Aktuelle Studie weist Hörminderung als Risikofaktor für Demenz nach

  Leipzig (7. April 2021) — Demenz, die krankhafte Abnahme des Gedächtnisses und der Fähigkeit zu denken und Entscheidungen zu treffen, wird zu einer immer größeren Herausforderung für Betroffene, Familien sowie Gesundheitssysteme. Eine aktuelle, repräsentative Studie der Universität Leipzig mit 3.500 Senioren über 75 Jahren zeigt, dass Hörbeeinträchtigungen einen signifikanten Einfluss auf die langfristige Entwicklung
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Wie Musik Depressionen bei Demenzerkrankten mindern kann

  Oldenburg (15. März 2021) — Inwieweit können Musiktherapie oder Singgruppen für Demenzerkrankte deren depressive Symptome mindern und die Lebensqualität steigern? Dieser Frage gehen Musikwissenschaftler und Versorgungsforscher aus sechs Ländern nach, darunter ein Forschungsteam der Universität Oldenburg unter Leitung von Prof. Dr. Gunter Kreutz. Das Bundesforschungsministerium unterstützt das Projekt MIDDEL („Musikinterventionen gegen Demenz und Depression
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Neue Qualifikation für Pflegefachkräfte ermöglicht deutlich bessere Versorgung von Menschen mit Demenz

  Greifswald/Bonn (15. Februar 2021) — In Deutschland leben aktuell 1,6 Millionen Menschen mit Demenz. Die meisten von ihnen werden zuhause von ihren Angehörigen betreut und versorgt – was alle Beteiligten vor eine Vielzahl von Herausforderungen stellt. Signifikant verbessern lässt sich die Lebens- und Versorgungssituation, wenn sie dabei von speziell qualifizierten Pflegefachkräften – so genannten
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Demenztest für Menschen mit Intelligenzminderung entwickelt

  Wolfenbüttel (12. Februar 2021) — Die beiden Wissenschaftlerinnen Prof. Dr. Sandra Verena Müller und Dr. Bettina Kukse von der Fakultät Soziale Arbeit der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften präsentieren nach achtjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit den „Demenztest für Menschen mit Intelligenzminderung (DTIM)“. Der Test wurde für Erwachsene (ab circa 40 Jahren) mit Intelligenzminderung, auch intellektuelle
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Jenaer Forschungsteam erkennt Alzheimer an der Netzhaut

  Jena (25. Januar 2021) — Alzheimer an den Augen erkennen, lange bevor die unheilbare Erkrankung ausbricht: Diesem Ziel ist ein europäisches Forschungsteam unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) einen Schritt näher gekommen. Mithilfe eines laserbasierten Verfahrens gelingt es den Forschenden, eine Alzheimer-erkrankte Netzhaut von einer gesunden anhand ihres spektralen Fingerabdrucks zu unterscheiden.
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Ein „Gefühl“ für Demenz? Neue Erkenntnisse über subjektiv empfundene Gedächtnisprobleme

  Bonn (16. Juli 2020) — Ein Forschungsteam unter Federführung des DZNE kommt zu dem Schluss, dass die persönliche Wahrnehmung ein wichtiges Indiz sein kann, um eine Alzheimer-Erkrankung frühzeitig zu bemerken. In einer aktuellen Studie mit 449 älteren Erwachsenen, die in Neurology®, dem Medizinjournal der Amerikanischen Akademie für Neurologie erschienen ist, berichten die Forschenden, dass
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Neue Hoffnung für Alzheimer-Patienten: Positive Signale für den Einsatz eines Krebsmedikaments

Berlin (16. Juli 2020) — Die Behandlung der Alzheimer-Erkrankung stagniert trotz des großen Wissenszuwachses der letzten Jahre und der Entwicklung neuer Medikamente. Hoffnungsvolle Therapieansätze enttäuschten in der klinischen Prüfung. Eine Phase-2-Studie gibt nun ein positives Signal für den Einsatz von Nilotinib, eigentlich ein Krebsmedikament, zur Behandlung der Alzheimer-Erkrankung. Demnach kann die Substanz bei Alzheimer-Patienten die
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Neue Zahlen zur Demenz: Hinweise auf Wirksamkeit von Prävention

Berlin (29. Juni 2020) — Nach neuesten Berechnungen leben in Deutschland derzeit rund 1,6 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung. Die meisten von ihnen sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Durchschnittlich treten Tag für Tag etwa 900 Neuerkrankungen auf. Sie summieren sich im Lauf eines Jahres auf mehr als 300.000. Infolge der demografischen Veränderungen kommt es zu
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Amyloid-PET könnte Patienten mit Demenz unklarer Ursache helfen

  Wenn die PET besser zwischen Alzheimer und anderen Demenzformen unterscheiden kann, erlaubt dies vielleicht eine präzisere Medikamentengabe und einen längeren Erhalt der Selbstständigkeit.   Köln (15. Juni 2020) — Bei Patientinnen und Patienten mit Demenz unklarer Ursache (Ätiologie) könnte eine zusätzliche Amyloid-PET-Untersuchung eventuell vorteilhaft im Vergleich zur alleinigen Standarddiagnostik sein. Zu dieser Bewertung kam
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Training lindert Pflegebelastung bei Demenz

  Köln (30. März 2020) — Gezieltes Training im höheren Lebensalter, auch bei vorangeschrittener Demenzerkrankung, erweist sich zunehmend als wichtige Strategie zur Erhaltung der Selbstständigkeit im Alltag und der Förderung der Lebensqualität. Die Forschungsgruppe „Gerontopsychiatrie in Bewegung“ der Deutschen Sporthochschule Köln und der LVR-Klinik Köln entwickelt und analysiert Trainingsprogramme für die Gesundheitsversorgung Älterer mit psychiatrischen
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MDS: Menschen mit Demenz verstehen und gemeinsam begleiten

Menschen mit Demenz verstehen und gemeinsam begleiten   Berlin/Essen (5. Dezember 2019) — Demenz ist eine der häufigsten Gesundheitsprobleme im Alter und eine der Hauptursachen für Pflegebedürftigkeit. Immer mehr Menschen sind davon betroffen. Tendenz steigend. Die pflegerische und medizinische Begleitung und Versorgung muss sich auf diese Herausforderung ausrichten. Den Menschen mit Demenz verstehen zu wollen,
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Haben Fußballprofis ein erhöhtes Demenzrisiko?

  Berlin (30. Oktober 2019) — Eine aktuell im „The New England Journal“ publizierte retrospektive Kohortenstudie [1] untersuchte die durch neurogenerative Erkrankungen verursachte Sterblichkeitsrate bei ehemaligen Fußballprofis. Im Vergleich zur nicht-fußballspielenden Kontrollgruppe waren bei den Fußballern signifikant häufiger Fälle von Morbus Alzheimer, Parkinson sowie anderen Demenzerkrankungen aufgetreten. Die kardiovaskuläre Sterblichkeit war bei den Fußballern jedoch
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Vorsichtiger Optimismus: Neue Entwicklung beim Alzheimer-Wirkstoff Aducanumab

  Düsseldorf (24. Oktober 2019) — Der Biotechkonzern Biogen plant, für den Alzheimer-Wirkstoff Aducanumab 2020 einen Zulassungsantrag bei der US-Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) zu stellen. Das wäre der erste Schritt, um den Wirkstoff als Medikament auf den Markt zu bringen. Im März hatte der Konzern zwei Phase-3-Studien mit dem Antikörper gestoppt, weil es
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Forschungsprojekt DemWG: Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Demenz in Wohngemeinschaften

  Erlangen (26. April 2019) – Eine umfassende Versorgung von Menschen mit Demenz und kognitiven Beeinträchtigungen in alternativen Wohnmodellen fördert das Forschungsprojekt DemWG, das ambulant betreute Wohngemeinschaften in Bayern, Berlin, Bremen und Hamburg einbezieht. Am Universitätsklinikum Erlangen leiten das neue Projekt Prof. Dr. Elmar Gräßel und PD Dr. Carolin Donath vom Zentrum für Medizinische Versorgungsforschung
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Biomarker für Demenz-Risiko: Wie ändert sich die Wahrnehmung im Alter?

