Virtueller DIVI-Kongress ist ein Novum für 6.000 Teilnehmer

2. bis 4. Dezember 2020 Virtueller DIVI-Kongress ist ein Novum für 6.000 Teilnehmer   Erstmals wird der größte Kongress für Intensiv- und Notfallmediziner im deutschsprachigen Raum komplett virtuell stattfinden. Der Einladung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) folgen traditionell im Dezember jeden Jahres bis zu 6.000 Teilnehmer. „Dieses Jahr wird alles anders
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Bessere Information: Intensiv- und Notfallmediziner entwickeln neuen Anamnesebogen bei Verdacht auf COVID-19

  Berlin (25. Juni 2020) — Die medizinische Dokumentation der Verdachtsabklärung auf COVID-19 soll erleichtert werden. Dafür hat die Sektion „Notaufnahmeprotokoll“ der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) nun einen passenden Anamnesebogen entwickelt. „Unser Ziel ist, die Dokumentation in allen Sektoren des Gesundheitswesens passend in den Arbeitsablauf zu integrieren. Das gilt auch für
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DGAI: Intensivmediziner fordern angesichts von Corona Verbesserungen

  Nürnberg (16. Juni 2020) — Angesichts der Corona-Krise fordern Intensivmediziner Verbesserungen für ihren Fachbereich. Der Sprecher des Arbeitskreises Intensivmedizin der „Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin“ (DGAI), Professor Dr. Gernot Marx, setzt sich für eine stärkere Förderung der Telemedizin ein. Vor allem gebe es für die Systeme bislang keine Finanzierung durch die Krankenkassen: „Mit
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HTWK Leipzig entwickelt Notfallbeatmungsgerät

  Mit Technik gegen Corona: HTWK-Ingenieure stellen kostengünstiges Beatmungsgerät als Notersatz während der Covid-19-Pandemie vor   Leipzig (12. Juni 2020) — Die Pandemie der Lungenkrankheit Covid-19, verursacht vom neuartigen Coronavirus, beschäftigt die Welt seit Anfang des Jahres. Bei mehr als 7 Millionen Menschen wurde das Coronavirus bereits nachgewiesen, mehr als 400.000 Menschen weltweit sind an
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Jetzt teilnehmen: Umfrage zum Management von Vancomycin-resistenten Enterokokken auf deutschen Intensivstationen

  Berlin (9. Juni 2020) — Auf den deutschen Intensivstationen muss sichergestellt werden, dass das Risiko einer Übertragung von Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE) bei gefährdeten Patienten reduziert wird. Gleichzeitig sollten nicht-gefährdete Patienten keinesfalls zu viele Ressourcen für infektionspräventive Maßnahmen binden. Aktuell gibt es noch keine einheitlichen Vorgaben für das Screening und Management von VRE auf Intensivstationen.
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Arbeitsbedingungen in der Intensivpflege prekärer denn je

  Berlin (26. Mai 2020) – Durch die aktuelle Corona-Pandemie erhält die Intensivpflege mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung als systemrelevante Berufsgruppe. Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin e.V. (DGIIN) weist darauf hin, dass Applaus allein jedoch nicht ausreicht. „Die Situation ist teils grenzwertig und wir brauchen langfristige Verbesserungen der Rahmenbedingungen in der Intensivpflege“, betont
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Hilfe für Beatmungspatienten: Mit Salbe soll Sauerstoffaufnahme über die Haut erhöht werden

  Homburg (22. Mai 2020) — Ein kleiner Teil des Sauerstoffs, ca. 0,4 Prozent, gelangt nicht über die Lunge, sondern über die Haut in den Körper. Ein Team um den Biophysiker Lars Kaestner erforscht nun eine Möglichkeit, diesen Anteil auf bis zu 10 Prozent zu erhöhen. Gelingt dies, könnten künftig beispielsweise Intensivpatienten wie in der
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Kapazitäten auf Intensivstationen: Ethisch schwierige Entscheidungen

