Spatenstich der Firma Pioneer Medical DevicesSpatenstich für die Zukunft

 

Pioneer Medical Devices errichtet Europas größtes Produktions- und Aufbereitungszentrum für innovative Medizinprodukte am Standort Aschersleben

 

Aschersleben (18. März 2011) – Das europaweit größte und modernste Produktions- und Aufbereitungszentrum für Medizinprodukte entsteht in Aschersleben, Sachsen-Anhalt. Dabei investiert die Pioneer Medical Devices AG mit seiner Tochtergesellschaft AscaMed in die Erweiterung des bestehenden Standortes für komplexe Medizinprodukte auf unternehmenseigenem Gelände. Anlässlich des Spatenstiches zum Standortausbau erläutern Robert Schrödel, Gründer und Vorstandsvorsitzender von Pioneer, und renommierte Experten die geplanten Investitionsmaßnahmen sowie das innovative Leistungs- und Produktportfolio. Der Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff (CDU), betont in seinem Grußwort den hohen Stellenwert des Projektes für sein Land.

 

Bis 2012 wird auf einer Gesamtfläche von fast 2.000 Quadratmetern das neue Produktions- und Aufbereitungszentrum für komplexe Medizinprodukte in Aschersleben errichtet. Die Gesamtinvestitionen in den High-Tech-Standort belaufen sich auf rund 5 Millionen Euro.

„Wir werden den bestehenden Standort der AscaMed GmbH erweitern und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen“, erklärt Unternehmensgründer Robert Schrödel. „Unsere Entscheidung für Aschersleben fiel aufgrund der zentralen Lage, der guten Verkehrsanbindung und dem schnellen und entschlossenen Handeln sowie der Unterstützung durch die Landesregierung.“

 

 

Technologie der Zukunft: Aufbereitung komplexer Medizinprodukte

 

Die Wiederaufbereitung kosten- und materialintensiver Medizinprodukte gewinnt angesichts der globalen Verknappung ökologischer und ökonomischer Ressourcen zunehmend an Bedeutung. „Aus funktioneller und hygienischer Sicht stellen sich hohe technologische Ansprüche an den Aufbereitungsprozess“, so Marc Kraft, Technische Universität Berlin. „Eine effektive und sichere Aufbereitung komplexer Medizinprodukte ist daher nur in spezialisierten Dienstleistungsunternehmen möglich.“ Mit repax technologies® hat Pioneer am Standort der AscaMed eine umfassende und zertifizierte Systemlösung zur Aufbereitung komplexer Medizinprodukte entwickelt. Das Total Quality Reprocessing Konzept reicht von validierten, technologischen Aufbereitungsverfahren bis zur Übernahme der logistischen Versorgung von Krankenhäusern und Kliniken. Das Pay-Per-Use-Prinzip von Pioneer garantiert die Bereitstellung der Medizinprodukte bei optimaler Kosteneffizienz.

 

 

Innovatives Herzkatheter-System: Master2cout C.R.X.

 

Am Standort Aschersleben werden künftig 55 Mitarbeiter die Produktion und Aufbereitung der elektrophysiologischen Herzkatheterfamilie Master2cout C.R.X. übernehmen. Der technisch innovative EP-Katheter Master2cout C.R.X. ist das erste Medizinprodukt, bei dem Komponenten für die mehrfache Anwendung entwickelt und mit CE-Zertifizierung zugelassen wurden. Im Gegensatz zu herkömmlichen EP-Kathetern, die ausschließlich für die einmalige Anwendung angeboten werden, lässt sich der Master2cout C.R.X. in einem Remanufacturing-Prozess 10 Mal aufbereiten. Dadurch reduzieren sich die Kosten pro Eingriff um circa 50 Prozent. „Intelligente und innovative Lösungen in technologischer Hinsicht sind nötig, um wirtschaftlicher und kosteneffizienter zu arbeiten“, betont Bernhard Motzkus, Leitender Klinik-Verwaltungsdirektor der Charité a. D. „Moderne hocheffiziente Medizin darf nicht rationiert werden und nur wenigen Menschen vorbehalten bleiben."

 

 

Pioneer Medical Devices

 

Die Pioneer Medical Devices AG wurde 2005 als Tochterunternehmen der Berlex AG gegründet. Als High-Tech-Unternehmen ist Pioneer auf die Entwicklung, Herstellung und Aufbereitung hochkomplexer Medizintechnologie spezialisiert. Weitere Informationen zu Pioneer finden Sie unter: www.pioneer-med.de.

 

 


Quelle: Pressekonferenz der Firma Pioneer zum Thema „Spatenstich für die Zukunft: Errichtung des europaweit größten Medizinprodukteherstellungs- und Aufbereitungszentrums“ am 18.03.2011 in Aschersleben (medical relations) (tB).

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