Fortschritt für Krebspatienten:

Techniker Krankenkasse übernimmt Kosten für PET/CT‑Untersuchung

 

Untersuchung einer Patientin im PET/CT-Diagnose-Zentrum am Diagnostisch Therapeutischen Zentrum (DTZ) in Berlin Photo: Diagnostisch Therapeutisches Zentrum am Frankfurter Tor, BerlinBerlin (28. Februar 2007) –  Der deutschlandweit erste Vertrag zur Integrierten Versorgung (IV) bei der PET/CT-Diagnostik des Lungenkrebses ist unterzeichnet. Damit beschreiten die Techniker Krankenkasse (TK), das Diagnostisch Therapeutische Zentrum (DTZ) und das HELIOS Klinikum Emil von Behring ab 2007 gemeinsame Wege in der Krebsdiagnostik. TK-Versicherte profitieren künftig von einem engmaschigen Kompetenznetz zwischen niedergelassenen und Klinikärzten.

 

Die so genannte PET/CT (Positronen-Emissions-Tomographie/Computertomographie) erweitert deutlich die Leistungsfähigkeit der Diagnostik in der Onkologie, Kardiologie und Neurologie. Die PET erkennt das Krebsgewebe aufgrund eines gesteigerten Stoffwechsels der kranken Zellen. Die CT zeichnet eine genaue anatomische 3D-Landkarte des Körpers. Durch die Kombination der beiden bildgebenden Verfahren kann der Tumor präzise lokalisiert werden. So erspart PET/CT dem Patienten einen beschwerlichen Diagnosemarathon und nicht selten auch Operationen auf Verdacht.

 

„Dieser Vertrag", so Prof. Wolfgang Mohnike vom DTZ, "bedeutet für unsere Krebspatienten einen gewaltigen Fortschritt. Diagnostische Lücken können vermieden und Therapien durch ein schnelles und klares Bild der Krankheit optimiert werden." Prof. Dirk Kaiser, Chefarzt der Thoraxchirurgie Heckeshorn des Helios Klinikums bestätigt, dass mit der PET/CT für Patienten mit Lungenkrebs die bestmögliche Therapieempfehlung gefunden wird. Dr. Frank Reibe von der Techniker Krankenkasse betont, dass das erklärte Ziel der TK sei, durch den Einsatz von Behandlungspfaden beim Bronchialkarzinom den Betroffenen in jedem Fall die bestmögliche Diagnostik und Therapie zu ermöglichen.

 

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G‑BA), das zuständige Entscheidungsgremium in Erstattungsfragen, erteilte im Dezember 2005 ein grundsätzlich positives Votum für die stationäre Anwendung der PET/CT-Diagnostik beim nicht‑kleinzelligen Lungenkarzinom. Bereits vor einer rechtskräftigen Entscheidung für den ambulanten Bereich können sich Krebspatienten mit dem jetzt geschlossenen Vertrag zur Integrierten Versorgung auf Kosten der TK im DTZ mit der PET/CT untersuchen lassen. Von der Diagnostik bis zur Therapie werden so die medizinischen Lücken für eine optimale Patientenversorgung geschlossen.


Quelle: Pressekonferenz am 28.02.2007 in Berlin (ipse Communication).

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