World Sleep Day®: Schlaf ist der Seismograph unseres Gesundheitszustandes

  Jena (18. März 2021) — Am 19. März 2021 veranstaltet die World Sleep Society zum 14. Mal den Welttag des Schlafes. Ziel ist es, weltweit die immense Wichtigkeit von Schlaf für die Gesundheit zu adressieren. Motto des World Sleep Day 2021 ist „Regular Sleep, Healthy Future“ (Regelmäßiger Schlaf, gesunde Zukunft). Diesem Slogan schließt sich
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„Während und in Folge einer COVID-19-Erkrankung kann es zu Schlafstörungen kommen.“

  Innsbruck, Österreich (16. März 2021) — Häufig werden Schlafstörungen durch Stress ausgelöst. Ausnahmesituationen wie die COVID-19-Erkrankung können unterschiedliche Gefühle wie z. B. Besorgnis, Verunsicherung oder Angst auslösen und PatientInnen in einen Stresszustand versetzen. Ein Jahr nach Beginn der Pandemie und rechtzeitig zum Weltschlaftag am 19. März, zieht Schlafforscherin Anna Heidbreder vom Schlaflabor der Innsbrucker
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eXciteOSA® – innovative Behandlungsoption bei milder obstruktiver Schlafapnoe und Schnarchen

  Bergheinfeld (16. März 2021) – Der Medizingerätehersteller Signifier Medical Technologies gibt die Einführung des eXciteOSA®, eines Therapiegerätes zur intraoralen neuromuskulären Elektrostimulation (NMES) der Zungenmuskulatur, in Deutschland bekannt. Damit steht Betroffenen von milder obstruktiver Schlafapnoe (OSA) hierzulande eine neue Behandlungsoption zur Verfügung, die tagsüber angewendet werden kann. Die regelmäßige Anwendung des eXciteOSA® stärkt den Muskeltonus
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REM-Schlaf beeinflusst Essverhalten

  Bern, Schweiz (6. August 2020) — Viele verschiedene Hirnregionen zeigen eine erhöhte Aktivität während des REM-Schlafs – warum, ist aber weitgehend unbekannt. Forschende der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern, haben nun entdeckt, dass die Aktivität bestimmter Nervenzellen während des REM-Schlafs unser Essverhalten reguliert: wird diese Aktivität bei Mäusen unterdrückt, ist ihr Appetit
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Ein- und Durchschlafstörungen wirkungsvoll behandeln

  Jena (19. Juni 2020) — Bis zu 10 Prozent der Deutschen leiden an Ein- und Durchschlafstörungen oder frühmorgendlichem Erwachen – im Fachbegriff Insomnie genannt. Fachverbände fordern die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (KVT-I) als Behandlungsmethode der ersten Wahl einzusetzen. Das Problem: Die Verfügbarkeit dieser verhaltenstherapeutischen Angebote ist in Deutschland nicht ausreichend. Die DGSM schlägt ein
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Unser Schlaf im Lockdown: Länger und regelmässiger, aber schlechter

  Basel, Schweiz (11. Juni 2020) — Eine Umfrage der Universität Basel und der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel hat während des Covid-19-Lockdowns untersucht, wie sich der Schlaf in dieser Zeit verändert hat. Die über 430 meist weiblichen Befragten berichten, länger geschlafen zu haben, wobei sich die Qualität des Schlafs aber verschlechtert hat. Die Ergebnisse der
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Therapie gegen Schlaflosigkeit gesucht

  Würzburg (20. Mai 2020) – Viele Menschen in Deutschland sind von chronischen Schlafproblemen betroffen. Über Wochen, Monate oder sogar Jahre hinweg schlafen sie schlecht ein, wachen häufig auf oder liegen in der Nacht lange wach. Sie empfinden nicht nur das Wachliegen an sich als quälend, sondern leiden auch darunter, dass sie am Tag müde sind,
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Obstruktive Schlafapnoe: Anhaltspunkt für einen Nutzen der Unterkieferprotrusionsschiene