Jena (8. Januar 2019) – Im Gedächtniszentrum am Universitätsklinikum Jena untersuchen und behandeln Ärzte, Neuropsychologen und Ergotherapeuten Patienten mit dem Verdacht einer beginnenden Demenzerkrankung. Sie erforschen, wie sich Wahrnehmung und Aufmerksamkeit im Alter verändern und worin sich diese Veränderungen beim gesunden Altern und der beginnenden Demenz unterscheiden. Ihr Ziel ist die frühzeitige Identifikation von Patienten
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Das Risiko, an Demenz zu erkranken, ist beeinflussbar: Weniger Neuerkrankungen an Demenz in westlichen Industrieländern

Leipzig (25. Oktober 2018) – Demenzerkrankungen gehören zu den folgenschwersten Erkrankungen im Alter. Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig belegen einen Trend zu sinkenden Neuerkrankungsraten bei Demenz in westlichen Industrieländern. Das heißt, dass Menschen, die heute 85 Jahre alt sind, seltener an Demenz erkranken, als diejenigen, die eine Generation früher ihr 85. Lebensjahr erreichten.
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Was tun bei Demenz mit unter 65 Jahren?

Berlin (6. Februar 2018) – Wenn vom Thema Demenz die Rede ist, denkt man zumeist an ältere Menschen. Der weitaus größte Teil der Betroffenen erkrankt erst im Alter von über 80 Jahren an einer Form der Demenz, etwa 24.000 Menschen in Deutschland sind aber bereits vor ihrem 65. Geburtstag davon betroffen. Ein kleiner Teil davon
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Dialog- und Transferzentrum Demenz (DZD): An Demenz kann man auch persönlich wachsen

Witten (23. Februar 2017) – Kann Demenz im Alter auch persönliches Wachstum befördern? Diese und andere Fragen sind Schwerpunkte in dem aktuellen Forschungsnewsletter des DZD. In einer umfangreicheren Literaturstudie geht es um die Frage, welche positive Erfahrungen im Zusammenhang mit Demenz identifiziert werden können, also zum Beispiel das Streben nach Freude und Vergnügen bei gemeinsamem
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Neuartiges Modell der häuslichen Versorgung bewährt sich im Praxis-Test: Mehr Lebensqualität für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

Deutschlandweiter Modellcharakter Greifswald ( 17. November 2016 ) – Ein spezielles Versorgungsmanagement verbessert die Lebens- und Versorgungssituation von Menschen mit Demenz, die zu Hause leben. Im Vergleich zu Patienten, die auf herkömmliche Weise versorgt werden, sind sie medikamentös besser eingestellt. Außerdem sind sie weniger von Depression oder anderen neuropsychiatrischen Symptomen betroffen. Gleichzeitig werden die pflegenden
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Fokus Patient: Neue Versorgungskonzepte für Menschen mit Demenz im Krankenhaus gesucht

Wolgast (1. November 2016) – In einem deutschlandweit einmaligen Pilotprojekt des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) am Standort Rostock/Greifswald und des Altersmedizinischen Zentrums wird derzeit im Kreiskrankenhaus Wolgast ein innovatives Versorgungskonzept für Patienten mit Demenz im Krankenhaus umgesetzt.

