1. Berliner Schmerz-Dialog

Unterversorgung in Deutschland

Berlin (29. Mai 2008) – Der Umgang mit freiverkäuflichen Schmerzmitteln bei alltäglichen Schmerzen ist in Deutschland geprägt von Ängsten vor Risiken und Nebenwirkungen. Über 60 Prozent der Deutschen erleiden lieber ihre Schmerzen als ein Schmerzmittel dagegen zu nehmen. Fast 50 Prozent der Deutschen machen sich Sorgen ob der Nebenwirkungen, nur 21 Prozent halten Schmerzmittel für sicher. Die Folge: Deutschland ist unterversorgt, wenn es um die Behandlung alltäglicher Schmerzen geht.

Das zeigt eine im Auftrag des Unternehmens Reckitt Benckiser durchgeführte Befragung von über 8.000 Menschen aus acht europäischen Ländern zum Thema Schmerzen und Schmerzmittel, deren Ergebnisse am 29. Mai im Rahmen des 1. Berliner Schmerz-Dialoges der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Prof. Dr. Dr. Stefan Evers vom Universitätsklinikum Münster interpretiert beim 1. Berliner Schmerz-Dialog die Ergebnisse: "Zur Verbesserung der Versorgung alltäglicher Schmerzen ist die Information des Patienten besonders wichtig: Gerade die Sicherheit von Schmerzmitteln bei bestimmungsgemäßem Gebrauch – auch bei Kindern – wird in Deutschland stark unterschätzt. Die Angst vor Risiken und Nebenwirkungen ist überdurchschnittlich groß."

Dabei können Schmerzmittel bei bestimmungsgemäßem Gebrauch die Lebensqualität verbessern – ohne die Gefahr von Abhängigkeit oder Nebenwirkungen. Bestimmungsgemäßer Gebrauch bedeutet, dass eine Einnahme sofort erfolgt, wenn der (bekannte) Schmerz auftritt und Schmerzmittel an maximal 10 Tagen im Monat genommen werden. Bei Dosierung und Einnahmeintervallen sowie Kontraindikationen sind die Angaben im Beipackzettel zu beachten.


Quelle: Pressekonferenz der Firma Reckitt Benckiser Deutschland zum Thema „Schmerzen & Schmerzmittel ins rechte Licht gesetzt“, anlässlich des 1. Berliner Schmerz-Dialogs am 29.05.2008 in Berlin (POYS Kommunikations-Management).

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