  Unterkieferprotrusionsschiene kann Tagesschläfrigkeit ähnlich gut lindern wie die Atemwegsüberdruck-Therapie mit Schlafmaske   Köln (22. Oktober 2019) — Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) untersucht das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) derzeit, ob das Tragen einer Unterkieferprotrusionsschiene (UPS) bei obstruktiver Schlafapnoe nützt. Nach vorläufiger Auswertung der Studienlage sieht das Institut für den
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Schrittmacher-Therapie für Patienten mit Schlafstörungen

  Bad Oeynhausen (23. August 2019) — Die zentrale Schlafapnoe ist eine schwerwiegende Erkrankung, welche vornehmlich als nächtliche Atmungsstörung in Erscheinung tritt und das normale Atmungsmuster während des Schlafs stört, aber dabei auch Herzfunktion und Lebensqualität dauerhaft beeinträchtigen kann. Hier kann ein neuartiger Schrittmacher helfen, der Stimulationsimpulse an den Zwerchfellnerv abgibt und so das Auftreten
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Kongress der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM): Erfolgreiches Reparaturprogramm. Schlaf ist der Kundendienst im Körper

Erfolgreiches Reparaturprogramm – Schlaf ist der Kundendienst im Körper   Nürnberg (9. November 2018) – „Schlafstörungen gelten mittlerweile als Volkskrankheit, so weit verbreitet sind sie“, stellte der Past President der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), Dr. Alfred Wiater, gleich zu Beginn der Pressekonferenz anlässlich der 26. Jahrestagung der Gesellschaft im Oktober in Nürnberg
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Schlafwandler

Bern, Schweiz (19. Januar 2017) – Wer nach einer Sturzverletzung in den Notfall kommt, kann meistens erklären, was passiert ist. Es sei denn er oder sie haben sich im Schlaf verletzt. Nicht häufig – aber möglich. Das zeigt das Notfallzentrum am Inselspital in einer Studie. Wie in Trance bewegen sich Schlafwandler durch den Raum. Ihr
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Ob Paarschlaf oder Liebeskummer – Das Gefühlsleben beeinflusst unsere Schlafqualität

Dresden (21. November 2016) – Dass man schlechter schläft, wenn man Liebeskummer hat, wissen sicher viele aus eigener Erfahrung. Aber: Wer träumt vom eigenen Partner und wer vom Fremdgehen? Schläft man schlechter mit dem Partner im Bett – und leidet sogar die Beziehung darunter? Welche Rolle spielt der jedem Menschen angeborene Chronotyp für die Partnerschaft?
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Schlafmediziner erarbeiten aktuelle Leitlinie zu Schichtarbeit: „Licht zum falschen Zeitpunkt“

Berlin (11. November 2016) – Fast 10 Prozent der Deutschen arbeiten dann, wenn unsere innere Uhr eigentlich im Sleepmodus ist – nachts. Seit einigen Jahren ist wissenschaftlich erwiesen und auch gesellschaftlich angekommen, dass regelmäßiges Arbeiten in Nachtschicht krank macht. Aber noch immer wird dem nicht konsequent entgegengewirkt. Schlafmediziner fordern als wichtigen Schritt, die Beleuchtung so
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Chronische Erkrankungen und Schlaf: Die Schlafqualität bei chronischen Erkrankungen ist auch ein Thema der hausärztlichen Versorgung

Dresden (21. Oktober 2016) – Unter dem Leitmotiv „Schlafmedizin: grenzüberschreitend und innovativ“ werden sich vom 1. bis 3. Dezember in Dresden etwa 2000 Experten anlässlich der 24. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) zu aktuellen Themen dieses medizinischen Fachgebietes austauschen. Auch der Einfluss von Krankheiten auf den Schlaf – und umgekehrt –
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Schlaf fördert das Gedächtnis, aber nicht die Kreativität beim Lösen von Problemen: Kreativität kommt nicht im Schlaf

  Studie gibt Hinweis auf grundlegende Funktion des Schlafs   Freiburg (1. März 2016) – Wer schläft, stärkt dabei zwar das Gedächtnis, nicht aber das kreative Denken. Das zeigen Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg in einer Studie, die am 1. März 2016 im Fachjournal Sleep veröffentlicht wurde. Sie untersuchten bei Probanden, ob im Schlaf
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DGSM-Jahrestagung 2015 in Mainz: Die schlaflose Gesellschaft

  Mainz (5. Dezember 2015) – Über 1900 Teilnehmer fanden vom 3. – 5. Dezember den Weg nach Mainz, um an der 23. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) teilzunehmen. Das Kongressthema „Die schlaflose Gesellschaft“ beschäftigte nicht nur die Fachbesucher, die sich interdisziplinär aus Neurologen, Psychologen, Psychiatern, Internisten, Kinder- und Jugendärzten, HNO-Ärzten,
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Aktuelle Risikoinformation im Zusammenhang mit der adaptiven Servo-Ventilation (ASV) bei Patienten mit zentralen schlafbezogenen Atmungsstörungen (zentrale Schlafapnoe) und Herzinsuffizienz

  Bonn (13. Mai 2015) – Bei der vorläufigen Auswertung der multizentrischen, randomisierten klinischen Studie SERVE-HF der Firma ResMed wurde aktuell ein schwerwiegendes Sicherheitsrisiko identifiziert: Bei Patienten mit symptomatisch-chronischer, systolischer Herzinsuffizienz (NYHA 2-4) mit reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion (LVEF ≤ 45%) und moderater bis schwerer prädominant zentraler Schlafapnoe wurde ein sehr deutlich erhöhtes Risiko kardiovaskulärer Mortalität
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Neuartige Schlafmittel: Schlummertrunk erhält Konkurrenz

  Marburg (22. Dezember 2014) – Neuartige Schlafmittel in Sicht: Marburger Wissenschaftler haben gemeinsam mit US-amerikanischen Kollegen herausgefunden, wie körpereigene Moleküle beeinflusst werden können, die für Schlaflosigkeit verantwortlich sind. Das Team ermittelte die Struktur eines Rezeptors, an den der Wirkstoff Suvorexant bindet, der erst kürzlich von der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde als Medikament gegen Schlaflosigkeit zugelassen wurde.
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Unterdrückung des REM-Schlafs stört Lernprozesse: Erinnerungslücken durch Antidepressiva?

  Berlin (2. September 2014) – Depressionen können mit Medikamenten, die den REM-Schlaf unterdrücken, wirksam behandelt werden. In diesen Schlafphasen finden nicht nur die meisten Träume statt, sondern es werden auch Erinnerungen im Gedächtnis verfestigt. Wie Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin jetzt festgestellt haben, beeinträchtigt die Unterdrückung des REM-Schlafes gleichzeitig das Lernen und kann
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Schlafmangel kann auch das Gehirn schädigen: Eine schlafende Zeitbombe

  Berlin (19. März 2014) – Zwei führende europäische Forscher für Schlaf- und Atemwegsstörungen haben zusammen mit der RMIT University, Melbourne, an einer gemeinsamen Studie über den Zusammenhang zwischen Alzheimer und obstruktiver Schlafapnoe (OSA) gearbeitet. Professor Thorarinn Gislason und Professor Bryndís Benediktsdóttir, ein Forscherehepaar der University of Iceland, gewährten der RMIT University Zugang zu ihrer
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Sensible Reaktion auf Kaffee: Die richtige Portion Dopamin für einen tiefen Schlaf

  Zürich, Schweiz (8. Januar 2014) – Eine schlaflose Nacht mit verschiedenen Folgen: Der eine schläft umso tiefer nach, der andere steckt die fehlende Erholung einfach weg. Die Schlaf-Wach-Regulation beim Menschen ist individuell und zu einem grossen Teil genetisch bedingt. Forschende der Universität Zürich zeigen erstmals, dass auch ein Gen, das die Signalübertragung von Dopamin
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„Der Blick zurück und der Weg nach vorn“ – Neues aus der Welt des Schlafes

  Wiesbaden (7. Januar 2014) – 1.745 Experten aus Wissenschaft, Klinik und Praxis tauschten auf der 21. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) e. V. vom 17. bis 19. Oktober 2013 neue Forschungsergebnisse in allen schlafmedizinischen Bereichen aus. Unter dem Motto „Der Blick zurück und der Weg nach vorn“ wurden unter Leitung
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Doch kein Mythos: Schlechter Schlaf bei Vollmond

  Basel, Schweiz (25. Juli 2013) – Viele Menschen klagen über schlechten Schlaf bei Vollmond. Eine Forschungsgruppe der Universität Basel und der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel ist diesem Mythos nachgegangen und hat herausgefunden, dass sich ein Zusammenhang zwischen Mondphasen und Schlafverhalten wissenschaftlich nachweisen lässt. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift «Current Biology» veröffentlicht.  

