3. Gemeinschaftskongress der Zahnmedizinischen Fachgesellschaften zum Deutschen Zahnärztetag 2015

Innovationen und reges Interesse

 

Frankfurt am Main (11. November 2015) – "Als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis hat diese Mammutveranstaltung den wichtigen Wissenstransfer von der Hochschule in den zahnmedizinischen Alltag ausgezeichnet geleistet. Mein Dank und Respekt geht an die beteiligten 30 Fachgesellschaften und Arbeitskreise sowie die über 200 Referentinnen, Referenten und Moderatoren, die nicht nur in den Hauptvorträgen, sondern auch in den gut besuchten Workshops und Kurzreferaten ganze und erfolgreiche Arbeit geleistet haben." – Hochzufrieden fasste Prof. Dr. Bärbel Kahl-Nieke, Präsidentin der DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde), den Ablauf des 3. Gemeinschaftskongresses der Zahnmedizinischen Fachgesellschaften zum Deutschen Zahnärztetag 2015 im Congress Center Messe Frankfurt a.M. am ersten Novemberwochenende zusammen. 

 

Er bot neben dem rein wissenschaftlichen Teil auch eigene Programme für das Praxisteam, für Zahnmedizinstudierende und junge ZahnärztInnen. Die Premiumpartner des Deutschen Zahnärztetages und insgesamt über 250 Aussteller rundeten darüber hinaus mit der angeschlossenen Industrieschau id mitte das umfassende Angebot ab. Der gemeinsam von der DGZMK mit den Landeszahnärztekammern Hessen und Rheinland-Pfalz sowie dem für die Kongressorganisation zuständigen Quintessenz Verlag veranstaltete Kongress verzeichnete reges Interesse: Es kamen knapp 3200 Kongressbesucher, darunter 555 Studierende und 485 Teilnehmer aus dem Bereich Praxis-Team.

Zu den belebenden Innovationen dieses Kongresses mit dem Titel "Update 2015 – Klinisch relevant, kritisch betrachtet, konstruktiv diskutiert" zählte bereits die Eröffnung. Nach einer musikalischen und visuellen Hommage an die Zahnmedizin wurden die zahlreichen Teilnehmer von der DGZMK-Präsidentin Prof. Kahl-Nieke sowie dem LZKH-Präsidenten Dr. Michael Frank begrüßt und in die Thematik eingeführt. Das neue Format in den Hauptvortrags-Sessions wurde als Bereicherung empfunden. Der jeweilige Moderator leitete nach den einzelnen Themenblöcken Diskussionen unter Referenten und Auditorium, was teils zu spannenden Auseinandersetzungen führte. Darüber hinaus fanden die besser als in den Vorjahren besuchte Verleihung des Kaltenbach-Preises sowie die daran gekoppelte Präsentation der Arbeit zum Gewinn des Miller-Preises erstmals unter dem Titel "The winner is…" statt, wobei außerdem vier I-watches unter den Zuschauern verlost wurden. Neu war auch das gut angenommene Get-together im Anschluss an den ersten Kongresstag.

Die Fortbildungsschmiede der DGZMK, die APW (Akademie Praxis und Wissenschaft), feierte ein besonderes Highlight: Mit Dr. Britta Hansmeier konnte das 5000. Mitglied der APW am Rande des Kongresses begrüßt und mit einem I-Pad beschenkt werden. Der APW-Direktoriumsvorsitzende Dr. Norbert Grosse und DGZMK-Präsidentin Prof. Kahl-Nieke überreichten außerdem einen Blumenstrauß. "Mitglied in der APW werden ausschließlich die Absolventen eines Curriculums. Deshalb steht die Zahl 5000 hier auch für die große Fortbildungsbereitschaft unter den Kolleginnen und Kollegen", stellte Dr. Grosse fest.

Auf der DGZMK-Mitgliederversammlung wurde PD Dr. Dietmar Weng erneut zum Vizepräsidenten gewählt. Er hatte das Amt zwei Jahre zuvor vom verstorbenen Dr. Wolfgang Bengel übernommen und wird es die kommenden vier Jahre bekleiden.

"An den beiden Kongresstagen haben wir die Botschaft aus dem vergangenen Jahr wieder aufgenommen und weitergeführt. Die Vorstellung von interdisziplinärer Zahnmedizin mit individuellen Konzepten für unsere Patienten hat sich im Update 2015 bestätigt. Auf diese Stringenz hatte ich im Vorfeld gehofft", freute sich Prof. Bärbel Kahl-Nieke zum Abschluss des Kongresses.

Hinweis an die Redaktionen: Fotos vom Kongress finden Sie auf unserer Homepage unter der Adresse www.dgzmk.de und der Rubrik Presse/Pressefotos – "Deutscher Zahnärztetag 2015" – Copyright DGZMK/Spillner

 

 

Weitere Informationen

 

 

 



Quelle:
Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V. , 11.11.2015 (tB). 

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