TransMit – Zentrum für Versorgungsforschung

Zur Sterbesituation in den Krankenhäusern Deutschlands

 

Gießen (14. Juni 2012) – Ungefähr 50% aller Menschen Deutschlands sterben in Krankenhäusern, 40% in Pflegeeinrichtungen und ca. 10% der Menschen sterben in ihrer häuslichen gewohnten Umgebung.

In der ambulanten Palliativversorgung wurden in den letzen Jahrzehnten Fortschritte gemacht und durch die Etablierung integrierter Behandlungskonzepte handeln die Helfer zusehend an den Bedürfnissen der unheilbar Kranken bzw. Sterbenden orientiert. Auch die sich insbesondere ambulant engagierenden Hospiz-Gruppen und Fachpflegedienste ermöglichen inzwischen den Menschen das Sterben in deren häuslichen Umwelt, umfassender als dies noch vor wenigen Jahrzehnten möglich war.

 

Dennoch verbringen die meisten Menschen ihre letzten Lebensstage nicht in ihren eigenen vier Wänden, obwohl sich dies – alle Befragungen zeigen dies immer wieder — 90% aller Bürger/innen wünschen. Der Trend der Verstädterung, kleinerer Familien und allein die demographische Entwicklung müssen davon ausgehen lassen, dass sich dies so rasch nicht ändern wird.

 

Allein vor dieser Situation stellt sich die Frage nach der erreichten Versorgungsqualität in den Krankenhäusern. Wie sieht sie also aus, die Versorgung sterbenden Patienten Krankenhaus?

 

Der Leiter des TransMit Zentrums für Versorgungsforschung Wolfgang George, hatte bereits in den späten 80er Jahren aufwendige, vielfach publizierte Studien unter Verwendung von Daten aus allein über 200 deutschen Krankenhäusern durchgeführt. Derselbe Fragebogen wird nun fast 25 Jahre später erneut verwendet. Auch um die Frage zu beantworten, wie sich die Situation entwickelt hat. Im Jahr 2012 werden die Daten erhoben, die Ergebnisse im Frühjahr 2013 publiziert.

 

Interessierte Personen bzw. Einrichtungen erhalten nähere Informationen unter: www.geno-futura.de Stichwort Sterbestudie.

 

TransMit Zentrum für Versorgungsforschung

Wissenschaftlicher Leiter Prof. Dr. Wolfgang George

Jahnstraße 14

35394 Gießen

 


 

Quelle: TransMit – Zentrum für Versorgungsforschung, 14.06.2012 (tB).

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