Was treibt Demenzerkrankte zum „Wandern“ und ständigen Rufen an: Wie können Pflegende mit herausforderndem Verhalten von Menschen mit Demenz umgehen lernen

Witten/Herdecke (31. Mai 2016) – Stundenlanges monotones Rufen: „Hallo!“, „Hallo!“, „Hallo!“, unvermitteltes Aufstehen und wieder Hinsetzen, klopfen auf den Tisch, wiederholtes Weglaufen, Schlagen oder auch schlicht apathisch dasitzen – die Formen von herausforderndem Verhalten, wie es die Forscher nennen, sind vielfältig. Juniorprofessorin Dr. Margareta Halek ist Pflegewissenschaftlerin an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) und erforscht diese
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Angehörige können durch Unterstützung von paartherapeutischen Übungen den Alltag mit einem demenziell erkrankten Partner besser meistern: Demenz betrifft auch den Partner

Berlin (6. April 2016) – Demenzielle Erkrankungen belasten nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch deren soziales Umfeld erheblich. Das Fortschreiten der Krankheit stellt vor allem pflegende Partner vor große Herausforderungen. Erschöpfungszustände und Beziehungskonflikte können die Folgen sein. Dass durch gemeinsames Training mit dem demenzkranken Partner das eigene Befinden verbessert und die Beziehung entlastet werden
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Semantische Integration hilft Menschen mit erhöhtem Demenzrisiko zu identifizieren

  Forscher von Fraunhofer SCAI, DZNE und Uniklinikum Bonn analysieren im Projekt IDSN klinische Daten und Forschungsdaten in einer Gesamtsicht. Ein Ziel ist es, die Früherkennung neurodegenerativer Krankheiten zu verbessern.   Sankt Augustin / Bonn (15. März 2016) –  Von neuen Ansätzen in der Datenanalyse versprechen sich Forscher vom Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen
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Veränderung des Bewegungsverhaltens: Rastlosigkeit bei Alzheimer

  Düsseldorf (10. Februar 2016) – Die Alzheimer-Krankheit kann zu einer Veränderung des Bewegungsverhaltens führen: Ein Teil der Patienten verliert ihre körperliche Aktivität, andere Patienten erleben eine Rastlosigkeit, die ein ständiges Umherwandern mit sich bringt. Auch Änderungen im Tag-Nacht-Rhythmus können auftreten. Von den Angehörigen werden diese Veränderungen als sehr belastend empfunden.

Mangelernährung und Gewichtsverlust: Wie die Ernährung die Demenz beeinflusst

  München (15. Oktober 2015) – Demenz ist ursächlich nicht heilbar. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, den Krankheitsverlauf hinauszuzögern – auch durch die Ernährung. Die Chancen, aber auch die Grenzen abgestimmter Ernährung und mögliche Wechselwirkungen erläutert PD Dr. Werner Hofmann, Chefarzt der Klinik für Geriatrie und Frührehabilitation am Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster.

Neues Testverfahren verrät Potenzial möglicher Wirkstoffe gegen Alzheimer

  Jülich/Düsseldorf (14. Oktober 2015) – Ein Mittel gegen die Alzheimersche Demenz wird weltweit mit Hochdruck gesucht. Forscher aus Jülich und Düsseldorf haben nun eine präzise Methode entwickelt, um früh festzustellen, bei welchen Wirkstoffkandidaten sich die weitere Entwicklung lohnt. Das Verfahren misst den Effekt auf toxisch wirkende Eiweißaggregate und differenziert dabei erstmals zwischen unterschiedlichen Aggregatgrößen.
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Verbundprojekt QuartrBack: Intelligente Notfallkette für Menschen mit Demenz

  Karlsruhe (20. August 2015) – Menschen mit Demenz zeigen vielseitige Verhaltensänderungen. Scham, Angst und eine abnehmende Orientierungsfähigkeit senken den Grad von Selbstständigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe. Das Verbundprojekt QuartrBack unter Koordination der Evangelischen Heimstiftung verbindet ein ehrenamtliches Helfernetz mit Technologien für Ortung, Monitoring, Information und professioneller Dienstleistung. So schafft QuartrBack eine intelligente Notfallkette, die Menschen
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Dialog- und Transferzentrums Demenz (DZD): Neue Studien in der Demenzforschung

  Witten/Herdecke (17. August 2015) – Das Dialog- und Transferzentrum (DZD) der Universität Witten/Herdecke hat aus rund 200 neuen Studien zum Thema Demenz die 21 wichtigsten ausgewählt und kurz zusammengefasst. Der Schwerpunkt im aktuellen Forschungsnewsletter liegt bei der Frage, inwieweit Veränderungen der Umwelt auf die Lebensqualität von Menschen mit Demenz einwirken.

