Human immunodeficiency virus 1 (Retroviren) Reife Virionen (rote Hülle) sammeln sich an der Oberfläche eines T-Lymphozyten(Wirtszelle). Transmissions-Elektronenmikroskopie, Ultradünnschnitt. © H.R. Gelderblom/RKISexuell übertragbare Erkrankungen

Chlamydien-Infektionen in Deutschland

 

Berlin (18. November 2013) – Infektionen mit Chlamydia trachomatis gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen weltweit. Sie verlaufen häufig symptomlos und erhöhen unbehandelt bei Frauen das Risiko für Unfruchtbarkeit und Schwangerschaftskomplikationen deutlich. Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses hat das RKI im Jahr 2010 das Chlamydia-trachomatis-Laborsentinel etabliert, mit dem Ziel, die Inanspruchnahme des Screenings für Frauen unter 25 Jahren zu evaluieren. Gleichzeitig geben die Daten einen Überblick über Prävalenz und zeitliche Entwicklung der Chlamydien-Infektionen in Deutschland.

 

Bislang wurden Informationen zu fast 2,5 Millionen Chlamydien-Tests aus dem Zeitraum 1.1.2008 bis 31.3.2013 ausgewertet, berichtet das Epidemiologische Bulletin 46/2013. Über 90% der Untersuchungen wurden bei Frauen durchgeführt. Der Anteil positiver Proben war bei Frauen zwischen 15 und 19 Jahren mit knapp 7% und bei Männern zwischen 20 und 24 Jahren (über 18%) am höchsten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Männer in der Regel nur bei Auftreten von Krankheitssymptomen, Frauen aber auch vorsorglich getestet werden.

 

 

Weitere Informationen

 

 


 

Quelle: Robert Koch-Institut, 18.11.2013. (tB).

MEDICAL NEWS

Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
New guidance on how to diagnosis and manage osteoporosis in…
Starting the day off with chocolate could have unexpected benefits
Better mental health supports for nurses needed, study finds

SCHMERZ PAINCARE

Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern

DIABETES

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ gibt…
Toujeo® bei Typ-1-Diabetes: Weniger schwere Hypoglykämien und weniger Ketoazidosen 
Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…

ERNÄHRUNG

Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

ONKOLOGIE

Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung

MULTIPLE SKLEROSE

NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
Verzögerte Verfügbarkeit von Ofatumumab (Kesimpta®)
Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte…
Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose
Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung