Welthändehygienetag am 5. Mai 2016

Hygiene schützt! Erregersteckbriefe der BZgA informieren

Köln (2. Mai 2016) – Regelmäßiges und gründliches Händewaschen schützt vor Infektionen. Daran erinnert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Welthändehygienetag. Der jährliche Aufruf der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 5. Mai richtet sich in erster Linie an Personen, die in Gesundheitsberufen tätig sind. Doch jeder kann dazu beitragen, das Ansteckungsrisiko für sich und andere zu senken.

Als Unterstützung bietet die BZgA allgemeinverständliche Steckbriefe mit Informationen zu Krankheitserregern beim Menschen von „A“ wie Adenoviren bis „W“ wie Windpocken. „Das Wissen um einfache Infektionsschutzmaßnahmen und deren konsequente Umsetzung im Alltag hilft, gesund zu bleiben“, erläutert Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Eine gründliche Händehygiene ist unerlässlich und eine geeignete erste Maßnahme, um die Weiterverbreitung von Krankheitserregern zu vermeiden.“ Zusätzliche Hygienemaßnahmen können erforderlich werden, wenn eine Kontaktperson im engeren Umfeld an einem speziellen Erreger wie beispielsweise dem Norovirus erkrankt. Hinweise dazu finden sich in den BZgA-Erregersteckbriefen, die allgemeinverständlich über spezifische Übertragungswege, Krankheitsbilder und Schutzmöglichkeiten informieren – aufbereitet in sechs Sprachen.

Die Merkblätter wurden von der BZgA in Kooperation mit dem Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V. (BVÖGD) und in Abstimmung mit dem Robert Koch-Institut (RKI) erstellt. Sie wurden jüngst an aktuelle epidemiologische Geschehen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst und stehen zum kostenlosen Download auf www.infektionsschutz.de/steckbriefe bereit. Sie dienen der Information der Allgemeinbevölkerung, können jedoch auch Berufsgruppen wie Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kinderbetreuungseinrichtungen in ihrer täglichen Arbeit unterstützen und in diesem Rahmen weitergegeben werden.

Die BZgA stellt umfangreiche Materialien und Informationen zum Thema bereit:


Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung , 02.05.2016 (tB).

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