Organspende und SARS-CoV-2/COVID-19

Organspende und Transplantation können auch bei SARS-CoV-2/COVID-19-Pandemie erfolgen, dies verlangt allerdings entsprechende Vorsichtsmaßnahmen.   Informationen für Krankenhäuser Frankfurt am Main (11. März 2021) — Bei allen potentiellen Spendern wird eine sorgfältige Krankengeschichte erhoben und insbesondere nach Aufenthalten in COVID-19-Risikogebieten (gemäß Vorgabe des RKI) und Kontakten mit COVID-19 (Verdachts-)Fällen gefragt. Zudem ist bei jedem potentiellen Spender
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Infektionsrisiken nach einer Transplantation vermeiden

  Braunschweig (26. Januar 2021) — Nach Organ- oder Stammzelltransplantation haben Patientinnen und Patienten ein hohes Risiko für schwere Infektionen. Die Zahl dieser Komplikationen ist groß, doch über die Zusammenhänge zwischen Transplantation und Infektionen ist bisher zu wenig bekannt. Im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) wurde eine Kohorte etabliert, die eine exzellente Grundlage für Forschungen
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Envarsus® – Tacrolimus mit innovativer Galenik* potenziell vorteilhaft für Patienten nach Nieren- und Lebertransplantation

  Hamburg (26. Oktober 2020) — Der Calcineurininhibitor (CNI) Tacrolimus stellt die leitliniengemäße Standard-Immunsuppression dar, um bei Patienten nach einer Organtransplantation (Tx) die Abstoßung des körperfremden Gewebes zu verhindern. Die Therapie mit Tacrolimus stellt jedoch aufgrund des engen therapeutischen Fensters  und der hohen inter- und intraindividuellen Variabilität der Wirkspiegel eine klinische Herausforderung dar: Bei Überdosierung
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Hohe Mortalität

  Berlin (31. August 2020) — Wie wirkt sich eine COVID-19-Infektion auf Patient*innen mit einem Spenderherz aus? Die wissenschaftliche Befragung aller deutschen Transplantationszentren liefert darüber jetzt drastische Zahlen und herzmedizinische Erkenntnisse. Als der Hausarzt abends um halb zehn noch bei ihm anrief, war der Grund dieses Telefonats für Johann Hoffmann (Name wurde geändert) sofort klar:
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Änderungen der Mindestmengenregelung Lebertransplantationen

  Berlin (16. Juli 2020) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin die Mindestmengenregelung für die Durchführung von Lebertransplantationen (einschließlich Teilleber-Lebendspenden) bei Aufrechterhaltung der bestehenden Mindestmengenhöhe von 20 neu gefasst. Aktualisiert wurde dabei der Katalog der Prozeduren und Leistungen, die für die Mindestmenge berücksichtigt werden können. Die wichtigste Änderung: Postmortale Entnahmen von
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Nach Ablehnung der Widerspruchslösung: DIVI fordert zügige Umsetzung von Maßnahmen zur Erhöhung der Spenderbereitschaft

  München (17. Januar 2020) — Die Änderung der Gesetzgebung zur Organ- und Gewebespende – weg von einer aktiven Zustimmung hin zu einer doppelten Widerspruchslösung – wurde gestern vom Bundestag abgelehnt. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) bedauert dieses Ergebnis. „Wir akzeptieren diese doch sehr eindeutig ausgefallene Entscheidung der Abgeordneten“, sagt DIVI-Präsident
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Geplante Gesetzesänderung zur Organspende: Intensivmediziner stellen neue Richtlinie zur Spendererkennung vor

  Berlin (4. Dezember 2019) — Wegen zu niedriger Spenderzahlen soll die Entnahme von Organen und Gewebe in Deutschland nach Willen der Politik neu geregelt werden. Eine Mehrheit der Intensiv- und Notfallmediziner spricht sich für eine Widerspruchslösung bei der Organspende aus. Die Fachgesellschaft hat 2.433 Mitglieder erreicht und befragt, darunter mehrheitlich Ärzte, Pfleger, Therapeuten und
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Gesetzentwurf zur Organspende: Intensivmediziner sprechen sich mehrheitlich für Widerspruchslösung aus

  Berlin (21. Oktober 2019) — Zwei konkurrierende Gesetzesentwürfe zur Neuregelung der Organ- und Gewebespende werden derzeit im Bundestag diskutiert – bisher ohne Intensivmediziner anzuhören. „Hier müssen aber unbedingt Experten zu Wort kommen dürfen, die sowohl bei der Spendererkennung, aber vor allem in sämtliche Prozesse zur Realisierung einer Organspende verantwortlich eingebunden sind!“, befindet Professor Uwe
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Deutsche Transplantationsgesellschaft: Neue Perspektiven durch Organperfusion – Verbesserte Organkonservierung durch Maschinenperfusion

Neue Perspektiven durch Organperfusion – Verbesserte Organkonservierung durch Maschinenperfusion   Hannover (17. Oktober 2019) — Die maschinelle Perfusion von Spenderorganen hat der Transplantationsmedizin und ihren Patienten in den letzten Jahren neue Perspektiven eröffnet. Transplantationsmediziner davon aus, dass mit Hilfe der Maschinenperfusion die Erfolge der Transplantation verbessert werden können und mehr Patienten ein Organ zur Verfügung
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Organspende: „Wir haben 22 Jahre auf Zustimmungslösung und Information gesetzt – es hat nicht gereicht!“

  Hannover (16. Oktober 2019) — Auf der 11. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) warb Sabine Weiss, Parlamentarische Staatsekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, für die Einführung der doppelten Widerspruchslösung. Es gehe neben der ärztlichen Versorgung der Patientinnen und Patienten vor allem um gesellschaftliche Verantwortung sowie um die Verantwortung jedes einzelnen, sich mit der
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IQWiG: Lebertransplantationen: Bessere Ergebnisse bei höheren Fallzahlen

Lebertransplantationen: Bessere Ergebnisse bei höheren Fallzahlen   In Krankenhäusern mit vielen Lebertransplantationen sind die Überlebenschancen größer. Studien zu Auswirkungen von konkret in die Versorgung eingeführten Mindestfallzahlen fehlen allerdings   Köln (2. Oktober 2019) — Ist die Wahrscheinlichkeit eines Behandlungserfolgs bei planbaren Operationen davon abhängig, wie häufig das Krankenhaus bzw. das Ärzteteam den Eingriff durchführt? Um
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Neue Leitlinie zu Virusinfektionen bei Organ- und allogen Stammzelltransplantierten

  Freiburg (15. August 2019) – Patienten, die eine Organ- oder allogene Stammzelltransplantation erhalten haben, sind durch die in der Folge notwendige Immunsuppression besonders anfällig für virale Infektionen, die bei ihnen zudem oft schwerer verlaufen. Die Gesellschaft für Virologie (GfV) und die Deutsche Vereinigung zur Bekämpfung von Viruskrankheiten (DVV) haben in Kooperation mit 18 weiteren
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Forschung, Wissenschaft & Therapie: Chiesi punktet mit 3-fachem Engagement als starker Partner in der Transplantationsmedizin

  Hamburg (27. Mai 2019) — Die immunsuppressive Therapie nach Organtransplantation wurde in den letzten Jahren immer weiterentwickelt. Dennoch müssen noch viele Fragen geklärt und medical needs, die sich in der täglichen Praxis ergeben, erforscht werden. Chiesi unterstützt daher mit TACKLE, einem Programm zur Forschungsförderung, vor allem auch anwenderbetonte Projekte in Deutschland. Zudem bietet Chiesi
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Alcohol relapse rate among liver transplant recipients identical regardless of sobriety period

  Baltimore, Maryland, USA (April 25, 2019) – For decades, patients with liver disease related to alcohol use have been told they must be sober for six months before they can get a liver transplant. Many die before that six-month wait period is up. Now, a growing number of researchers are questioning that six-month waiting
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MEDICAL NEWS

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Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
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Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
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Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung

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NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
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PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
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