„Diet-Body-Brain“: Schützt ein gesunder Lebensstil vor Alzheimer?

  Bonn (16. Juni 2015) – Hat die langjährige Ernährungsweise einen Einfluss darauf, ob man im fortgeschrittenen Alter zum Beispiel an Alzheimer erkrankt? Kann ein gesunder Lebensstil vor der Erkrankung schützen? Diese Fragen untersuchen Wissenschaftler im neuen Kompetenzcluster „Diet-Body-Brain“ (DietBB). Welchen Ernährungs- und Lebensstil Menschen pflegen, kann sich auch auf das Gedächtnis und die Entwicklung einer
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Demenz: Versorgungsatlas-Studie zeigt Optimierungsbedarf bei der medikamentösen Demenz-Therapie

  Pöcking (20. Mai 2015) – Demenz-Patienten erhalten in Deutschland selten spezifische Medikamente („Antidementiva“) und unerwartet häufig „Antipsychotika“, die ausschließlich Begleiterscheinungen der Demenz dämpfen. Dies belegt erstmals eine Studie der Forscher vom Versorgungsatlas an einer Stichprobe von über einer Million Menschen mit Demenz. Die Untersuchung zeigt auch deutliche regionale Unterschiede sowie alters- und geschlechtsspezifische Besonderheiten. 

Demenz: Oliven gegen das Vergessen

  Frankfurt am Main/Darmstadt (19. März 2015) – Längst gilt als erwiesen: Wer sich mediterran ernährt und körperlich und geistig aktiv ist, wird weniger wahrscheinlich an der Alterskrankheit Demenz leiden. Vor allem Oliven scheinen dabei eine Rolle zu spielen. Doch welche Inhaltsstoffe der kleinen ovalen Frucht sind es genau, die so hilfreich wirken? Dies will
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Ist die Alzheimer-Demenz ansteckend?

  München (17. September 2014) – Eine wichtige Aufgabe für die moderne Medizin ist die Translation, also die Umsetzung von neuen Erkenntnissen aus der Forschung in eine bessere medizinische Versorgung der Patienten. Hierbei spielt die Neuropathologie als Bindeglied zwischen der Arbeit im Labor und der direkten ärztlichen Krankenversorgung eine zentrale Rolle.

Agenda: “Gemeinsam für Menschen mit Demenz”

  Berlin (15. September 2014) – Mit der heutigen Unterzeichnung der Agenda durch die Gestaltungspartner der "Allianz für Menschen mit Demenz" haben Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe das Startsignal für die Umsetzung der Ergebnisse aus der zweijährigen Arbeitsphase gegeben. Damit ist der Grundstein für eine nationale Demenzstrategie gelegt.  Unter dem Vorsitz der beiden
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Bundesverband Rehabilitation: Krankenhäuser auf Demenzkranke vorbereiten

  Bonn (3. September 2014) – Der Anteil der über 75-jährigen Patienten in deutschen Krankenhäusern ist seit der Jahrtausendwende von 18 auf 25 Prozent gestiegen. Beinahe jeder Zweite stationär Behandelte (23 Prozent) leidet dabei unter dementieller Erkrankung. Nach Ansicht des BDH Bundesverband Rehabilitation muss die Politik künftig verstärkt dieser Entwicklung Rechnung tragen. Andernfalls sei die
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EU-Projekt „RightTimePlaceCare“ stellt „Luft nach oben“ bei der Qualität der Pflege von Menschen mit Demenz fest

EU-Projekt „RightTimePlaceCare“ stellt „Luft nach oben“ bei der Qualität der Pflege von Menschen mit Demenz fest Ein Viertel der Menschen mit Demenz in Pflegeheimen könnte mit besserer Unterstützung noch zu Hause wohnen   Witten/Herdecke (12. August 2014) – EU-weit könnte mindestens ein Viertel der Menschen, die derzeit aufgrund einer Demenz ins Pflegeheim ziehen, mit der
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Adipositas: Kalorienarme Ernährung gegen Demenz

