Trauernde Männer gesucht

 

Würzburg (4. Februar 2009) – Für eine wissenschaftliche Studie an der Universität Würzburg werden Männer gesucht, die eine ihnen nahestehende Person durch deren Tod verloren haben und darüber trauern. Anhand von zwei Fragebögen sollen sie im Internet anonym Fragen im Zusammenhang mit ihrem Verlust beantworten. Der Zeitaufwand beträgt etwa 15 Minuten.

Wenn es um die Begleitung, Beratung und Therapie von Menschen in Trauer geht, steht Deutschland gut da. Anders verhält es sich mit dem Gebiet der Trauerforschung; diese wird in Deutschland kaum betrieben. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass es keine wissenschaftlichen Untersuchungsverfahren zur Erfassung des Trauerns gibt, wie sie in englischer Sprache seit langem in Gebrauch sind. Dabei könnten derartige Verfahren zu einem deutlich besseren Verständnis des Trauerverlaufs beitragen; mit diesem Wissen ließe sich die Situation der Betroffenen spürbar verbessern.

 

Dieses Defizit wollen Wissenschaftler nun beheben: In einem Projekt am Institut für Psychologie der Universität Würzburg, das gemeinsam mit der Praxis für Psychologische Diagnostik und Beratung in Würzburg und des Trauerzentrums Frankfurt/M. durchgeführt wird, sammeln sie gegenwärtig Informationen von Menschen, die eine ihnen nahestehende Person durch deren Tod verloren haben und darüber trauern. Die Teilnehmer der Studie können ihre Angaben im Internet machen, unter dem Link http://www.unipark.de/uc/wueti/  finden sie zwei Fragebögen zur Bearbeitung. Die Teilnahme ist selbstverständlich anonym und kostenlos.

Da sich bisher überwiegend Frauen an der Umfrage beteiligt haben, sind nun besonders Männer mit einem Verlusterlebnis gesucht. Männer, die sich selbst als Trauernde betrachten, auch wenn der Verlust schon lange zurückliegen mag, werden gebeten, via Internet an der Befragung teilzunehmen. Der Zeitaufwand beträgt etwa 15 Minuten.

Kontakt: Prof. Dr. J. Wittkowski, T: (0931) 61 21 74, E-Mail: j.wittkowski@psychologie.uni-wuerzburg.de


 

Quelle: Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg vom 04.02.2009.

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