1. Preis geht an „Hausärztliche Leitlinie Multimedikation“ aus Hessen,
2. Preis geht an das Aktionsbündni
s „Schmerzfreie Stadt Münster“

vdek vergibt Zukunftspreis zum Thema „Versorgungsideen bei Multimorbidität“

 

Berlin (18. Dezember 2012) – Die Gewinner des diesjährigen vdek-Zukunftspreises „Versorgungsideen bei Multimorbidität“ der Ersatzkassengemeinschaft stehen fest. Auf der Mitgliederversammlung des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) am 18. Dezember 2012 wurden die Preisträger des mit 20.000 Euro dotierten Preises bekanntgegeben.

 

Der erste Preis, dotiert mit 15.000 Euro, wird an das Projekt „Hausärztliche Leitlinie Multimedikation“ von der Leitliniegruppe Hessen in Kooperation mit der PMV forschungsgruppe vergeben. Der zweite Preis in Höhe von 5.000 Euro geht an das Aktionsbündnis „Schmerzfreie Stadt Münster“. Christian Zahn, Verbandsvorsitzender des vdek, würdigte die beiden Gewinnerprojekte als „herausragende Beispiele für eine patientennahe Versorgung multimorbider Patienten“.

 

Die Hausärztliche Leitlinie Multimedikation setzt sich zum Ziel, Hausärzte ganz praktisch bei der Medikation multimorbider Patienten zu unterstützen. Sie soll falschen Medikamenteneinsatz, unerwünschte Multimedikation aber auch Unterversorgung vermeiden helfen. Mit dem vdek-Zukunftspreis würdigt der Verband auch das große Engagement der Leitliniengruppe Hessen, die seit 1998 hausärztliche Leitlinien zu ausgewählten Themen der Pharmakotherapie mit wissenschaftlicher Expertise erstellt.

 

Ziel des Aktionsbündnisses Schmerzfreie Stadt Münster ist es, einen Beitrag zu einem verbesserten Schmerzmanagement in verschiedenen Versorgungseinrichtungen (Krankenhaus, ambulante Dienste, stationäre Altenhilfe, Hospize, Schmerzpraxen) zu leisten. Im Rahmen einer Studie soll untersucht werden, wie sich das schmerztherapeutische Versorgungsnetz in der Stadt Münster darstellt, welche Leitlinien der Medizin und Pflege zum Einsatz kommen und wie die Lebensqualität von Schmerzpatienten verbessert werden kann. Aus der Studie sollen Erkenntnisse gezogen werden, wie Städte generell beim Schmerzmanagement unterstützt werden können.

 

„Eine älter werdende Gesellschaft braucht eine besondere Art der Versorgung. Intelligente Konzepte haben da Konjunktur“ so Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des vdek. Mit dem bereits zum dritten Mal in Folge ausgelobten Zukunftspreis möchte der Verband neue, zukunftsweisende Versorgungsangebote unterstützen und den demografischen Wandel mit best-practice-Beispielen von fortschrittlicher, praxisnaher Versorgung begleiten. Eine hochkarätige Jury aus Vertretern von Politik, Ärzteschaft, Wissenschaft und dem vdek hat aus den eingegangenen Bewerbungen die zwei Projekte ausgewählt.

 


 

Quelle: vdek, 18.12.2012 (hB).

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