Unterstützt von BERLIN-CHEMIE

PRIMAS jetzt in 10 KV-Regionen abrechenbar

Berlin (27. Juli 2016) – Die Kassenärztliche Vereinigung Saarland hat als zehnte KV-Region PRIMAS in ihre DMP-Verträge aufgenommen. Das Schulungsprogramm kann nun in folgenden KV-Regionen abgerechnet werden: Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. PRIMAS richtet sich an Erwachsene mit Typ-1-Diabetes (ICT, CSII) und ist sowohl als Basis- als auch als Wiederholungsschulung geeignet. Das Programm wurde 2014 vom Bundesversicherungsamt (BVA) akkreditiert und von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifiziert. Entwickelt wurde PRIMAS vom Forschungsinstitut der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) mit Unterstützung der BERLIN-CHEMIE AG.

„Wir freuen uns, dass PRIMAS zukünftig noch mehr Patienten im Rahmen der DMP-Programme angeboten werden kann“, sagt Prof. Dr. Bernhard Kulzer, Bad Mergentheim. Mit PRIMAS würde Menschen mit Typ-1-Diabetes eine moderne Schulung zur Verfügung stehen, in der aktuelle lernpsychologische, didaktische und verhaltensmedizinische Erkenntnisse berücksichtigt werden. „PRIMAS hilft Patienten dabei, ihre Therapie im Alltag selbstständig zu bewältigen – und trägt somit zum Erhalt oder sogar Verbesserung der Lebensqualität bei“, betonte Kulzer. Das strukturierte Gruppenschulungsprogramm erfasst in insgesamt zwölf Kurseinheiten à 90 Minuten persönliche Therapiebarrieren und Schwierigkeiten im Umgang mit Diabetes, fördert den Erfahrungsaustausch der Patienten untereinander und unterstützt durch die gemeinsame Erarbeitung von Lösungen die positive Auseinandersetzung mit der Erkrankung.


Sechs problemspezifische Schulungsmodule verfügbar

Ergänzend zum Basisprogramm PRIMAS wurden in den letzten Jahren insgesamt sechs problemspezifische Schulungsmodule in Zusammenarbeit mit diabetologischen Schwerpunktpraxen und mit Unterstützung der BERLIN-CHEMIE AG entwickelt. In den Zusatzmodulen werden die Themenbereiche Sport, Partnerschaft, Reisen, Soziales, Ernährung und Folgeerkrankungen vertieft, für die im Rahmen der Basisschulung oft die Zeit zu knapp ist. Damit auch diese Module perfekt auf die Bedürfnisse in der Praxis abgestimmt sind und um eine Abrechnungsfähigkeit zu erreichen, werden sie zurzeit ebenfalls in Schwerpunktpraxen evaluiert.


Neues Erstschulungsset direkt nach der Diagnose

Für die erste Phase nach der Diagnose Typ-1-Diabetes hat das Forschungsinstitut FIDAM gemeinsam mit Diabetesteams und mit Unterstützung der BERLIN-CHEMIE ein neues „Starter-Kit“ entwickelt. Mit dem Erstschulungsprogramm erhalten Diabetesteams und Patienten hilfreiche Informationen, die nach der Erstmanifestation wichtig sind. Die insgesamt fünf Module basieren auf Inhalten des Schulungsprogramms PRIMAS und wurden in Form eines Tischflipcharts aufbereitet. Neben einer Patientenbroschüre steht für Schulende ein Curriculum zur Verfügung, in dem Empfehlungen und Tipps zur Gesprächshaltung und Beratung zusammengestellt wurden. Alle Schulungsmaterialien stehen auch digital auf USB-Stick zur Verfügung.

Antidiabetika und Engagement der BERLIN-CHEMIE AG

Die BERLIN-CHEMIE AG, die zur weltweit agierenden MENARINI-Gruppe gehört, wurde 1990 gegründet. Die Wurzeln des Berliner Unternehmens reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück – bereits in der fünften Generation werden hier Arzneimittel entwickelt und hergestellt, wobei Antidiabetika stets eine wichtige Rolle spielten. Das Produktportfolio in diesem Bereich umfasst orale Antidiabetika, Analog- und Humaninsuline, Applikationshilfen und Blutzuckermessgeräte.

Mit einer Vielzahl von zusätzlichen Leistungen für die Praxis und die Patienten bietet die BERLIN-CHEMIE AG Hilfestellungen für den Praxisalltag. Insbesondere durch die Entwicklung von Diabetes-Schulungsprogrammen wie PRIMAS (Ein Schulungs- und Behandlungsprogramm für ein selbstbestimmtes Leben mit Typ-1-Diabetes), HyPOS (Hypoglykämie – Positives Selbstmanagement, Unterzuckerungen besser wahrnehmen, vermeiden und bewältigen), SGS (Strukturierte Geriatrische Schulung) und DELFIN (Das Elternprogramm für Familien von Kindern mit Diabetes) engagiert sich das Unternehmen für eine verbesserte Patientenversorgung. Darüber hinaus befindet sich zurzeit das erste produktunabhängige Schulungs- und Behandlungsprogramm für Menschen mit Insulinpumpentherapie (INPUT) in der Entwicklung.

Die BERLIN-CHEMIE AG ist sich als forschendes Pharmaunternehmen ihrer wissenschaftlichen und sozialen Verantwortung bewusst. Der SilverStar Förderpreis unterstützt seit 2011 Projekte und Initiativen, die zu einer verbesserten Versorgung und Erhöhung der Lebensqualität älterer Menschen mit Diabetes beitragen. Mit dem jährlich vergebenen Menarini Preis werden seit 2001 herausragende wissenschaftliche Projekte mit dem Forschungsschwerpunkt Diabetes gefördert.
 


Quelle: Berlin-Chemie, 27.07.2016 (tB).

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