Wege aus der Isolation – Teilhabe von Menschen mit Demenz

Neue transferplus-Ausgabe ab sofort kostenlos erhältlich

 

Witten/Herdecke (7. Dezember 2011) – Menschen mit Demenz sind ein Teil unserer Gesellschaft. Es ist somit die Aufgabe unserer Solidargemeinschaft, ihnen ein Leben inmitten dieser Gesellschaft zu ermöglichen. Die neue transferplus-Ausgabe „Wege aus der Isolation – Teilhabe von Menschen mit Demenz“ stellt genau diese Gruppe in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Auseinandersetzung und gibt ihnen eine Stimme.

 

Besonders Städte und Gemeinden sind gefordert, sich für die Teilhabe von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen einzusetzen. Immer mehr politische Entscheidungsträger, zivilgesellschaftliche Akteure und nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger in den Kommunen bringen dazu neue Konzepte auf den Weg – von Museumsführungen mit einem Kreativteil über Demenz-Beratungsstellen mitten in der Einkaufspassage bis hin zu Zukunftsagenturen mit einer dichten Vernetzung von Akteuren im Bereich Demenzbetreuung. Ziel ist es, Menschen mit Demenz längstmöglich selbstbestimmt und selbstständig am öffentlichen Leben teilhaben zu lassen.

 

Die neue Ausgabe des g-plus-Themenheftes transferplus widmet sich diesen neuen Ideen und neuen Wegen. Das Heft beinhaltet Beiträge des Symposiums „Wege aus der Isolation – Teilhabe von Menschen mit Demenz“ (18. November 2011, Darmstadt). In den einzelnen Beiträgen kommen Akteure zu Wort, die – zum Teil inspiriert durch gute Beispiele im Ausland – in ihrer Kommune viel dafür tun, dass Menschen mit Demenz und deren Angehörige ganz selbstverständlich eingebunden werden und Unterstützung und Hilfestellung erfahren.

 

Ab sofort kann die neue transferplus-Ausgabe bei g-plus bestellt werden. Die Verschickung der Ausgabe als pdf-Datei ist kostenlos, die Versendung per Post erfolgt gegen einen frankierten Rückumschlag.

 

Weitere Informationen: www.g-plus.org

 

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Das Themenheft „Wege aus der Isolation – Teilhabe von Menschen mit Demenz“ erscheint im Rahmen des von der Robert Bosch Stiftung geförderten Programms Internationales Studien- und Fortbildungsprogramm Demenz. Mit dem Programm werden Einzelpersonen und professionelle Teams finanziell, organisatorisch und inhaltlich unterstützt, die sich beruflich für eine bessere Betreuung und Versorgung von Menschen mit Demenz einsetzen und im Ausland fachbezogene Hospitationen und Fort- und Weiterbildungen zum Thema Demenz durchführen. Auch Studierende können gefördert werden. Bewerbungen können jeweils bis zum Ende eines Quartals eingereicht werden. Die nächsten Bewerbungstermine sind der 31.12.2011 und der 31.03.2012.

 

Informationen zum Programm und zur Bewerbung: www.g-plus.org

 

 

Weitere Informationen & Kontakt

 

g-plus – Zentrum im internationalen Gesundheitswesen

Universität Witten/Herdecke, Alfred-Herrhausen-Straße 50, 58448 Witten

Telefon: 02302 / 926390, E-Mail: g-plus@uni-wh.de

www.g-plus.org

 

 


Quelle: g-plus – Zentrum im internationalen Gesundheitswesen, 07.12.2011 (tB).

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