Curriculum Tumorschmerz für Ärzte und Pflegende ist online

DGSS-Arbeitskreis: Wissen über Tumorschmerzbehandlung verbessern

 

Boppard (9. Juni 2008) – Welche Fragen muss ich einem Tumorschmerzpatienten stellen? Welche Schmerzmittel verordne ich am besten? Wie lässt sich die Behandlung finanzieren? Diese und viele andere Fragen beantwortet der Foliensatz "Curriculum Tumorschmerz", den der Arbeitskreis Tumorschmerz der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) im Internet veröffentlicht hat. Sie richtet sich an Ärzte und Pflegende in Klinik und Praxis, die ihr Wissen rund um die Behandlung von Tumorschmerzpatienten verbessern wollen. "Studien zeigen, dass die Therapie von Tumorschmerzen in Deutschland – obwohl in den allermeisten Fällen möglich – immer noch völlig unzureichend ist: "Zu viele Patienten leiden unnötig", so Dr. Stefan Wirz, Sprecher des Arbeitskreises. "Diesem Mangel treten wir mit einem konstruktiven Angebot entgegen."

 

Die Kurzanleitung ist abrufbar unter

http://www.dgss.org/uploads/media/Curriculum_Tumorschmerz_Datensatz_20080514.pdf

(Dateigröße: 3,5 MB) 


336.100 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an Krebs, Tendenz steigend. 37 % von ihnen leiden schon im Frühstadium an Schmerzen durch den Tumor oder durch die Therapie, in späteren Stadien 73 %. Die Angst vor dem Schmerz kennt fast jeder Krebspatient. Dabei ist Linderung in den allermeisten Fällen möglich: "Wir können mit moderner Schmerztherapie bei bis zu 95 % aller Tumorschmerzpatienten die Symptome lindern und ihnen Lebensqualität bis zum Schluss ermöglichen", so Wirz. "Ärzte müssen nur wissen, wie."

 

Themen des Foliensatzes "Curriculum Tumorschmerz", einer Gemeinschaftsarbeit des Arbeitskreises Tumorschmerz der DGSS:

 

Einleitung – Schmerzdefinition

Psychosoziale Aspekte

Epidemiologie – Organisationsformen der Tumorschmerztherapie

Diagnostik

Allgemeine Therapieprinzipien

Nicht-Opioide

Opioide

Ko-Analgetika

Parenterale Applikation

Minimalinvasive und regionale Verfahren – Gegenirritation

Symptomkontrolle

Schmerzmanagement durch die Pflege

Physiotherapie

Juristische Aspekte – "off-label-use"

Sterbebegleitung – ethische Aspekte

Finanzierung

Gedanken und Aphorismen

 

Ansprechpartner

Dr. Stefan Wirz
Chefarzt der Abteilung für Anästhesie,
Interdisziplinäre Intensivmedizin, Schmerztherapie, Palliativmedizin,
CURA-Krankenhaus
Schülgenstr. 15
53604 Bad Honnef
Tel.: 02224/772-1194, -0
eMail: s.wirz@web.de


Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) vom 09.06.2008.

MEDICAL NEWS

Fitness watches generate useful information, but increase patient anxiety
A new device provides added protection against COVID-19 during endoscopic…
81 million Americans lacking space or bathrooms to follow COVID…
Front-line physicians stressed and anxious at work and home
EULAR: High-Dose Glucocorticoids and IL-6 Receptor inhibition can reduce COVID-19…

SCHMERZ PAINCARE

Krankenhäuser und Praxen müssen sich bei der Schmerztherapie nach Operationen…
Morbus Fabry mittels Datenanalysen aus dem PraxisRegister Schmerz aufspüren
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2020 – ONLINE
Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert Anerkennung von Nicht-Psychologen in der…

DIABETES

“Körperstolz”: Michael Krauser managt seinen Diabetes digital
Der richtige Sensor – von Anfang an
Diabetes mellitus: Ein Risikofaktor für frühe Darmkrebserkrankungen
Fastenmonat Ramadan: Alte und neue Herausforderung für chronisch Erkrankte während…
Sanofi setzt sich für die Bedürfnisse von Menschen mit Diabetes…

ERNÄHRUNG

Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren
Gesundheitliche Auswirkungen des Salzkonsums bleiben unklar: Weder der Nutzen noch…
Fast Food, Bio-Lebensmittel, Energydrinks: neue Daten zum Ernährungsverhalten in Deutschland
Neue Daten zur Ernährungssituation in deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen: Mangelernährung…
Baxter: Parenterale Ernährung von Patienten mit hohem Aminosäurenbedarf

ONKOLOGIE

Bestmögliche Versorgungssicherheit bei der Krebstherapie mit CAR-T-Zellen
Darolutamid bei Prostatakarzinom: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen
Multiples Myelom: Wissenschaftler überprüfen den Stellenwert der Blutstammzelltransplantation
Neues zur onkologischen Supportiv- und Misteltherapie und aktuelle Kongress-Highlights zum…
Neue Darreichungsform zur Antiemese bei Chemotherapie: Akynzeo® ist ab sofort…

MULTIPLE SKLEROSE

Geschützt: Multiple Sklerose: Novartis’ Siponimod verzögert Krankheitsprogression und Hirnatrophie bei…
Neurofilamente als Diagnose- und Prognosemarker für Multiple Sklerose
Bedeutung der Langzeittherapie bei Multipler Sklerose – mehr Sicherheit und…
Bristol Myers Squibb erhält Zulassung der Europäischen Kommission für Ozanimod…
Einige MS-Medikamente könnten vor SARS-CoV-2/COVID-19 schützen

PARKINSON

Neue Studie zur tiefen Hirnstimulation bei Parkinson-Erkrankung als Meilenstein der…
Putzfimmel im Gehirn
Parkinson-Patienten in der Coronakrise: Versorgungssituation und ein neuer Ratgeber
Neuer Test: Frühzeitige Differenzialdiagose der Parkinson-Erkrankung
Gegen das Zittern: Parkinson- und essentiellen Tremor mit Ultraschall behandeln…