildungen und Probleme während der Schwangerschaft wie Präeklampsien treten in erhöhtem Maß auf, erklärte Professor Moshe Hod, Leiter der perinatalen Abteilung am Women´s Comprehensive Care Centre, Tel-Aviv, Israel. Diesen Risiken kann jedoch entgegen gewirkt  werden. „Mit einer normnahen Blutzuckereinstellung kann eine Frau mit Diabetes oder einem Gestationsdiabetes eine Schwangerschaft gut bewältigen und ein gesundes Kind zur Welt bringen“, so Hod.

 

NovoRapid® überzeugt durch hohe Effektivität und Sicherheit Ziel einer Therapie ist, der Frau mit Diabetes eine komplikationsarme Schwangerschaft und die Geburt eines gesunden Kindes zu ermöglichen. Durch den Einsatz des modernen, schnell und kurz wirksamen Insulins NovoRapid® kann das erleichtert werden. Dies zeigt eine aktuelle Studie mit 322 Frauen mit einem Typ-1-Diabetes aus 18 Ländern.1 Sie erhielten, jeweils in Kombination mit NPH-Insulin, entweder Humaninsulin (HI) oder Insulinaspart, welches innerhalb von 10 bis 20 Minuten wirkt und damit im Gegensatz zu Humaninsulin Spritz-Ess-Abstände oft hinfällig macht. Die postprandialen Blutzuckerspiegel konnten durch Insulinaspart nach dem Frühstück signifikant besser gesenkt werden. Das Risiko schwerer Hypoglykämien und nächtlicher Hypoglykämien war unter NovoRapid® tendenziell geringer als unter HI. Darüber hinaus lag die Rate an Frühgeburten zwischen der 22. und der 37. Woche der Schwangerschaft unter NovoRapid® in der Tendenz etwas niedriger als unter Humaninsulin (20 vs. 30 %). Mathiesen verwies darauf, dass die Zahl der Fehlgeburten mit 14 im Vergleich zu 21 unter Humaninsulin in der NovoRapid®-Gruppe tendenziell geringer war. Diese Unterschiede in den beiden Gruppen waren nicht signifikant.

 

Empfehlung für kurz wirksames Insulin Diese große Studie gibt wertvolle Hinweise darauf, dass Insulinaspart bei schwangeren Frauen mit Diabetes und ihren Kindern Vorteile bringen könnte. Basierend auf den positiven

 

Resultaten hat die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA Insulinaspart in eine bessere Risikokategorie (Kategorie B) bei Schwangerschaften eingestuft. Hod sagte abschließend: „Ich empfehle auf Grund der guten Datenlage, bei Diabetikerinnen bereits vor Beginn der Schwangerschaft auf das kurz wirksame Insulinaspart zu wechseln.“

 

Quellen

1 Mathiesen E et al. Maternal Glycemic Control and Hypoglycemia in Type 1 Diabetic Pregnancy: a randomized trial of insulin aspart versus human insulin in 322 pregnant women. Diabetes Care

2007; 30: 771-776

2 Macintosh MC, Fleming KM et al. Perinatal mortality and congenital anomalies in babies of women with type 1 or type 2 diabetes in England, Wales and Northern Ireland: population based study. BMJ 2006; 333: 177


Quelle: Symposium der Firma Novo Nordisk zum Thema “Moderne Basisinsulin-Therapie bei Typ 2 Diabetes – ein praxisorientiertes Symposium mit Patientenkasuistiken“ am 26. Oktober 2007 in Berlin (3K-Agentur für Kommunikation).

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