ENS 2013: Schlafstörungen können Hinweise auf neurologische Leiden sein

  Barcelona, Spanien (10. Juni 2013) – Schlafstörungen können das erste Anzeichen schwerer neurologischer Erkrankungen sein, betonten Experten/-innen beim Kongress der Europäischen Neurologengesellschaft in Barcelona. Dennoch würde dem Schlaf auch in der neurologischen Forschung erst seit kurzem die gebührende Beachtung gewidmet. Multidisziplinäre Zusammenarbeit in Forschung und Therapie wird gefordert.  

Schlafstörung IRBD: Vorbote von Parkinson-Krankheit und Lewy-Körper-Demenz

  Berlin (3. Juni 2013) – Die Langzeitbeobachtung von 44 Patienten mit der seltenen Traum-Schlafverhaltensstörung IRBD (Idiopathic Rapid-Eye-Movement Sleep Behaviour Disorder) hat ergeben, dass mehr als 90 Prozent dieser Personen binnen 14 Jahren nach der Diagnose eine Lewy-Körper-Krankheit (Parkinson-Erkrankung oder die seltenere Lewy-Körper-Demenz) entwickeln.  

Hirnstimulation mit Geräuschen geringer Lautstärke: „Geräuschmassage“ für besseren Schlaf

  Tübingen (12. April 2013) – Werden Hirnwellen im Tiefschlaf durch Geräusche stimuliert, verbessert dies Schlaf und Gedächtnisfunktionen, wie Wissenschaftler der Universität Tübingen herausfanden. Die langsamen Hirnwellen, die beim Menschen im Tiefschlaf auftreten, sind wesentlich, um Gelerntes besser im Gedächtnis zu behalten. Werden diese Wellen durch Geräusche im gleichen Rhythmus in der Schlafphase stimuliert, führt
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Schlafzufriedenheit über die Lebensspanne

  Basel, Schweiz (21. Dezember 2012) – Während die subjektive Schlafqualität bei Menschen zwischen 18 und 60 Jahren deutlich abnimmt, verbessert sie sich mit der Pensionierung – für einige Jahre. Grund dafür könnte sein, dass mit dem Rückzug aus dem Berufsleben der Stress wegfällt. Dies ergab eine Studie der Universität Basel und des Deutschen Instituts
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Gerontologie- und Geriatriekongress 2012: Schlafstörungen im Alter sind kein Schicksal

  München (27. August 2012) –  „Ältere Menschen schlafen weniger tief als jüngere. Der Schlaf ist störanfälliger und wird leichter unterbrochen“, erläutert Dr. Helmut Frohnhofen, Direktor der Tagesklinik Geriatrie im Zentrum für Altersmedizin bei den Kliniken Essen-Mitte. Schlaf und Schlafstörungen sind eines seiner Forschungsgebiete. Diese Schlafveränderungen sind normal und völlig problemlos, solange der Betreffende sich
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Schlaf und Schlafstörungen im Alter – Schritte zum gesunden Schlaf: Kraftquelle Schlaf

  Tübingen (9. Mai 2012) – Zusammen mit der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus veranstaltete der Kreisseniorenrat Tübingen eine Gesprächsrunde zum Thema „Schlaf und Schlafstörungen im Alter – Schritte zum gesunden Schlaf“. Viele interessierte Senioren strömten am 25. April ins Bürgerheim, um nähere Informationen rund um das Thema Schlaf und Schlafstörungen zu erfahren. Oberarzt Dr. med. Heinrich Glöser,
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Nur wenige wissen: Alpträume lassen sich effektiv behandeln