Adipositas Kalorienarme Ernährung gegen Demenz   Rostock (11. August 2014) – Aktuelle Studien geben Hinweise darauf, dass übergewichtige Menschen ein bis zu 70 Prozent erhöhtes Risiko haben, an Demenz zu erkranken. Eine Nachwuchsgruppe am Institut für Experimentelle Chirurgie der Universitätsmedizin Rostock untersucht daher, wie Leber und Gehirn miteinander kommunizieren und welche Botenstoffe den Verlauf beeinflussen
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Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE): Intelligente Software unterstützt die häusliche Versorgung von Menschen mit Demenz

  Bonn (16. Juli 2014) – So lange wie möglich zu Hause leben – das ist der Wunsch vieler Menschen mit Demenz. Um dies zu ermöglichen, haben Greifswalder Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) ein computergestütztes Verfahren entwickelt, das individuelle Lücken in der Versorgung von Patienten aufdeckt. Wie sie in der Fachzeitschrift International
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DGG stellt Standards vor: Spezialstationen für akut erkrankte Demenzkranke

  München (17. Juni 2014) – An einer besseren Versorgung von Demenzpatienten, die wegen Schenkelhalsbrüchen, Herzinfarkten, einer Infektion oder anderer Erkrankungen in ein Krankenhaus müssen, arbeitet die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Dazu hat sie zusammen mit 22 Kliniken in Deutschland Standards erstellt, die Spezialstationen für Patienten mit kognitiven Einschränkungen erfüllen sollten.  

Deutsche Alzheimer Gesellschaft würdigt Alois Alzheimer, der vor 150 Jahren geboren wurde: Geburtstag eines Arztes, dessen Forschung heute wichtig ist wie nie zuvor

  Berlin (10. Juni 2014) – Vor 150 Jahren, am 14. Juni 1864, wurde Alois Alzheimer geboren, der im Jahre 1906 erstmals die nach ihm benannte Krankheit wissenschaftlich beschrieb. Was damals nur in einem kleinen Kreis von Medizinern diskutiert wurde ist heute in aller Munde. Aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung hat die Zahl der Demenzkranken, von
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Zum Tag der Arbeit: Große Handlungsspielräume schützen vor Demenz

  Leipzig (28. April 2014) – Nicht nur ein sicherer Arbeitsplatz ist von hoher Bedeutung, auch psychosoziale Faktoren beeinflussen die Gesundheit. Arbeitsmediziner der Universität Leipzig konnten in einer großangelegten Gesellschaftsstudie belegen, dass Berufstätige, die ihre Aufgaben selbständig planen und umsetzen können, im Alter seltener an Demenz erkranken.  

Tasse oder Kännchen? Mit Koffein gegen die Alzheimer-Krankheit

  Düsseldorf (7. April 2014) – Koffein zählt zu den weltweit am häufigsten konsumierten psychoaktiven Substanzen. Es ist in Kaffee und Tee enthalten oder Süßgetränken zugesetzt. Seit einiger Zeit gibt es Hinweise darauf, dass Kaffee- und Tee-Trinker in höherem Alter bessere Gedächtnisleistungen zeigen und ein verringertes Risiko aufweisen, an Alzheimer zu erkranken.  

Mechanismen des Vergessens entdeckt

  Basel, Schweiz (13. März 2014) – Um leistungsfähig zu bleiben muss das menschliche Gehirn vergessen können: Unwichtige Informationen werden so gelöscht und das Gehirn entlastet. Ist dieser Vorgang gestört, kann dies zu schweren psychischen Erkrankungen führen. Basler Wissenschaftler haben nun einen molekularen Mechanismus entdeckt, welcher den Prozess des Vergessens aktiv steuert. Die renommierte Fachzeitschrift
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Demenz: Cholesterinsenker sind nicht schädlich für das Gedächtnis. Schützen sie sogar vor der Vergesslichkeit?

