Ehemaliges Bond-Girl unterstützt Initiative für Knochengesundheit

Ursula Andress – „Doctor: No” zu Vorurteilen bei Osteoporose

 

  • Weg mit den veralteten Verhaltensmustern: Über 90 % der Osteoporose-Patientinnen lassen sich nicht von ihrer Krankheit beeinflussen – sie leben ihr Leben in vollen Zügen. (1)
  • Ex-Bond-Girl Ursula Andress rät: „Frauen sollen mit ihren Ärzten über die für sie beste Behandlung sprechen.” Nur so lasse sich die „Therapie finden, die ihnen hilft, sich Jahr für Jahr gegen Osteoporose zu schützen“.
  • „Einnahmefehler gefährden den Therapieerfolg. Wenn jemand die Tabletten nicht oder falsch einnimmt, besteht nahezu kein Schutz mehr vor Knochenbrüchen!“, so Dr. Ortrun Gröschel, Fachärztin für Orthopädie.

 

Ursula AndressBrüssel/Berlin (16. Oktober 2008) – Sie gelten als gebrechlich, als verletzlich – und in Folge ihrer Erkrankung als wenig mobil: Patientinnen, die an Osteoporose leiden. Eine Wahrnehmung, der die Patientinnen vehement widersprechen. Denn die Osteoporose-Patientin von heute steckt oft noch mitten im Berufsleben, versorgt ihre Familie, reist und genießt ihr Leben intensiv: Ein Leben, über das ihre Mutter noch gestaunt hätte. Diese selbstbewusste Frauengeneration will nicht von einer Krankheit wie Osteoporose bestimmt werden, so das Ergebnis einer internationalen Befragung, die von der International Osteoporosis Foundation (IOF) und Medical Women’s International Association (MWIA) ins Leben gerufen wurde.

 

85 Prozent der befragten Frauen fühlen sich demnach, trotz ihrer Osteoporose-Erkrankung, aktiv. Sie sind mindestens einmal pro Monat bzw. sogar wöchentlich sportlich tätig; als schwach oder gar gebrechlich sieht sich nur jede fünfte Patientin (23 Prozent). Für jede Dritte (31 Prozent der Befragten) hat die Krankheit einen negativen Einfluss auf ihr Leben1. Allerdings, so die befragten Damen, lassen sie sich nicht von diesem negativen Einfluss unterkriegen: 93 Prozent der Patientinnen geben selbstbewusst an, ihr Leben weiterhin in vollen Zügen zu genießen (1).

 

Dieses Lebensgefühl will nun die Kampagne Timeless Women – Eine Initiative für Knochengesundheit wiedergeben, und zwar gemeinsam mit der Schauspielerin Ursula Andress, der die Ergebnisse der Umfrage aus der Seele sprechen: Sie, die selbst an einer frühen Form der Osteoporose erkrankt ist, zeigt sich begeistert von der Initiative für Knochengesundheit: „Timeless Women ist eine Kampagne für Frauen wie mich: Frauen, die ein aktives, erfülltes Leben führen und die nicht wollen, dass Osteoporose uns ausbremst oder gefangen hält.” Für das ehemalige James Bond Girl, die 1962 im Film „Dr. No“ als „Honey Rider“ Filmgeschichte schrieb, zeigt „die Timeless Women Survey, dass Osteoporose, mit dem richtigen Lebensstil und einer für sie geeigneten Behandlung, den Alltag nicht beeinträchtigen muss. Ich schätze mich glücklich, dass ich mit Hilfe meines Arztes noch immer ich selbst sein kann. Ich kann mein Leben leben und Aktivitäten unternehmen, die mir Spaß machen – und von denen ich erwarte, dass ich sie tun kann.”

 

Ursula AndressAllerdings kommt nicht jeder Patientin derzeit die geeignete Therapie zugute: 74 Prozent der behandelten Patientinnen sind mit ihrer aktuellen Therapie unzufrieden: Sie wünschen sich ein Medikament, das seltener eingenommen und dessen Einnahme damit besser in ihren Alltag passen würde1. Obwohl ihr Arzt über eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten verfügt, wissen die wenigsten Frauen Bescheid: Weniger als die Hälfte (43 Prozent) der befragten Frauen bekamen von ihren Ärzten alternative Behandlungsformen genannt. Das Thema Dosierungsschemata kam ebenfalls nicht zur Sprache (1).

 

Die Folgen sind fatal: 70 Prozent der befragten Patientinnen, so die Umfrage, haben – aus Versehen, aber auch absichtlich – eine Dosis ihres Osteoporosemedikaments ausgelassen. Ihnen ist nicht bewusst, dass sie dadurch ein höheres Frakturrisiko haben. Denn für den maximalen Frakturschutz müssen die Medikamente, wie vom Arzt verschrieben, eingenommen werden (1). Davor warnt auch Dr. Ortrun Gröschel, Fachärztin für Orthopädie, Osteologin DVO: „Die gängigste Behandlungsstrategie mit Bisphosphonaten in Tablettenform erfordert ein recht kompliziertes Einnahmeschema, das viele Patienten nicht einhalten. Einnahmefehler aber gefährden den Therapieerfolg. Wenn jemand die Tabletten nicht oder falsch einnimmt, besteht nahezu kein Schutz mehr vor Knochenbrüchen!“

 

Die Initiative für Knochengesundheit fordert daher ein stärkeres Miteinander von Ärzten und Patienten: „Frauen sollten aktiv etwas für ihre Knochengesundheit tun und mit ihren Ärzten über die für sie beste Behandlung sprechen,” so Ursula Andress. Nur so lasse sich die „Therapie finden, die ihnen nicht nur hilft, sich Jahr für Jahr gegen Osteoporose zu schützen, sondern die auch in ihr abwechslungsreiches und aktives Leben passt.“

 

 

Timeless Women Survey im Überblick

 

Die Timeless Women Survey wurde im Juli 2008 durch eine unabhängige Marktforschungsfirma, Double Helix, in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Mexiko und der Schweiz durchgeführt. Je Land nahmen jeweils 100 Ärzte und 200 weibliche Osteoporose-Patienten, die älter als 55 Jahre waren, an der telefonischen Umfrage teil. Insgesamt beteiligten sich 1.500 Personen. Die Timeless Women Survey befragte sowohl Osteoporose-Patientinnen als auch Ärzte zu den gleichen Themen. Im Mittelpunkt standen dabei der Lebensstil der Patientinnen und ihre Einstellungen zu diversen Behandlungsmöglichkeiten. Die jeweiligen Aussagen wurden im Anschluss verglichen. Die befragten Frauen waren keine Patientinnen der befragten Ärzte. Alle Interviews wurden anonym am Telefon durchgeführt.

 

Ziel dieses Vergleichs war es, ein Gefühl für das Selbstverständnis und die Selbsteinschätzung der Osteoporose-Patientinnen zu bekommen; insbesondere dafür, wie sie im Alltag mit ihrer aktuellen Therapie zurecht kommen.

 

Weitere Informationen unter www.fortimelesswomen.com  

 

 

Literatur

 

(1) Timeless Women Survey 2008

 


 

Quelle: Pressemitteilung der Firma Novartis vom 16.10.2009 (edelman).

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