Informationsveranstaltungen zum Pflegekomplexmaßnahmen-Score PKMS beim DPR

 

Berlin (13. Oktober 2009) – Der Pflegekomplexmaßnahmen-Score PKMS ist ein von der Expertengruppe des DPR (Deutscher Pflegerat) entwickeltes Instrument zur Abbildung der Pflege von hochaufwendigen Patienten im Krankenhaus auf „Normalstationen“. Diese hochaufwendige Pflege geht über die normale volle Übernahme von Pflegetätigkeiten in mindestens einem der 4 Leistungsbereiche Körperpflege, Ernährung, Ausscheidung, Bewegen/Lagern/Mobilisation/Sicherheit deutlich hinaus und/oder im Bereich Kommunizieren/Beschäftigen besteht ein wesentlich höherer Bedarf als beim durchschnittlichen Patienten mit besonderen Leistungen (vgl. PPR (Pflege-Personalregelung) Stufe A3 der entsprechenden Altersstufe). Es wurden drei unterschiedliche PKMS entwickelt, da die hochaufwendige Pflege in den verschiedenen Altersstufen unterschiedlich operationalisiert ist:

 

  • für Erwachsene (PKMS-E): ab dem Beginn des 19. Lebensjahres,
  • für Kinder und Jugendliche (PKMS-J): ab dem Beginn des 7. Lebensjahres bis zum Ende des 18. Lebensjahres,
  • für Kleinkinder (PKMS-K): ab dem Beginn des 2. Lebensjahres bis zum Ende des 6.Lebensjahres. Die Struktur und Logik der drei Scores sind gleich. Zur Anwendung gibt es eine ausführliche Anleitung.

 

Die Punktwerte drücken den mindestens anfallenden pflegerischen Aufwand bei einem hochaufwendigen Patienten aus. Die Gründe für hochaufwendige Pflege sind einmalig und bei Änderungen des Patientenzustandes zu erfassen und die Pflegeinterventionen sind durch eine tägliche (Kalendertag) Leistungsdokumentation nachzuweisen. Hierzu ist ein PKMS-Dokumentationsbogen entwickelt worden.

 

Der Deutsche Pflegerat bietet bundesweit Informationsveranstaltungen zum Einsatz des PKMS an. Die erste Veranstaltung findet am 20. Oktober 2009 in Berlin statt.

 

Näherere Informationen zum PKMS auf der Homepage des Deutschen Pflegerates: http://www.deutscher-pflegerat.de

 

Anmeldung und Übersicht zu den Informationsveranstaltungen unter Terminen und hier: http://www.deutscher-pflegerat.de/dpr.nsf/0/CFB96953E2814198C125729E006009C8

 


 

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Pflegerates (DPR) vom 13.10.2009.

 

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