Dr. Andreas Tecklenburg (links) und Professor Dr. Frank Wacker testen auf einem iPad die mobile Lösung. Photo: MHH/KaiserRadiologie-App unterstützt Ärzte

Mobiler Zugriff auf dreidimensionale Aufnahmen verbessert die Kommunikation

 

Hannover (27. Juli 2011) – Als erste Klinik in Deutschland nutzt die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) eine App für den iPad und einen campusweiten 3G-Server, um dreidimensionale Scans von Computer- oder Kernspintomographen, Ultraschall oder Positronenemissionstomographen drahtlos über in der Hochschule nutzen zu können. „Wir haben einen Schritt in die Zukunft getan: Über den iPad können unsere Ärztinnen und Ärzte jetzt Bilder aus radiologischen Untersuchungen jederzeit überall auf dem Gelände abrufen“, erklärt MHH-Vizepräsident Dr. Andreas Tecklenburg. „Mit dem App können sich Ärzte noch schneller absprechen und wir unsere Patienten am Krankenbett noch besser informieren oder den Studierenden und in der Weiterbildung noch genauere Erläuterungen geben.“ Die MHH werde die Integration smarter IT-Geräte an der MHH weiter voran treiben.

 

Professor Dr. Frank Wacker hat die neue Technologie, die auf der Entwicklung des Visage®Thin Client-Server beruht, in seinem Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im Rahmen eines Pilotprojektes eingeführt. „Im Umfeld einer Hochleistungsklinik wie der MHH ist es selbstverständlich, dass Bilder und Befunde der Radiologie überall im Krankenhaus zur Verfügung stehen“, betont er. „Allerdings war bisher eine Workstation erforderlich. Die klinische Arbeit findet jedoch meist andernorts statt.“

„Die mobile App ist ideal für die Kolleginnen und Kollegen, die rasch und unabhängig von einem vollwertigen Bildschirmarbeitsplatz am Krankenbett oder im OP radiologische Bilder und Befunde benötigen“, erläutert Professor Wacker. „Wir selbst nutzen die innovative mobile Technologie in der interventionellen Radiologie, um Patienten für Eingriffe aufzuklären.“ Die Bildqualität des iPAD genügt höchsten Ansprüchen. „In den USA ist das Display des iPAD bereits für die Diagnoseerstellung zertifiziert.“

Dank einer intelligenten Bildkompression sind die Ladezeiten für die Bilder einer Untersuchung relativ kurz, dennoch bestehen erhebliche Ansprüche an die drahtlosen Netzwerke. Ein besonderes Augenmerk legt das Zentrum für Informationsmanagement (ZIMt) der MHH dabei auf die Sicherheit der Datenübermittlung. Jedes mobile Gerät muss sich bei einem Server anmelden, der die Rechtmäßigkeit der Anmeldung überwacht und unzulässige Anmeldungen zurückweist. Der Datentransfer erfolgt abhörsicher mit einem State-of-the-art-Verschlüsselungsprotokoll.

 


 

Quelle: Medizinische Hochschule Hannover, 27.07.2011 (tB).

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