  Vallendar (18. Mai 2020) — Das Ethik-Institut an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) hat eine aktuelle Stellungnahme zum Thema „Covid-19. Ethische Empfehlungen über Beginn und Fortführung einer intensivmedizinischen Behandlung bei nicht ausreichenden Behandlungskapazitäten“ herausgegeben. Ethisches Problem: Kapazitäten auf den Intensivstationen Die gegenwärtige weltweite pandemische Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 und die hohe Anzahl von Patienten
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DGIIN: Thromboseprophylaxe und Blutverdünnung müssen stärkere Rolle in der Behandlung von COVID-19-Patienten spielen

  Berlin (13. Mai 2020) – Die Ergebnisse einer aktuellen Obduktionsstudie zeigen, dass es bei COVID-19-Patienten zu einer Gerinnungsaktivierung mit einem gehäuften Auftreten von Beinvenenthrombosen und Lungenembolien kommt. Bei Teilen der untersuchten Verstorbenen ist dies die Todesursache. Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) weist vor diesem Hintergrund auf die hohe Bedeutung der
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Ist COVID-19 ein Thema für die NeuroIntensivmedizin? JA!!!

  Jena (5. Mai 2020) — Die Pandemie durch die weltweite Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV2 und die assoziierte Erkrankung COVID-19 sind auch für NeuroIntensivmediziner ein sehr wichtiges Thema. Dies mag auf den ersten Blick überraschen, weil die Situation meist durch Erkrankung bzw. Versagen der Lunge dominiert wird und dies nicht unbedingt ein Kerngebiet der Neuro-Intensivmedizin
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COVID-19: Auch schwere Verläufe können erfolgreich intensivmedizinisch therapiert werden

  Berlin (29. April 2020) – Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) weist darauf hin, dass auch Menschen wieder vollständig genesen können, deren COVID-19-Erkrankung einen schweren Verlauf nimmt. Daten des Deutschen Intensivregisters belegen, dass rund 70 Prozent der Patienten die Intensivstation auch wieder verlassen und in der Folge gesunden können. Verantwortlich dafür
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Neueste Erkenntnisse zur Beatmung von COVID-19-Patienten

  Göttingen (24. April 2020) — Der aktuelle Stand zur Wirksamkeit und Auswirkung von Beatmung bei COVID-19-Patienten ist Thema eines Beitrags im „Journal of the American Medical Association“ (JAMA). JAMA zählt zu den weltweit führenden Wissenschaftsjournalen. In der neuesten JAMA-Ausgabe von Freitag, 24. April 2020, stellen Prof. Dr. Luciano Gattinoni, Universitätsmedizin Göttingen (UMG). und Prof.
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Kostenloses Buchpaket zur Unterstützung einer intensivmedizinischen Betreuung von Corona-Patienten

Springer unterstützt Intensivstationen mit deutschsprachiger Fachliteratur Freier Zugang zu Büchern aus den Gebieten Intensivmedizin und Pneumologie Heidelber (2. April 2020) — Der Wissenschaftsverlag Springer schaltet über seine Plattform SpringerLink (link.springer.com) ein Buchpaket mit deutschsprachigen Lehr- und Fachbüchern aus den Gebieten Intensivmedizin und Pneumologie frei. Die ausgewählten Titel wenden sich an pflegerisches und medizinisches Fachpersonal. Dieses
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Atemstillstand bei schweren SARS-CoV2-Verläufen kann auch neural vermittelt sein

  Berlin (31. März 2020) — Ein kleiner Anteil der Patienten mit SARS-CoV2-Infektion verstirbt an einem akuten Lungenversagen, meistens in Folge einer schweren Form der Lungenentzündung. Eine kürzlich publizierte Arbeit [1] beschreibt jedoch einen weiteren möglichen, bislang wenig erforschten Pathomechanismus des tödlichen Lungenversagens. Demnach könnte eine Beteiligung des Hirnstamms und somit des Atemzentrums eine Rolle
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COVID-19: Intensiv- und Notfallmediziner legen klinisch-ethische Entscheidungs-Empfehlungen vor

Berlin (26. März 2020) — Deutschlands Intensivmediziner bereiten sich auf die schwerste aller Entscheidungen vor: Welchen Patienten im Fall der Fälle intensivmedizinisch behandeln und welchen palliativmedizinisch versorgen, wenn die Intensivbetten knapp werden? Noch ist es nicht so weit. „Aber sollten wir in die schwierige Situation kommen, zwischen Patienten entscheiden zu müssen, dann wollen wir gewappnet
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Marburger Forscher entwickeln einfaches Beatmungsgerät

  Marburg (25. März 2020) — Weltweit gibt es zu wenige hochleistungsfähige Beatmungsgeräte, um gleichzeitig viele schwere COVID-19-Fälle zu versorgen. Auch wenn die Kliniken in Deutschland gut vorbereitet sind, könnte sich ein Engpass ergeben, wenn die jetzt getroffenen Maßnahmen des Bundes und der Länder nicht greifen und es zu einer hohen Zahl von schweren Krankheitsfällen
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Alternative Bedarfsvorhersage für COVID-19-Intensivbetten

  Mainz (19. März 2020) — Der Mainzer Sportmediziner Prof. Dr. Dr. Perikles Simon warnt vor überzogenen Prognosen der Fall- und Todeszahlen infolge der aktuellen Corona-Pandemie. Die Exponentialrechnungen, die den Vorhersagen zugrunde liegen, seien mit einem gewaltigen Manko behaftet. „Es liegt in der Natur der Exponentialrechnungen, dass diese Rechnungen mit exponentiellen Fehlern behaftet sind“, so
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Corona-Pandemie: Website zur deutschlandweiten Abfrage freier Beatmungsplätze startet heute

  Berlin (18. März 2020) — Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), das Robert Koch-Institut (RKI) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) schalten heute gemeinsam das DIVI Intensivregister frei – eine Website, über die freie Beatmungsplätze in allen Kliniken Deutschlands registriert und abgefragt werden können. „Die Möglichkeiten einer maschinellen Beatmung von COVID-19 Patienten
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Intensivmediziner veröffentlichen Empfehlungen zur intensivmedizinischen Therapie von COVID-19-Patienten: DGIIN: Anzahl der Intensivpatienten wird steigen

  Berlin (13. März 2020) – Im Rahmen der COVID-19-Epidemie geht die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) von einem weiteren Anstieg an intensivpflichtigen Patienten aus. Bei der Behandlung dieser Patienten sind besondere Aspekte zu beachten. Unter Federführung der DGIIN haben Experten mehrerer Fachgesellschaften aktuelle Empfehlungen zur intensivmedizinischen Therapie von Patienten mit COVID-19
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Kreislaufversagen vorhersagen

  Zürich, Schweiz (9. März 2020) — Forschende der ETH Zürich und des Inselspitals, Universitätsspital Bern, entwickelten eine Methode, mit der Kreislaufversagen von Patientinnen und Patienten auf der Intensivstation mit hoher Zuverlässigkeit vorhergesagt werden kann. Medizinisches Personal kann so früher intervenieren. Dem Ansatz zugrunde liegt die Auswertung umfangreicher Patientendaten durch Methoden des maschinellen Lernens. Patientinnen
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Corona-Pandemie: Intensiv- und Notfallmediziner rufen Kliniken zur Meldung von ARDS-Behandlungskapazitäten auf

  Berlin (26. Februar 2020) — Die Experten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sind sich einig: Nach den Ereignissen der vergangenen Tage lässt sich eine Pandemie mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2/COVID-19) nicht mehr ausschließen. „In diesem Fall muss mit einem beträchtlichen Aufkommen intensivstationär zu versorgenden Patienten gerechnet werden, die das gesamte
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ICUs receive higher satisfaction scores for end-of-life care than other hospital units

