Start der RLS-Infotage

Wir kommen auf Tour – damit Sie zur Ruhe kommen

 

RLS-Mobil Grenzach-Wyhlen (10. Juni 2009) – Ab dem 22. Juni ist das gelbe RLS-Mobil wieder zwei Wochen lang quer durch Deutschland unterwegs. In zwölf Städten können sich Betroffene und Interessierte ausführlich über das Restless Legs Syndrom (RLS) informieren.

Der leuchtend gelbe Doppeldeckerbus – das RLS-Mobil – sowie zwei Zelte bilden auch dieses Jahr das Informationsforum zum RLS. Hier haben Betroffene Gelegenheit, im eingerichteten Sprechzimmer ein persönliches Gespräch mit einem Neurologen zu führen. Schautafeln erklären anschaulich die Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten des RLS. Der Film „Nachtwanderer“ vermittelt einen tieferen Eindruck der neurologischen Erkrankung und zeigt, wie andere Betroffene damit umgehen, dass das RLS sie nachts nicht zur Ruhe kommen lässt. Wer sich Informationen mitnehmen möchte, dem stehen Infoblätter und eine Broschüre zur Verfügung.

 

Quälende Missempfindungen in den Beinen – selten auch in den Armen – wie Kribbeln, Brennen, Beißen, Ziehen oder Jucken, sind die Symptome des Restless Legs Syndroms. Die Beschwerden treten typischerweise während längerer Ruhephasen, insbesondere abends oder nachts auf. Der natürliche Schlafrhythmus wird dadurch erheblich beeinträchtigt – Ein- und Durchschlafstörungen sind die Folge. Bewegung verschafft den Patienten zumindest vorübergehend Linderung, und so werden viele Betroffene zu „Nachtwanderern“. Allein in Deutschland sind vier bis acht Millionen Menschen am Restless Legs Syndrom erkrankt. Damit zählt das RLS zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Bis heute wird es jedoch noch immer nicht in allen Fällen erkannt und häufig fehldiagnostiziert.

 

RLS-Betroffene stecken oft in einem Dilemma – Aufklärung ist nötig

Viele Betroffene fühlen sich nicht ernst genommen und mit ihrer Erkrankung allein gelassen. Die Suche nach einem Arzt, der mit dem Krankheitsbild vertraut ist, ist oftmals immer noch schwierig. Die Aktion „RLS on Tour“ will über das Restless Legs Syndrom informieren: Es ist eine ernsthafte Erkrankung, die aber gut therapiert werden kann. Nach oft jahrelanger Ungewissheit ist es für viele Betroffene ein großes „Aha-Erlebnis“, wenn sie endlich die Ursache für die Missempfindungen in ihren Beinen finden und erfahren, dass ihre Erkrankung behandelt werden kann.

 

Nähere Informationen und die Tourdaten finden Sie auch im Internet unter: www.rls-mobil.de ,

weitere Infos unter www.rls-haus.de.

 

Werbung


Tourdaten (Aktionszeit am Mobil jeweils 11 bis 18 Uhr)

 

22. Juni Rostock, Neuer Markt

23. Juni Lübeck Schrangen 

24. Juni Hamburg, Jacobikirchhof

25. Juni Bremen, Ansgarikirchhof  

26. Juni Hannover, Am Steintor   

27. Juni Gütersloh, Kolbeplatz  

29. Juni Recklinghausen, Altstadtmarkt

30. Juni Wuppertal-Barmen, Johannes-Rau-Platz

01. Juli  Bonn, Mülheimer Platz 

02. Juli Mainz, Ludwigsstraße 

03. Juli  Ludwigshafen, Berliner Platz 

04. Juli  Reutlingen, Bruderhausgelände

 


 

Quelle: Pressemitteilung der Firma Roche Pharma vom 10.06.2009 (medical relations).

MEDICAL NEWS

Monoclonal antibody therapy for COVID-19 safe, effective for transplant patients
Having trouble falling asleep predicts cognitive impairment in later life
SARS-CoV-2 detectable — though likely not transmissible — on hospital…
Waking just one hour earlier cuts depression risk by double…
Moving one step closer to personalized anesthesia

SCHMERZ PAINCARE

Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern
Wenn Schmerzen nach einer OP chronisch werden

DIABETES

Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…
Minimalinvasive Geräte warnen ungenügend vor Unterzuckerung
Typ-1-Diabetes und Hashimoto-Thyreoiditis treten häufig gemeinsam auf

ERNÄHRUNG

DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren
Gesundheitliche Auswirkungen des Salzkonsums bleiben unklar: Weder der Nutzen noch…

ONKOLOGIE

Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung
Risikobasiertes Brustkrebs-Screening kosteneffektiv
Krebs – eine unterschätzte finanzielle Herausforderung

MULTIPLE SKLEROSE

Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose
Patienteninformationen zu Interferon-beta-Präparaten
Zulassung des S1P Modulators Ponesimod zur Behandlung von erwachsenen Patienten…
Neue S2k-Leitlinie für Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose
Krankheitsbezogenes Kompetenznetz Multiple Sklerose: Stellungnahme zu SARS CoV 2 Impfdaten…

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung