Abb.: SIGNA Pioneer von GE Healthcare. Photo: GE HealthcareEine der weltweit ersten Installationen des 3,0T MRT-Systems SIGNA™ Pioneer von GE Healthcare in Deutschland

Eine Aufnahme. Sechs Kontraste. 3-mal so schnell

Wiesbaden (20. November 2015) – Eine der weltweit ersten Installationen des SIGNA Pioneer, einem neuen 3,0 Tesla Magnetresonanztomographiesystem (MRT), geht in der Gemeinschaftspraxis radiomed in Wiesbaden in Betrieb. Ausgestattet mit der innovativen Technologie MAGiCTM kann ein einzelner Scan, der sechs Kontraste liefert, in weniger als einem Drittel der Gesamtzeit aufgenommen werden. Durch diese Zeitersparnis können mehr Patienten pro Tag gescannt werden.

„Schon die ersten Bilder zeigten, dass wir mit der Installation des SIGNA Pioneer die richtige Entscheidung getroffen haben. Radiologen und MTRA waren nicht nur von der hervorragenden Bildqualität dieses bahnbrechenden MRT-Systems begeistert, sondern auch von seiner Bedienfreundlichkeit und der einfachen Handhabung. Dank MAGiC können wir außerdem die Produktivität steigern, da nun sechs Kontraste in einer Aufnahme erzeugt werden, und täglich mehr Patienten scannen“, so Dr. Ahlers, geschäftsführender Gesellschafter von radiomed. „Als Gemeinschaftspraxis möchten wir unseren Patienten den bestmöglichen Komfort bieten. Der SIGNA Pioneer ermöglicht das in vielerlei Hinsicht.“

3,0T MRT-Geräte für innovative klinische Anwendungen

Mit bis zu zweimal so hohen Signalpegeln bieten die 3,0T MRT-Geräte eine höhere räumliche Auflösung und daher ein Mehr an Informationen zu sehr feinen anatomischen Strukturen.* Die 3,0T MRT-Systeme werden häufig in Universitätskliniken und Forschungskrankenhäusern eingesetzt. Mit dem kompakten und effizienten SIGNA Pioneer erschließt GE Healthcare das Leistungspotential eines 3,0T-Systems für ein breites Spektrum an Gesundheitsdienstleistern: Der SIGNA Pioneer verfügt über die Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität eines 1,5T-Systems und bietet beispielsweise für die Onkologie und Wirbelsäulenbildgebung eine verbesserte Bildhomogenität. Darüber hinaus ist das MRT-System in der Lage, aufgrund der sehr effizienten Gradiententechnologie selbst bei anspruchsvollen klinischen Anwendungen wie etwa der Kardiologie oder Onkologie ein durchweg hohes Leistungsniveau zu halten. Mithilfe entsprechender Bildgebungsoptionen können Ärzte die Signalverstärkung zudem nutzen, um die Atemanhaltezeiten der Patienten bei Leberuntersuchungen zu verkürzen und sogar Ganzkörperscans durchzuführen, während die Patienten frei weiteratmen. Dies bringt nicht nur ein erheblich angenehmeres Erlebnis für den Patienten mit sich, sondern auch bei anspruchsvollen Patienten eine stark verbesserte Bildqualität.

MAGiC: Hohe Flexibilität bei mehreren Kontraständerungen

Die MAGiC-Sequenz stellt eine wichtige Innovation in der Neurobildgebung dar. Nun haben Kliniker mit MAGiC die Möglichkeit, sechs Kontraste in einer einzigen Aufnahme zu erzeugen – und das in nur einem Drittel der Zeit, die bei herkömmlichen Verfahren für die separate Erfassung jedes einzelnen Kontrastes erforderlich wäre. Nach einer nur 5-minütigen Erfassung kann der Bildkontrast nun in Echtzeit, selbst nach erfolgter Aufnahme, durch einfaches Bewegen eines dynamischen Cursors zur Änderung der MRT-Akquisitionsparameter (TE, TR und TI) je nach Erkrankung oder Alter des Patienten optimiert werden. MAGiC erledigt mit nur einem einzigen Scan die Arbeit vieler Einzelscans, bietet eine optimale räumliche Übereinstimmung der einzelnen Kontraste und eröffnet erstmals die beschriebene Möglichkeit zur retrospektiven Kontrastoptimierung in Echtzeit an der MR Konsole. Dank dieser Zeitersparnis können Kliniker einen Patienten mehr pro Stunde untersuchen und das jede Stunde eines jeden Arbeitstages, jeden Tag.1

Verbessertes Patientenerlebnis während anspruchsvoller Untersuchungen

Patienten mit einer neurodegenerativen Erkrankung, die nicht in der Lage sind, während der Untersuchungen stillzuhalten, können nun ebenfalls von der MR-Technologie profitieren. Mit einer neuen fortschrittlichen Software zur 3D-Bewegungskorrektur gleicht der SIGNA Pioneer die Patientenbewegungen aus, um trotz der Bewegungen nahezu dieselbe Bildqualität wie bei unbewegten Patienten aufrechtzuerhalten und die Untersuchung so angenehm wie möglich zu gestalten.
Ein erweitertes SilentScan-Paket reduziert die Lärmbelastung während der Scans bei den meisten neurologischen Untersuchungen erheblich, von über 120 Dezibel (dB(A)) – dem Geräuschniveau eines startenden Düsenjets – bei herkömmlichen MRT-Aufnahmen auf lediglich drei dB(A) über dem Raumgeräuschpegel – ein riesiger Fortschritt in Bezug auf den Patientenkomfort. Auch auf diese Weise können Radiologen das Risiko einer schlechteren Bildqualität bei ängstlichen Patienten verringern.
„GE Healthcare entwickelt Produkte, die auf die klinischen Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt sind“, so Volker Wetekam, Vorsitzender der Geschäftsführung von GE Healthcare in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Bessere MRT-Erfahrungen für die Patienten und mehr Produktivität sind heute im Gesundheitswesen von essentieller Bedeutung. Mit dem SIGNA Pioneer haben wir uns vorgenommen, im Dienste unserer Kunden und ihrer Patienten ein System mit innovativen Lösungen zu konzipieren. Wir unterhalten eine langjährige Partnerschaft mit den Teams der Gemeinschaftspraxis radiomed in Wiesbaden. Sie sind erfahren und anspruchsvoll und ermöglichen uns die Einholung wertvoller Anwenderfeedbacks.“
SIGNA Pioneer und MAGiC haben beide in diesem Jahr die CE-Kennzeichnung erhalten.

ÜBER GE HEALTHCARE

GE Healthcare bietet zukunftsweisende Medizintechnologien und Dienstleistungen für die weltweite Nachfrage nach einem besseren Zugang zu qualitativ hochwertigen und bezahlbaren Gesundheitsleistungen. GE (NYSE: GE) arbeitet an Themen, die die Welt bewegen. Mit klugen Köpfen und den herausragenden Technologien stellen wir uns den schwierigsten Herausforderungen. Wir helfen Gesundheitsdienstleistern, Patienten noch besser versorgen zu können – mit medizinischer Bildgebung, Informationstechnologien, Patientenmonitoring, medizinischer Diagnostik, Arzneimittelforschung, biopharmazeutischen Fertigungstechnologien und Lösungen für ein Mehr an Leistung.

ÜBER GE

GE ist das führende digitale Industrieunternehmen. GE verändert die Industrie durch softwarebasierte Technologien und Lösungen, die vernetzt, reaktionsschnell und vorausschauend sind. Der Wissensschatz von GE ist global und lebt vom ständigen Austausch durch den „GE Store“, in dem alle Geschäftsbereiche ihre Technologien, Strukturen und ihr Wissen weitergeben und auf dieselben Ressourcen zugreifen können. Jede Erfindung treibt Innovationen und Anwendungsmöglichkeiten in unseren Industriezweigen voran. GE spricht die Sprache der Industrie: Mit seinen Mitarbeitern, Services, Technologien und Ressourcen liefert GE bessere Ergebnisse für seine Kunden.

Anmerkungen

  • TM: Markenzeichen der General Electric Company.
  • * im Vergleich zu 1,5T MRT-Geräten
  • 1 Basierend auf MAGiC Neuro-Bildgebungsprotokollen. Die tatsächlichen Ergebnisse können je nach Protokollnutzung davon abweichen. Aussagen zur Abrechenbarkeit werden nicht getroffen.

 

 

Abb. oben: SIGNA Pioneer von GE Healthcare. Photo: GE Healthcare

 


Quelle: GE Healthcare, 20.11.2015 (tB).

MEDICAL NEWS

New guidance to prevent the tragedy of unrecognized esophageal intubation
Overly restrictive salt intake may worsen outcomes for common form…
COVID-19 vaccines are estimated to have prevanented 20 million deaths…
Novel sleep education learning modules developed for nurse practitioners
Scientists discover how salt in tumours could help diagnose and…

SCHMERZ PAINCARE

Aktuelle Versorgungssituation der Opioidtherapie im Fokus
Individuelle Schmerztherapie mit Opioiden: Patienten im Mittelpunkt
Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…

DIABETES

Kaltplasma bei diabetischem Fußsyndrom wirkt via Wachstumsfaktoren
Typ-1-Diabetes: InRange – auf die Zeit im Zielbereich kommt es…
Suliqua®: In komplexem Umfeld – einfach besser eingestellt
Suliqua®: Überlegene HbA1c-Senkung  im Vergleich zu Mischinsulinanalogon
„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ gibt…

ERNÄHRUNG

Gesunde Ernährung: „Nicht das Salz und nicht das Fett verteufeln“
Mangelernährung gefährdet den Behandlungserfolg — DGEM: Ernährungsscreening sollte zur klinischen…
Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?

ONKOLOGIE

Krebspatienten unter Immuntherapie: Kein Hinweis auf erhöhtes Risiko für schwere…
Aktuelle Kongressdaten zum metastasierten Mammakarzinom und kolorektalen Karzinom sowie Neues…
Mehr Lebensqualität für onkologische Patient:innen durch bessere Versorgung: Supportivtherapie, Präzisionsonkologie,…
WHO veröffentlicht erste Klassifikation von Tumoren im Kindesalter
Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver

MULTIPLE SKLEROSE

Multiple Sklerose: Analysen aus Münster erhärten Verdacht gegen das Epstein-Barr-Virus
Aktuelle Daten zu Novartis Ofatumumab und Siponimod bestätigen Vorteil des…
Multiple Sklerose durch das Epstein-Barr-Virus – kommt die MS-Impfung?
Neuer Therapieansatz für Multiple Sklerose und Alzheimer
„Ich messe meine Multiple Sklerose selbst!“ – Digitales Selbstmonitoring der…

PARKINSON

Alexa, bekomme ich Parkinson?
Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…