  The findings may inform care in other parts of the hospital to improve end-of-life experiences   Philadelphia, Pennsylvania, USA (January 23, 2020) — Family caregivers of the deceased rated the quality of end-of-life care in the intensive care unit (ICU) higher than the end-of-life care in other hospital departments (also called wards), according to
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Jetzt! Schnell! Luft! Roboter REALITI findet automatisch den richtigen Weg in die Luftröhre

  Zürich, Schweiz (23. Januar 2020) — Die schnelle Intubation kann das Leben eines Patienten retten. Für Ungeübte ist sie jedoch schwierig und zudem nur mit entsprechender Ausbildung erlaubt. Peter Biro, Anästhesiearzt im Universitätsspital Zürich, und Ingenieure des Multi-Scale Robotics Lab der ETH Zürich haben nun ein roboterassistiertes System zur Intubation entwickelt, das weniger erfahrene
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Die langfristige Dimension: Kognitive Defizite nach Intensivbehandlung

  Jena (22. Januar 2020) — Wer selbst schon einmal intensivmedizinisch behandelt wurde oder wessen Angehörige auf der Intensivstation behandelt wurden, weiß, wie schwer dies ist, aber im besten Falle auch lebensrettend. Doch was kommt danach? Laut medizinischen Studien leiden bis zu 78% aller Patienten nach der Entlassung von einer Intensivstation an Einschränkungen der kognitiven
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Geplante Gesetzesänderung zur Organspende: Intensivmediziner stellen neue Richtlinie zur Spendererkennung vor

  Berlin (4. Dezember 2019) — Wegen zu niedriger Spenderzahlen soll die Entnahme von Organen und Gewebe in Deutschland nach Willen der Politik neu geregelt werden. Eine Mehrheit der Intensiv- und Notfallmediziner spricht sich für eine Widerspruchslösung bei der Organspende aus. Die Fachgesellschaft hat 2.433 Mitglieder erreicht und befragt, darunter mehrheitlich Ärzte, Pfleger, Therapeuten und
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DGIIN: „Wirtschaftlicher Druck darf Patientenversorgung nicht gefährden“: Intensiv- und Notfallmediziner schlagen neue Krankenhausfinanzierung vor

  Berlin (20. November 2019) – Das derzeitige Abrechnungssystem nach Fallpauschalen führt nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin e.V. (DGIIN) zu ökonomischen Fehlanreizen in den Krankenhäusern, welche die Versorgungsqualität beinträchtigen und einer konstruktiven Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems im Wege stehen. Experten der DGIIN haben deshalb Vorschläge erarbeitet, wie das Finanzierungssystem verändert werden
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Gesetzentwurf zur Organspende: Intensivmediziner sprechen sich mehrheitlich für Widerspruchslösung aus

  Berlin (21. Oktober 2019) — Zwei konkurrierende Gesetzesentwürfe zur Neuregelung der Organ- und Gewebespende werden derzeit im Bundestag diskutiert – bisher ohne Intensivmediziner anzuhören. „Hier müssen aber unbedingt Experten zu Wort kommen dürfen, die sowohl bei der Spendererkennung, aber vor allem in sämtliche Prozesse zur Realisierung einer Organspende verantwortlich eingebunden sind!“, befindet Professor Uwe
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Heute ist Welttag der Anästhesiologie – Täglich weit über 45.000 Narkosen in Deutschland: „Die richtige Narkose trägt auch zur schnellen Heilung bei“

  Nürnberg (16. Oktober 2019) — Ob bei ambulanten oder stationären Eingriffen, ob im Rettungswagen draußen nach einem Unfall oder bei einer geplanten Operation im Krankenhaus: Ohne Narkose wäre ein Großteil der Medizin heutzutage undenkbar. Aber nicht nur das: „Durch moderne Verfahren und Techniken trägt die Anästhesie heute auch entscheidend zum Heilungsverlauf bei“, macht Professor
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Besorgniserregende Studienergebnisse: Mediziner warnen vor Versorgungsnotstand in deutschen Kinderkliniken