  Frankfurt am Main (17. Oktober 2011) – Etwa fünf Prozent aller Menschen leiden regelmäßig unter Alpträumen – und das meist über Jahre. Damit gehören diese belastenden Träume, die die Betroffenen oft den ganzen Tag über verfolgen, zu einer weit verbreiteten Schlafstörung. „Dass Alpträume psychotherapeutisch schnell und effektiv behandelt werden können, wissen die wenigsten“, so
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Obstruktive Schlafapnoe: Atemtherapie kann Lebensqualität deutlich verbessern

  Berlin (15. September 2011) – Eigentlich hat man lange genug geschlafen, trotzdem fühlt man sich jeden Morgen wie gerädert. Dahinter könnte eine obstruktive Schlafapnoe stecken, bei der Atemstörungen einen erholsamen Schlaf verhindern. Eine Atemtherapie mit einem sogenannten CPAP-Gerät kann dann die Beschwerden lindern. Die nächtliche Therapie mit Atemmaske ist zwar gewöhnungsbedürftig. Aber es lohnt
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Unregelmässiger Schlaf verschärft Einfluss von Elternkonflikten auf Jugendliche

  Basel, Schweiz (26. Juli 2011) – Schlafen schützt – zu diesem Schluss kommen Forschende der Universität Basel. Sie konnten in einer Studie nachweisen, dass Jugendliche von häufig streitenden Eltern zu weniger Aggression gegenüber Gleichaltrigen neigen, wenn sie regelmässig und genug schlafen, als solche, die ein unregelmässiges Schlafmuster aufweisen. Die Forschungsergebnisse sind in der online
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Deutschlandweite Narkolepsie-Studie hat begonnen: Epidemiologische Studie zur Assoziation zwischen der Impfung gegen die pandemische Influenza A/H1N1v und dem Auftreten von Narkolepsie

  Berlin (19. Mai 2011) – Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) nimmt die Hinweise aus Schweden und Finnland auf ein erhöhtes Risiko für Narkolepsie nach Pandemrix-Impfung bei Kindern und Jugendlichen unter 20 Jahren sowie die in Deutschland gemeldeten Verdachtsfälle zum Anlass, in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) eine epidemiologische Studie durchzuführen. Es
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Biologische Uhr ändert sich: Vom pubertären Nachtschwärmer zum senilen Bettflüchter

  Basel, Schweiz (17. Mai 2011) – Die meisten Menschen kommen aufgrund ihrer Biochronologie entweder als Lerche (Frühaufsteher) oder Eule (Morgenmuffel) zur Welt und in der Pubertät entwickeln sie sich zum Nachtschwärmer. Mit dem 20. Lebensjahr tritt dann eine Wende ein, und der Schlaf- und Wachrhythmus verschiebt sich kontinuierlich Richtung früher, bis wir im Alter
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LED-Bildschirme beeinflussen Schlafrhythmus und Konzentration

  Basel, Schweiz (25. März 2011) – Wer abends vor einem LED-Bildschirm sitzt, verzögert seinen Schlaf-Wach- Rhythmus und ist damit geistig deutlich fitter. Dies berichten Schlafforscher der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel und Kollegen des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart in der Fachzeitschrift «Journal of Applied Physiology». In ihrer Untersuchung reagierten Testpersonen vor Computern
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Schlaftraining für Kinder und Jugendliche

  Würzburg (15. März 2011) – Wenn Kinder und Jugendliche unter Schlafstörungen leiden, leidet häufig die ganze Familie mit. In den meisten Fällen kann ein Training innerhalb kurzer Zeit für Abhilfe sorgen. Zwei Psychologinnen der Universität Würzburg bieten das Programm mit Erfolg an. Wenn Anna mal wieder aus Angst vorm Alleinsein nicht einschlafen kann, ruft
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Gedächtnisbildung im Schlaf

  Neue Erkenntnisse über die Veränderungen der Gedächtnisbildung bei Menschen mit Schlafstörungen   Freiburg (8. März 2011) – Zahlreiche Arbeiten der letzten Jahre legen nahe, dass ein gesunder Schlaf Lernen und  Gedächtnisbildung begünstigt. Freiburger Forscher und Forscherinnen legen nun aktuelle Daten vor, die zeigen, dass dieser Prozess der schlafgebundenen Gedächtniskonsolidierung bei PatientInnen mit primärer Insomnie
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Rote-Hand-Brief zur Einschränkung der Anwendungsgebiete von Modafinil (Vigil®)

  Berlin (9. Februar 2011) – Modafinil ist ein zentral wirksames Sympathomimetikum, das über einen nicht exakt bekannten Wirkmechanismus die Wachheit fördert. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat aufgrund von schwerwiegenden Hautreaktionen, von psychiatrischen Erkrankungen (Suizidgedanken, Depression und psychotische Reaktionen) und kardiovaskulären Reaktionen (Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen) im Zusammenhang mit Modafinil das Nutzen-Risiko-Profil in den verschiedenen zugelassenen Indikationen
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Schlafmangel: Was die Stimme verrät

Stuttgart (13. Januar 2011) – Menschen, die längere Phasen ohne Schlaf hinter sich haben, zeigen typische Veränderungen in der Stimme, erklären australische Wissenschaftler. Anhand dieser charakteristischen Tonmuster könnte man künftig Übermüdungen beispielsweise am Arbeitsplatz rechtzeitig erkennen und damit mögliche Gefahrenpotentiale ausschalten.

Dr. med. Dieter Kunz: Therapiemöglichkeiten bei Insomnie

  Dr. med. Dieter Kunz   Leipzig (14. November 2009) – Die primäre Insomnie ist eine operationalisierte Diagnose, die eine heterogene Gruppe an zugrunde liegenden Erkrankungen umfasst. Wesentliche Merkmale sind Ein- und Durchschlafstörungen oder unerholsamer Schlaf bei Vorliegen von z. B. sozialen, beruflichen oder anderen Funktionseinbußen.

Prof. Dr. med. Göran Hajak: Risiken unbehandelter Insomnien

  Prof. Dr. med. Göran Hajak   Leipzig (14. November 2009) – Insomnie ist eine von der WHO klar definierte und in allen Gesundheitssystemen westlicher Staaten als behandlungsbedürftige Erkrankung anerkannte Störung. Die Betroffenen leiden, vor allem wenn ihre Beschwerden rezidivierend auftreten, und sie sich in ihrer Befindlichkeit und Leistungsfähigkeit am Tage eingeschränkt fühlen.

Prof. Dr. Dieter Riemann: Primäre Insomnie – Was ist eigentlich darunter zu verstehen?

  Prof. Dr. Dieter Riemann   Leipzig (14. November 2009) – Verschiedene diagnostische Systeme, wie etwa ICD-10 oder DSM-IV, differenzieren im Bereich der Schlafstörung verschiedene Formen von Insomnien. Im ICD-10 wird z. B. zwischen der nicht-organischen und der organischen Insomnie unterschieden. Im DSM-IV hingegen wird in die primäre Insomnie, die Insomnie im Rahmen einer anderen
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Prof. Dr. Göran Hajak: Insomnietherapie ab Fünfzig

  Prof. Dr. Göran Hajak   Leipzig (13. November 2009) – Schlaf verändert sich mit dem zunehmenden Alter des Menschen. Bereits im mittleren Alter, ab 40 Jahren, nehmen vor allem die Stabilität und die Qualität des Schlafes ab. Körperliche Erkrankungen nehmen zu und können den Schlafablauf stören. Die individuelle Schlaf-Wach-Struktur des Menschen unterliegt vor allem
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Interview mit Prof. Dr. Göran Hajak: Insomnietherapie ab der fünften Lebensdekade – Brennpunkte Sucht­gefahr und Hang Over

Herr Prof. Hajak, immer wieder wird das Suchtpotenzial unter den konventionellen Hypnotika diskutiert. Sehen Sie hier auch für den älteren Patienten ein Risiko?   Leipzig (13. November 2009) – Prof. Hajak: Eine längere Einnahme von Schlafmitteln aus der Gruppe der Benzodiazepin-Rezeptor-Agonisten ist mit einem Risiko von Toleranz- und Abhängigkeitsentwicklung verbunden. Abhängigkeits- und Reboundsymptome bis hin
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Integrative Versorgung von Patienten mit schlafbezogenen Atmungsstörungen