  Berlin (30. Januar 2014) – Die Sorge, dass die häufig verschriebene Medikamentenklasse der Cholesterinsenker (Statine) das Gedächtnis schädigen könnte, scheint unbegründet. In einer Übersichtsarbeit, bei der Studien mit mehr als 23.000 Männern und Frauen ausgewertet worden waren, fanden US-Forscher bei kurzfristiger Einnahme kein erhöhtes Risiko und bei längerer sogar einen Schutzeffekt. „Unterm Strich könnten
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Alzheimer Demenz: Können spezielle Johanniskrautextrakte helfen?

  Magdeburg (9. Dezember 2013) – Demenzerkrankungen stellen zunehmend eine große Herausforderung für die Gesundheits- und Pflegesysteme der westlichen Welt dar. Im Jahre 2050 werden nach Hochrechnungen zwischen 106 und 360 Millionen Patienten weltweit zu betreuen sein. Unter den Demenzerkrankungen macht mit mehr als 2/3 aller Erkrankten die Alzheimer Demenz aus. Hierbei handelt es sich
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Multiprofessionelle Versorgungsgestaltung von Menschen mit Demenz

  Witten/Herdecke (14. November 2013) – Prof. Dr. Ulrike Höhmann hat an der Universität Witten/Herdecke seit Oktober die Professur für die Versorgungsgestaltung von Menschen mit Demenz inne. Ihr Ziel ist es, viele verschiedene Berufe an einen Tisch zu bringen, um Menschen mit Demenz und ihren Familien, zu helfen und möglichst optimal zu versorgen. Da gibt
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Demenz: Musik hilft, wenn die Worte fehlen

  Frankfurt am Main (27. August 2013) – Dass Musik auf viele Menschen mit Demenz einen positiven Einfluss hat, ist aus der musiktherapeutischen Praxis zwar schon lange bekannt, war jedoch bisher wissenschaftlich nur eingeschränkt nachweisbar. Prüft man nämlich, ob sich das Gedächtnis oder die Denkleistung des Patienten verändern, findet man keinen Effekt. Dagegen verbessern sich
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Demenz: Klinische Leitlinien haben Lücken

  Hannover (20. August 2013) – Eine an Demenz erkrankte Frau wartet auf ihren Mann. Sie weiß nicht mehr, dass er schon verstorben ist. Ist es moralisch vertretbar, ihr zu sagen, dass ihr Mann bald wiederkommt? Immer wieder müssen Menschen, die Demenzkranke behandeln und betreuen, ethische Entscheidungen dieser Art treffen. Dabei sollen ihnen klinische Leitlinien
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HTA-Bericht: Ergotherapie bei Demenz erfolgreich

  Wiesbaden (6. August 2013) – Bei mittlerer bis schwerer Demenz wirkt eine an die Betroffenen angepasste Ergotherapie. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler, die dazu im Auftrag des DIMDI die Wirksamkeit der Ergotherapie untersucht haben. Demnach kann sie auch kostengünstiger sein als eine medikamentöse Behandlung.  

Angehörige gesucht von Menschen, die an Demenz erkrankt sind

  Jena (30. Juli 2013) – Menschen, die Demenzkranke pflegen oder betreuen, sind selber stark belastet. Die Pflege eines Familienmitgliedes beispielsweise mit einer Alzheimererkrankung ist eine Daueraufgabe, die langfristig zu Erschöpfung führen und auch krank machen kann, weiß das Team um Prof. Dr. Gabriele Wilz von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die Psychologin und ihr Team erforschen,
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ENS 2013: Roboter holen Demenzkranke aus der Apathie

  Barcelona, Spanien (11. Juni 2013) – Roboter könnten künftig eine Schlüsselrolle bei der Förderung von Demenzkranken einnehmen. Ein spanisches Forschungsteam vermeldete beim Kongress der Europäischen Neurologengesellschaft in Barcelona erste Erfolge bei der Robotherapie für Demenzkranke. WHO-Prognosen gehen davon aus, dass sich bis 2050 die Zahl der Betroffenen weltweit verdreifacht.    

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PARKINSON

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