Stiftung für Patientensicherheit

«Raum des Horrors» – die Aufmerksamkeit für Patientensicherheits-Risiken trainieren

 

Zürich, Schweiz (7. März 2016) – Es ist eine wesentliche Grundvoraussetzung für Verbesserungen in der Patientensicherheit, dass die klinisch tätigen Fachpersonen in der Lage sind, Gefahren für Patienten im Alltag schnell zu erkennen. Um solche Fähigkeiten zu entwickeln, ist theoretisches Wissen über häufige Sicherheitsprobleme notwendig. Das Üben und Anwenden in praxisnahen Situationen ist jedoch mindestens ebenso wichtig, um den selbstständigen Blick der Fachpersonen auf Risiken für Patienten zu schulen. Farnan und Kollegen berichten über eine einfache und unaufwendige Methode, um den eigenständigen Blick für Patientensicherheits-Risiken im Alltag zu schulen. Solche «Räume des Horrors» lassen sich auch ohne Simulationszentrum relativ leicht einrichten, um das Situationsbewusstsein (situational awareness) für Gefahren zu verbessern.

Lesen Sie hier das aktuelle Paper of the Month zur Publikation von Farnan et al., die in ihrer Studie eine interessante Simulationsübung für Medizinstudierende und Assistenzärzte beschreiben.

 

 

 


Quelle: Patientensicherheit Schweiz | Stiftung für Patientensicherheit I 07.03.2016 (tB).

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