  Leipzig (12. November 2009) – In den letzten Jahren haben einschneidende Veränderungen die Versorgung von Patienten mit schlafbezogenen Atmungsstörungen deutlich erschwert. Der BUB-Beschluss und die Einführung des EBM 2000 plus im Jahre 2005 führten in Sachsen-Anhalt zur Entscheidung der großen Krankenkassen, Polysomnographien nahezu ausnahmslos nur noch ambulant zu bezahlen. Da aber ambulante Strukturen nur
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Schlaf und Krankheit

Leipzig (12. November 2009) – In einer Zeit, in der die Menschen durch die Fortschritte der modernen Medizin immer älter werden und gleichzeitig Patienten mit mehreren Grunderkrankungen ihre Ärzte vor immer neue diagnostische und therapeutische Herausforderungen stellen, haben wir das Kongressthema „Schlaf und Krankheit“ gewählt, um so zum interdisziplinären Austausch mit den anderen Subdisziplinen der
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Geschichte des Schlafs

  Halle (18. Oktober 2009) – Das Exzellenznetzwerk "Aufklärung – Religion – Wissen" an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) betreut Doktoranten und Post-Doktoranten in einem Graduiertenkolleg. Ziel ist es, exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Am 19. Oktober findet die feierliche Eröffnung des Wintersemesters 2009/10 im Exzellenznetzwerk statt. In diesem Rahmen wird auch die erste Gruppe der
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Schlaflos durch Medikamente?

  Leipzig (2. Oktober 2009) – Vom 12. bis 14. November treffen sich im Congress Center Leipzig über 1.800 Experten um die neuesten Erkenntnisse über Schlafstörungen und Schlaferkrankungen zu diskutieren. Veranstalter des größten deutschen Fachtreffens dieser Art ist die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM).  "Früher dachte man, dass Schlafstörungen eine Folge anderer Erkrankungen
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Neue Therapieperspektive bei der obstruktiven Schlafapnoe

  Ingelheim (31.August 2009) – Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe leben riskant. Das beruht nicht nur auf den häufigen nächtlichen Aufwachphasen, die zur Tagesmüdigkeit führen und so für Unfälle beim Autofahren oder Bedienen von Maschinen verantwortlich sein können. Mit der obstruktiven Schlafapnoe gehen zudem nächtliche Blutdruckerhöhungen und ein fehlendes Absinken des Drucks in den frühen Morgenstunden
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Zwischen Wahrheit und Wahn: Klartraum-Studie bringt neue Einblicke ins Gehirn

  Bonn (18. August 2009) – Manche Menschen werden sich beim Träumen bewusst, dass sie sich in einem Traum befinden. Erstmals haben Wissenschaftler der Universitäten Bonn, Darmstadt und Mainz sowie der Harvard Medical School jetzt gezeigt, dass das Gehirn bei sogenannten "Klarträumen" zwei Bewusstseinszustände gleichzeitig einnimmt. Das schlafende Gehirn träumt und unternimmt zeitgleich eine kritische
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MEDICAL NEWS

Monoclonal antibody therapy for COVID-19 safe, effective for transplant patients
Having trouble falling asleep predicts cognitive impairment in later life
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Moving one step closer to personalized anesthesia

SCHMERZ PAINCARE

Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern
Wenn Schmerzen nach einer OP chronisch werden

DIABETES

Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…
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ERNÄHRUNG

DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren
Gesundheitliche Auswirkungen des Salzkonsums bleiben unklar: Weder der Nutzen noch…

ONKOLOGIE

Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung
Risikobasiertes Brustkrebs-Screening kosteneffektiv
Krebs – eine unterschätzte finanzielle Herausforderung

MULTIPLE SKLEROSE

Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose
Patienteninformationen zu Interferon-beta-Präparaten
Zulassung des S1P Modulators Ponesimod zur Behandlung von erwachsenen Patienten…
Neue S2k-Leitlinie für Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose
Krankheitsbezogenes Kompetenznetz Multiple Sklerose: Stellungnahme zu SARS CoV 2 Impfdaten…

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung