metex® Fertigspritze zugelassen zur Therapie des Morbus Crohn

Weltpremiere: Methotrexat von medac mit Zulassung in der Gastroenterologie

 

Hamburg/Wedel (15. Juli 2013). medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH gibt bekannt, dass mit metex®Fertigspritzen 50mg/ml Injektionslösung erstmalig Methotrexat zur Behandlung des Morbus Crohn von den Behörden zugelassen ist1.

 

Zwar entsprach auch bislang der Einsatz von MTX in der Behandlung des Morbus Crohn den deutschen wie europäischen Leitlinien2,3, war jedoch wegen einer fehlenden Zulassung ein ‚well established off label use‘. Durch die Initiative des Unternehmens Medac steht nun den rund 168.000 Betroffenen in Deutschland eine wirksame und offizielle Therapieoption mit der bewährten Substanz Methotrexat zur Verfügung.

 

Als Zweitlinientherapeutikum stellt MTX eine Alternative bei Unverträglichkeit oder Versagen der Azathioprin-Therapie dar. Insbesondere die Effektivität von parenteralem Methotrexat wurde in Studien eindeutig nachgewiesen4,5,6. Aufgrund der besonderen  Dosierungsempfehlung von Methotrexat in der Behandlung des Morbus Crohn mit 25mg/Woche parenteralem MTX für die Remissionsinduktion sowie 15mg/Woche für die Remissionserhaltung ist der Einsatz von metex®FS mit der  höchsten Wirkstoffkonzentration am Markt besonders gut geeignet.

 

metex®Fertigspritzen werden in insgesamt zehn verschiedenen Wirkstärken (7,5mg / 10mg / 12,5mg / 15mg / 17,5mg / 20mg / 22,5mg / 25mg / 27,5mg / 30mg) in jeweils bis zu fünf verschiedenen Packungsgrößen (1×1 (N1) / 1×4 (xN) / 1×6 (N2) / 1×10 (xN) / 1×12 (N3)) angeboten.

 

 

Abbildung

 

Abb.: Packshot. Photo: medac 

 

Abb.: Packshot. Photo: medac

 

 

Anmerkungen 

  1. medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH, Fachinformation metex® 50mg/ml Injektionslösung, Fertigspritze, Hamburg Juni 2013:
    „metex ist angezeigt für die Behandlung von […] leichtem bis mittelschwerem Morbus Crohn, entweder allein oder in Kombination mit Kortikosteroiden bei erwachsenen Patienten, die auf Thiopurine nicht ansprechen oder diese nicht vertragen“.
  2. Hoffmann JC et al. Z Gastroenterol 2008;46:1094–1146 (doi: 10.1055/s-2008-1027796)
  3. Dignass A et al. J Crohns Colitis 2010;4:28–62 (doi: 10.1016/j.crohns.2009.12.002);
    Erratum wegen fehlerhafter Dosierung in: Dignass A. J Crohns Colitis 2010;4:353
  4. Feagan BG et al. N Engl J Med 1995;332:292-297
  5. Feagan BG et al. N Engl J Med 2000;342: 1627-1632
  6. McDonald JWD et al. Cochrane Database Syst Rev. 2012;12:CD003459
    (doi: 10.1002/14651858.CD003459.pub3)

 

medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH

 

medac ist ein unabhängiges deutsches pharmazeutisches Unternehmen mit Standorten in Hamburg, Wedel und Tornesch. Arzneimittel von medac unterstützen Ärzte und Patienten weltweit in der Bewältigung ihrer akuten und andauernden Erkrankungen in den Indikationsbereichen Onkologie & Hämatologie, Urologie und gegen Autoimmunerkrankungen. Darüber hinaus entwickelt und vertreibt medac spezielle diagnostische Testsysteme. Dem Ansatz, Therapeutika und Diagnostika unter einem Dach zu vereinen, ist medac seit 1970 verpflichtet.

Weitere Informationen zum Unternehmen und seinen Produkten sind im Internet unter www.medac.de abrufbar.

 


 

Quelle: medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH, 15.07.2013 (tB).

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