  Berlin (4. Oktober 2019) — Platzmangel auf deutschen Kinderintensivstationen: „Der notwendige Versorgungsbedarf für kranke Kinder kann nicht mehr sicher gewährleistet werden“, sagt Privatdozent Dr. Florian Hoffmann (Foto), Sprecher der Sektion „Pädiatrische Intensiv- und Notfallmedizin“ der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und Oberarzt auf der Interdisziplinären Kinderintensivstation am Dr. von Haunerschen Kinderspital
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Narkoseärzte sind „Scout“ und „Bodyguard“ rund um eine Operation: Anästhesisten sorgen oft unbemerkt für Patientensicherheit

  Nürnberg (17. September 2019) — „Im Laufe eines Krankenhausaufenthaltes gibt es für einen Patienten immer wieder Momente, in denen er einer erhöhten Gefahr ausgesetzt ist“, sagt Professor Rolf Rossaint, Facharzt für Anästhesiologie und Präsident der „Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin“ (DGAI). „Das lässt sich auch nicht immer vermeiden“, erklärt der Arzt weiter. Was
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RKI: Kolonisationsscreening in neonatologischen Intensivstationen

  Berlin (12. September 2019) — Seit 2012 empfiehlt die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention ein wöchentliches Kolonisationsscreening in neonatologischen Intensivstationen. Im Epidemiologischen Bulletin ist in der Ausgabe 37/2019 ein Beitrag über die Ergebnisse einer Befragung von neonatologischen Intensivstationen zur Umsetzung dieser Empfehlung erschienen. Diese erste Übersicht zur Praxis des Kolonisationsscreenings in neonatologischen Intensivstationen in
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Anforderungen an Personal in Krankenhaus und Rettungsdienst hat kritische Grenze überschritten

  DGIIN startet Online-Kampagne „Danke für 24/7“   Berlin (11. September 2019) – Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) startet die Online-Kampagne „Danke für 24/7“. Die Fachgesellschaft bedankt sich damit bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Krankenhaus und Rettungsdienst. Hier tragen Ärzte und Pflegekräfte 24 Stunden am Tag und sieben Tage die
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Intensiv- und Notfallmediziner kritisieren neue „116 117“-Werbung für den ärztlichen Bereitschaftsdienst

  Berlin (11. September 2019) — Gut gemeint, schlecht umgesetzt: Immer mehr Intensiv- und Notfallmediziner kritisieren die neue TVWerbekampagne für die Telefonnummer 116 117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. „Die Werbung bagatellisiert in den Augen von Mitarbeitern in den Notfallaufnahmen die tatsächliche Brisanz und Schwierigkeiten in diesem Bereich“, sagt Professor Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung
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Sepsis: Früherkennung rettet Leben

  Innsbruck, Österreich (11. September 2019) — In Europa erkrankt jährlich etwa eine halbe Million Menschen an einer Sepsis, in Österreich gibt es rund 18.000 Fälle pro Jahr, 7.500 sterben daran. Die Sepsis ist nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen weltweit. Der Welt-Sepsis-Tag am 13. September soll helfen, das Bewusstsein für Sepsis zu erhöhen,
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Richtige Reihenfolge der Maßnahmen bei plötzlichem Herztod

  Nürnberg (5. September 2019) — AED-Apparate erst dann holen, wenn Herzdruckmassage ausgeführt wird – Notärzte weisen auf die richtige Reihenfolge der Maßnahmen bei plötzlichem Herztod hin – „Woche der Wiederbelebung“ im September Nürnberg. Kompakte gelbe, rote oder grüne Elektroschockgeräte in transparenten Wandkästen sind inzwischen ein bekanntes Bild in Schwimmbädern, Stadtverwaltungen und Flughäfen. Anlässlich der „Woche
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Stellungnahme der DGIIN zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Rehabilitation und intensivpflegerischer Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung

  Berlin (22. August 2019) — Die DGIIN begrüßt in Übereinstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) ausdrücklich die vom Bundesgesundheitsministerium geplante Verbesserung der außerklinischen Beatmung, der Eindämmung des damit verbundenen Missbrauchspotentials und der Stärkung der Rehabilitation. Bezüglich des vorliegenden Referentenentwurfes bietet sich die DGIIN in der Ausarbeitung weiterer Details als konstruktiver Partner
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Lungenärzte begrüßen Gesetzesentwurf zur Versorgung von Beatmungspatienten: Weg vom Beatmungsgerät

  Berlin (21. August 2019) – Mit dem Gesetzesentwurf zum „Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz“ will Gesundheitsminister Jens Spahn die Versorgung der Betroffenen deutlich verbessern und die Fehlentwicklungen und Fehlanreize der letzten Jahre korrigieren. Der Gesetzesentwurf folgt weitestgehend den Forderungen der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP). Die DGP hatte sich für eine nachhaltige Änderung
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Gesetzesentwurf zur Stärkung der Reha: Wichtiger Schritt für Reha vor Pflege

  Berlin (13. August 2019) – Der Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK) begrüßt den heute bekannt gewordenen Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Rehabilitation und intensivpflegerischen Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Die Präsidentin des BDPK, Dr. med. Katharina Nebel, erklärt dazu heute in Berlin: „Mit diesem Gesetzentwurf können deutliche Verbesserungen für
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DGIIN: Grundlage der Therapie auf Intensivstation: Patientenwillen rechtzeitig festhalten

Grundlage der Therapie auf Intensivstation: Patientenwillen rechtzeitig festhalten   Berlin (12. Juni 2019) – Die Medizin bringt immer neue Möglichkeiten hervor, selbst todkranke und sehr alte Menschen am Leben zu erhalten. Doch am Lebensende entscheiden viele Betroffene und Angehörige anders: Bei 70 Prozent der Todesfälle auf einer Intensivstation geht ein Behandlungsverzicht oder eine Therapielimitierung voran.
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Intensivmedizinische Pflege von Frühchen: Sanftere künstliche Beatmung

  Mannheim (16. Mai 2019) – Künstliche Beatmung ist häufig das letzte Mittel, um ein Leben zu retten. Leider geht sie oft mit akuten oder chronischen Lungenschädigungen einher – besonders, wenn das Beatmungsgerät gegen den Patienten arbeitet. Forscher der Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie PAMB entwickeln derzeit ein schonenderes Verfahren. Es ist
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Wuppertaler Studie bestätigt positiven Einfluss von Farbe und Licht auf Intensivstationen

  Wuppertal (10. Mai 2019) – Das Helios Universitätsklinikum Wuppertal hat in Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal in einer einjährigen Forschungsstudie die Wirkung von Farbe und Licht auf Patienten und Personal der Intensivstation untersucht. Jetzt wurden erste signifikante Ergebnisse vorgestellt. Die weltweit größte Forschungsstudie des Helios Universitätsklinikum Wuppertal wurde in Kooperation mit der Bergischen
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Children’s NICU slashes unintended extubation rates by 60% over 10 years

  WASHINGTON, USA-(April 26, 2019) – A quality-improvement project at the neonatal intensive care unit (NICU) at Children’s National that included standardized taping methods, bedside review of events within 72 hours and reducing how often newborns received chest X-rays reduced unintended extubations by 60% over 10 years and saved an estimated $1.5 million per year,
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Magnetic Particle Imaging (MPI): TUHH und UKE entwickeln Bildgebungsgerät für die Schlaganfall-Intensivstation

  Hamburg (26. April 2019) – Mit 17 Millionen Fällen pro Jahr weltweit ist der Schlaganfall die zweithäufigste Todesursache. Die häufigste ist dabei eine Durchblutungsstörung im Gehirn. Daher ist die Bestimmung der Hirndurchblutung eine wichtige Aufgabe bei der Diagnose von Gefäßerkrankungen wie Verschlüssen und intrazerebralen Blutungen. Auch nach erfolgreicher Diagnose besteht ein hohes Risiko eines
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Narkosezwischenfälle durch Fehlkonnektion von Beatmungsschläuchen

  Bonn (29. Januar 2019) – Dem BfArM sind Risikomeldungen bekannt geworden, bei denen Patientinnen und Patienten im Rahmen einer Narkoseeinleitung zu Schaden gekommen sind. In einigen Fällen konnten Fehler im Bereich der Konnektion der Beatmungsschläuche als Ursache ermittelt werden, die nicht bzw. zu spät als solche erkannt wurden und eine Beatmung der Patientin /
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Routinen überdenken: Keine Vorteile durch Impella-Pumpen bei kardiogenem Schock

  Hamburg (15. Januar 2019) – Bei Herzinfarkt-Patienten, die zusätzlich einen kardiogenen Schock erleiden, verringert sich die Anzahl der Todesfälle durch den Einsatz der Herzpumpe Impella nicht. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) in einer großen retrospektiven Studie mit 237 Patienten. Die Überlebenschancen für Patienten mit
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Stressbedingte Magengeschwüre: Neue Daten zur Ulkus-Prophylaxe auf Intensivstationen

  Berlin (20. Dezember 2018) – Patienten auf Intensivstationen scheinen ein besonderes Risiko für stressbedingte Magengeschwüre zu haben. Diese können zu lebensbedrohlichen Blutungen führen. Eine neue Studie [1] untersuchte, ob die Ulkus-Prophylaxe mit Pantoprazol die Mortalität bei neurochirurgischen/neurologischen Intensivpatienten senken kann. Wie sich zeigte, ist das nicht eindeutig der Fall, obwohl weniger Blutungen unter der
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Prevention, treatment of ICU acquired delirium requires personalized approach

  INDIANAPOLIS, Indiana, USA (December 13, 2018) – A population heath study from the Regenstrief Institute and Indiana University Center for Aging Research has determined that haloperidol, the drug most commonly used to treat delirium in hospital medical and surgical intensive care units (ICUs), did not benefit elective thoracic surgery ICU patients when given prophylactically,
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ANIM 2019: Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin 17.-19.01.2019 | Berlin

Jahrestagung der Deutschenesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGN) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG)

DIVI: Kritik an Personalmangel auf Kinderintensivstationen: Sofortiger Notfallplan gefordert!

Kritik an Personalmangel auf Kinderintensivstationen: Sofortiger Notfallplan gefordert!   Berlin (20. November 2018) – Auf deutschen Kinderintensivstationen herrscht ein gravierender Mangel an Pflegepersonal. Zuletzt mussten deshalb Betten der Kinderintensivstation an der Medizinischen Hochschule Hannover gesperrt werden. „Das gefährdet die Patientensicherheit und Versorgungsqualität kritisch kranker und verletzter Kinder, insbesondere in den großen Ballungsräumen, wo Sperrungen von
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Mehr als zwei Millionen Behandlungsfälle auf Intensivstationen: Individuelle Ernährungstherapie kann Prognose verbessern

  Berlin (15. November 2018) – Bei Störungen lebenswichtiger Körperfunktionen müssen Patienten auf einer Intensivstation überwacht und behandelt werden. Laut dem Statistischen Bundesamt gab es im Jahr 2017 in deutschen Krankenhäusern mehr als 2,13 Millionen intensivmedizinische Behandlungsfälle, wobei meistens eine akute Infektion den Organfunktionsstörungen zugrunde lag (1). Da sich unter diesen Bedingungen der Ernährungszustand der
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MEDICAL NEWS

Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
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Starting the day off with chocolate could have unexpected benefits
Better mental health supports for nurses needed, study finds

SCHMERZ PAINCARE

Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern

DIABETES

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ gibt…
Toujeo® bei Typ-1-Diabetes: Weniger schwere Hypoglykämien und weniger Ketoazidosen 
Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…

ERNÄHRUNG

Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

ONKOLOGIE

Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung

MULTIPLE SKLEROSE

NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
Verzögerte Verfügbarkeit von Ofatumumab (Kesimpta®)
Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte…
Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose
Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung