Urologie

61. Urologen-Kongress beginnt heute in Dresden

 

Dresden (16. September 2009) - Die 61. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) startet heute in der Messe Dresden. Bis zum 19. September werden auf dem weltweit drittgrößten Urologen-Kongress rund 6000 Fachbesucher erwartet. Das Interesse ist in diesem Jahr besonders groß, denn es stehen gewichtige Themen, darunter die Vorstellung der langerwarteten neuen interdisziplinären S3-Prostatakarzinom-Leitlinie, auf dem Tagungsprogramm.

Weltweite Premiere bei Prostata-Operation

 

Düsseldorf (21. August 2009) - Im Universitätsklinikum Düsseldorf wurde am 17. August einem 72-jährigen Patienten mit einem minimalinvasiven Verfahren die Prostata entfernt. Die Düsseldorfer Urologen um Klinikdirektor Prof. Dr. Peter Albers benötigten hierzu nur einen einzigen zentralen Zugang ("Single Port"). Es war die weltweit erste Operation dieser Art. Standard sind normalerweise fünf Zugänge in den Bauchraum.

Dosismessung bei der Behandlung von Prostatakrebs

Neues PTB-Messsystem bietet die Möglichkeit, die Energiedosis in unmittelbarer Umgebung des bestrahlten Tumors zu messen

 

Braunschweig (9. Juni 2009) - Bei der Strahlentherapie versuchen die Ärzte, die Dosis im Tumor so hoch wie möglich zu halten, damit möglichst viele Krebszellen zerstört werden. Um zu vermeiden, dass dabei gesundes Gewebe geschädigt wird, ist es wichtig, die genaue Höhe der Dosis zu überprüfen. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) hat dafür ein Messsystem entwickelt, bei dem die Aminosäure Alanin, deren Strahlungstransporteigenschaften denen menschlichen Gewebes ähneln, als Indikator verwendet wird. Bestrahlt man Alanin, dann entstehen freie Radikale, deren Konzentration mit Hilfe der Elektronen-Spin-Resonanz (ESR) gemessen wird. Daraus lässt sich die Energiedosis ableiten. Erste Untersuchungen an einem Phantom - und auch bereits an Patienten - haben gezeigt, dass die Methode gut funktioniert.

Neue Ära in der Behandlung des hormonabhängigen Prostatakarzinoms

Der Kreis schließt sich – mit erstem weltweit eingeführten GnRH-Rezeptor-Blocker

Hamburg (14.05.2009) - Ein Fortschritt in der Therapie des Prostatakarzinoms ist greifbar. Mit der schnellen, deutlichen und lang anhaltenden Testosteron-Suppression und PSA-Reduktion ermög­licht der neue GnRH-Blocker Firmagon® (Degarelix) eine Kontrolle der Erkrankung von Anfang an. Der Wirkstoff gilt als erster GnRH-Rezeptor-Blocker, der das direkte und logische Wirkprinzip einer Androgendeprivations-Therapie umsetzt und dabei gut verträglich ist. Degarelix ist in den USA und Europa zugelassen und ab Juni 2009 unter dem Handelsnamen Firmagon® in Deutschland erhältlich.

www.pca-arena.de – Wissenschaftsplattform für Ärzte neu im Netz

Informationen, Veranstaltungen und interaktiver Diskurs zum Prostatakarzinom

 

WissenschaftsplattformMünchen (8. April 2009) – Ärzte sind ab sofort eingeladen, sich auf der neuen Wissenschafts­plattform www.pca-arena.de einzuloggen. Die PCA Arena steht für Information und Dialog in der Behandlung des Prostatakarzinoms (PCa) – auf anspruchsvolle und zugleich abwechslungsreiche Art. Ziel der Plattform ist es, den Kontakt herzustellen und den wissenschaftlichen Austausch unkompliziert, doch auch kritisch zu gestalten.

Initiator der PCA Arena ist Ferring Arzneimittel – ein forschungs- und entwicklungsorientiertes Unternehmen, das sich speziell im Bereich der Hormonforschung etabliert hat. Die Basis der PCA Arena bildet die Zukunftswerkstatt – ein interdisziplinäres Expertentreffen, das neueste Entwicklungen aus Forschung und Praxis zum Thema ‚Prostatakarzinom’ zukunftsorientiert diskutiert.

Urologen mit neuer S2-Leitlinie zum Volksleiden Harnsteine

Behandlungsempfehlung sichert beste Patientenversorgung

 

Düsseldorf (30. März 2009) -  Immer mehr Deutsche leiden an Harnsteinen: Die Zahl der Neuerkrankungen hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre verdreifacht. Heute ist fast jeder 20. Bundesbürger einmal oder mehrfach im Leben betroffen. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU) hat jetzt eine neue S2-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Harnsteinleiden veröffentlicht und sichert damit die bestmögliche Versorgung der etwa 1,2 Millionen Patienten, die jährlich wegen dieser Erkrankung behandelt werden müssen.

Neuer Marker zur Diagnose von Prostatakrebs:

Deutsche Gesellschaft für Urologie dämpft die Erwartungen

 

Düsseldorf (19. Februar 2009) - Er macht derzeit Schlagzeilen in allen wichtigen Print- und online-Medien: Ein neuer Marker zur Diagnose von Prostatakrebs. Mit dem Sarkosin entdeckten jetzt amerikanische Forscher im Urin einen neuen Biomarker für den Tumor.

Er kann unter Umständen in Zukunft einfachere Diagnoseverfahren und optimierte Behandlungsmethoden ermöglichen, weil er eventuell Hinweise auf langsam wachsende oder aggressive, Metastasen bildende Prostatatumoren geben kann. Dies vermuten Wissenschaftler vom Krebs-Zentrum der Universität Michigan in Ann Arbor im britischen Fachjournal "Nature". Experten der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. dämpfen indes allzu große Erwartungen und die Hoffnung auf einen schnellen Einsatz in der Routinediagnostik.

Testosteronsubstitutionstherapie bei Hypogonadismus nach Prostatakarzinom

 

Von Prof. Dr. Ulrich Wetterauer

 

Berlin (20. November 2008) - Mit den PDE-5-Inhibitoren liegen seit einigen Jahren Wirkstoffe vor, die in der Behandlung der erektilen Dysfunktion (ED) gute Ergebnisse liefern. Präklinische Hinweise auf eine Reversibilität von Fibrose und Atrophie der glatten Muskulatur im C. cavernosum nach regelmäßiger Gabe von PDE-5-Inhibitoren haben in der Vergangenheit die Frage aufgeworfen, ob diese Substanzen auch positive, „heilende“ Langzeiteffekte auf die ED haben. Die Ergebnisse der aktuellen RESTORE-Studie mit Vardenafil liefern jedoch keine Hinweise darauf.

ED-Therapie mit Vardenafil: Bringt die Dauereinnahme einen therapeutischen Vorteil?

 

Von Prof. Dr. Theodor Klotz

 

Berlin (20. November 2008) - Mit den PDE-5-Inhibitoren liegen seit einigen Jahren Wirkstoffe vor, die in der Behandlung der erektilen Dysfunktion (ED) gute Ergebnisse liefern. Präklinische Hinweise auf eine Reversibilität von Fibrose und Atrophie der glatten Muskulatur im C. cavernosum nach regelmäßiger Gabe von PDE-5-Inhibitoren haben in der Vergangenheit die Frage aufgeworfen, ob diese Substanzen auch positive, „heilende“ Langzeiteffekte auf die ED haben. Die Ergebnisse der aktuellen RESTORE-Studie mit Vardenafil widerlegen jedoch diese Hypothese.

Zukunftsweisende Entwicklung in der minimal‑invasiven Behandlung der benignen Prostata‑Hyperplasie (BPH):

Neue Plasma‑Vaporisationselektrode kombiniert höchste Effektivität mit geringstmöglichen Nebenwirkungen

 

Stuttgart (26. September 2008) ‑ Die neue TURis Plasma‑Vaporisation von Olympus setzt als besonders schonendes, effektives und ökonomisches Verfahren neue Maßstäbe für die minimal‑invasive Therapie der benignen Prostata‑Hyperplasie (BPH). Die innovative Plasma‑Vaporisationselektrode kombiniert erstmals Vorteile von Vaporisation und bipolarer Resektion und ermöglicht somit eine nahezu blutungsfreie Gewebeablation ohne an Effektivität einzubüßen. Auf Basis modernster Plasmatechnologie wird das Prostatagewebe schnell und effizient vaporisiert und gleichzeitig die Oberfläche sanft koaguliert. Als Erweiterung des modularen und bewährten TURis Resektoskop‑Systems von Olympus verfügt diese neue Behandlungsmethode über eine kurze Lernkurve und überzeugt durch seine Wirtschaftlichkeit. Sowohl Aufrüstungskosten schon bestehender bipolarer Systeme als auch Einmalkosten der Elektrode liegen deutlich unter den Kosten gängiger Laservaporisations-Verfahren.

biolitec AG präsentiert LIFE Lasertherapie zur BPH-Behandlung auf DGU Urologenkongress

Weltweit erster 300 Watt Urofogielaser ausgeliefert

 

LIFE™ Lasertherapie überzeugt Urologen bundesweit ‑ Erster 300 Watt Urologielaser der biolitec AG im Einsatz

 

Evolve (TM) 150 LasersystemStuttgart (26. September 2008) - Die biolitec AG aus Jena präsentiert ihre innovative BPH‑Lasertherapie LIFE™ (Laser Induced Flow Enhancement) auf dem 60. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie vom 24. bis 27. September 2008 in Stuttgart. Das minimal-invasive Verfahren LIFE™ mit dem Laser EvoIveTM 150 der biolitec AG ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen auch die ambulante Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung unter lokaler Betäubung mit deutlich reduzierten post‑operativen Nebenwirkungen und kürzeren Behandlungszeiten. Das Abtragen des Prostatagewebes ist in einigen Fällen bereits nach 15 bis 30 Minuten abgeschlossen, die Rekonvaleszenzzeit verkürzt sich. Die Risiken für Inkontinenz, Impotenz und retrograde Ejakulation sind stark reduziert. Die LIFET™ Lasertherapie ist besonders für Risikopatienten geeignet, die blutverdünnende Medikamente einnehmen. Die Wellenlänge des EvoIve™ Lasers von 980 nm ermöglicht die höchste Absorption in Wasser und Hämoglobin und somit die gleichzeitige Vaporisation und Koagulation des Gewebes. Schnelle Blutstillung und beschleunigte Wundheilung sind das Resultat. Das Blutungsrisiko ist minimal, die Absorption verhindert zudem eine Perforation der Blase durch das Laserlicht.