2. ASORS-Jahreskongress

 

Berlin (25. März 2011) – Mit dem 1. ASORS-Jahreskongress im Oktober 2009 veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin (ASORS) der Deutschen Krebsgesellschaft den ersten deutschen Kongress, der sich ausschließlich mit der onkologischen Supportivtherapie und Rehabilitation beschäftigte.  Nach der guten Resonanz hat die ASORS beschlossen alle 2 Jahre einen solchen Jahreskongress auszurichten, und zwar immer im März des Jahres, in dem kein Deutscher Krebskongress stattfindet. In diesem Jahr haben sich rund 300 Teilnehmer angemeldet, doppelt so viele wie in 2009. Der ASORS-Kongress ist explizit interdisziplinär ausgerichtet. Angesprochen sind Ärzte aller in die onkologische Therapie und Rehabilitation involvierten Fachdisziplinen sowie Pflegende, Psychoonkologen, onkologische Pharmazeuten, Sozialfachkräfte und andere interessierte Fachbereiche.

 

Das erklärte Ziel des zweiten ASORS-Kongresses ist es, aktuelle Studien, Publikationen und Therapieempfehlungen praxisbezogen vorzustellen. Die ASORS hält es für unverzichtbar, dass diese Erkenntnisse allen in die Therapie von Krebspatienten involvierten Fachkreisen zugänglich sind und von diesen in der Praxis umgesetzt werden. Denn nur mit einer optimalen Supportivtherapie und den richtigen rehabilitativen Maßnahmen lassen sich onkologische Therapien optimal durchführen und die Lebensqualität der Patienten bestmöglich erhalten.

 

Wichtige Aspekte, die am Freitag in den Plenarsitzungen dargestellt werden, sind beispielsweise die aktuellen Leitlinien zu Supportivtherapie und Rehabilitation in der Onkologie, neue Studien und Daten,  sowie spezielle Herausforderungen und Kontroversen, die sich heute ergeben.  In den Workshops am Samstag setzen wir uns intensiv mit ganz verschiedenen Themen von den zunehmend häufiger werdenden neurologischen Komplikationen über den Einfluss des Lifestyle, komplementären Methoden bis hin zu pharmazeutischen Fragestellungen auseinander.

 

 


Quelle: Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin (ASORS) der Deutschen Krebsgesellschaft, 25.03.2011 (tB).

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