michael Ballack eröffnet die Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“Angriff ist die beste Verteidigung

Start der Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“

 

Leverkusen (28. Februar 2012) – Jedes Jahr erleiden 262.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Mehr als 80 Prozent dieser Schlaganfälle liegen Gefäßverschlüsse zugrunde, deren Risikofaktoren vorgebeugt werden kann.  Deswegen wurde von Bayer HealthCare Deutschland die bundesweite Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“ ins Leben gerufen. Kooperationspartner sind die Deutsche Sporthochschule Köln und die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Als Schirmherr konnte Michael Ballack gewonnen werden. Gemeinsam werden sie über Präventionsmöglichkeiten aufklären, um der immer weiter steigenden Zahl von Schlaganfällen entgegenzuwirken.

 

 

Mit Herz und Verstand (oder Kopf) dabei

 

Michael Ballack freut sich auf seine Rolle als Kampagnen-Schirmherr: „Ich bin selbst ein sehr aktiver Mensch und weiß, wie wichtig Bewegung für einen gesunden Körper ist. Das möchte ich gerne weitergeben und freue mich auf diese verantwortungsvolle Aufgabe.“ Schon als Teenager musste er sich mit dem Thema Schlaganfall auseinandersetzen, nachdem ein guter Freund von ihm während eines Fußballspiels auf dem Platz zusammenbrach. Diagnose: Schlaganfall. „Als ich gefragt wurde, eine Kampagne zur Schlaganfallvorbeugung zu unterstützen, fiel mir die Entscheidung deshalb nicht schwer“, so Ballack im Interview.

 

 

Trainingsplan für den Kreislauf

 

Am besten ist es daher, so früh wie möglich mit der Schlaganfallprävention zu beginnen – also, solange noch keine Risikofaktoren wie  Bluthochdruck, Hypercholesterinemie oder Diabetes, vorliegen. Besonders heimtückisch ist, dass diese Risiken nicht sichtbar sind und oft sogar unbemerkt bleiben. Michael Ballack zeigt, wie man auch mit leichtem Training Herz und Kreislauf stärken kann. Hierzu stellt er einfache Übungen vor, die von der Deutschen Sporthochschule Köln speziell für die Prävention solcher  Erkrankungen entwickelt wurden.

 

Auf einer DVD wird jede Übung Schritt für Schritt vorgestellt. Und den Inhalt der DVD gibt es auch als Übungsposter. Im Rahmen von geplanten Patientenveranstaltungen können

sich die Teilnehmer von einem Kardiologen über den Zusammenhang von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfallrisiko informieren. Wer möchte und fit ist, kann anschließend auch einige Übungen aus dem Präventionsprogramm ausprobieren.

 

Als vertiefende Lektüre ist die Broschüre Anstoß – Bewegung hilft erhältlich, die sich an Personen ohne Vorerkrankungen richtet. Hier wird gezeigt, wie Bewegung problemlos in den Alltag zu integrieren ist und auch für Bewegungsmuffel werden nützliche Tipps gegeben. Anstoß – Bewegung hilft  sowie das Poster können angefordert werden:

 

 

Rote Karte dem Schlaganfall

Postfach 190245

40112 Düsseldorf

 

 

In monatlichen Abständen werden drei weitere Broschüren erscheinen.

 

Schon jetzt  bietet  die Kampagnen-Website www.rote-karte-dem-schlaganfall.de interessante Kurzinformationen und Links. In Kürze wird sie immer wieder neue Informationen zu den Themen: Schlaganfall, Risikofaktoren, Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten enthalten.

 

 

Grobes Foul

 

Mehr als 80 Prozent aller Schlaganfälle entstehen durch einen Gefäßverschluss im Gehirn. Eine häufige Ursache hierfür sind Blutgerinnsel, die zum Beispiel im Herz entstehen, und über den Blutkreislauf zum Gehirn transportiert werden. Wenn das passiert, kann das Blutgerinnsel dort die Adern verstopfen, wodurch es zu einem sogenannten ischämischen Schlaganfall kommen kann. „Gerade bei dieser Art des Schlaganfalls ist Vorbeugung möglich“, weiß Dr. Fröhlich von der Deutschen Schlaganfall-Hilfe.

 

Denn wenn etwas gegen die Ursachen von Thromben (Blutgerinnseln) unternommen wird, wird auch der Hauptauslöser von Schlaganfällen bekämpft. „Je früher mit der Schlaganfallprävention begonnen wird, desto besser“, erläutert Prof. Predel, Leiter des Instituts für Herz-Kreislaufforschung an der Deutschen Sporthochschule Köln. „Studien zeigen, dass schon ein moderates Training zu guten Erfolgen in der Prävention führen kann.“ Einmal verlorene Gehirnzellen sind für immer verloren. Diese „Lebenskatastrophe Schlaganfall“ stelle für die Betroffenen auch ein ökonomisches und gesellschaftliches Problem dar, erläuterte Prof. Predel.

 

Auch für die Krankenkassen entstehen enorme Kosten: Schon heute verursachen Schlaganfälle und ihre Folgen mehr als zwei Prozent der Gesundheitskosten. Innerhalb der nächsten zehn Jahre wird die Zahl der Schlaganfälle voraussichtlich weiter ansteigen (Quelle: Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe). Dr. Fröhlich machte darauf aufmerksam, dass viele gesetzliche Krankenkassen daher heute schon die Vorsorgeuntersuchung  „Check-Up 35“ anbieten.

 

 

Spielmacher Gesundheit

 

Ein erhöhtes Schlaganfallrisiko entsteht zum Beispiel durch Risikofaktoren wie Diabetes, Bluthochdruck, Rauchen, einen hohen Cholesterinspiegel oder durch Vorhofflimmern. Olaf Gerber, Leiter Business Unit General Medicine der Bayer Vital GmbH betont: „Als eines der führenden Unternehmen in der Gersundheitsbranche sehen wir uns in der Verantwortung, über den Zusammenhang von Herzkreislauferkrankungen und Schlaganfall zu informieren.“ Denn in der Bevölkerung nehme die Gesundheitskompetenz und damit auch der Bedarf an Informationen stetig zu.

 

 

Über Bayer HealthCare Deutschland

 

Die Bayer HealthCare Deutschland vertreibt die Produkte der in der Bayer HealthCare AG zusammengeführten Divisionen Animal Health, Consumer Care, Diabetes Care und Pharmaceuticals. Das Unternehmen konzentriert sich auf das Ziel, in Deutschland innovative Produkte in Zusammenarbeit mit den Partnern im Gesundheitswesen zu erforschen und Ärzten, Apothekern und Patienten anzubieten. Die Produkte dienen der Diagnose, Vorsorge und der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin. Damit will Bayer HealthCare Deutschland einen nachhaltigen Beitrag leisten, die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern.

 


 

Quelle: Bayer HealthCare, 01.03.2012 (tB).

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