dip feiert 10-jähriges Bestehen mit Kongress

 

Köln (24. Februar 2010) – Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) mit Sitz in Köln feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen. Es hat im Jahre 2000 als Institut an der Katholischen Hochschule NRW (KatHO NRW) seine Arbeit aufgenommen. Seitdem hat das Institut knapp 70 größere und kleinere Projekte im Gesamtvolumen von mehr als 7,0 Mio. Euro eingeworben und bearbeitet. Am 9. Juli 2010 wird anlässlich dieses Jubiläums ein Fachkongress im Maternushaus Köln unter dem Motto „10 Jahre dip! Gut für die Pflege“ durchgeführt. Neben Vorträgen werden Foren zu verschiedenen Themen stattfinden. Das Programm und ein Anmeldeformular sind ab sofort über www.dip.de erhältlich.

 

Zu den bekannten Projekten des dip zählt beispielsweise das alle zwei Jahre durchgeführte Pflege-Thermometer zur Situation der Pflege in verschiedenen Beschäftigungsfeldern. Auch die Projekte zur Modernisierung der Pflegeausbildungen auf Bundesebene und in verschiedenen Bundesländern sowie die Ansätze zur Pflegeprävention haben bundesweit Aufmerksamkeit erhalten. Prof. Frank Weidner, Direktor des dip, sagte: „Wir haben 1997, als wir mit den Überlegungen begonnen haben, nicht mit einem solchen Erfolg des Instituts rechnen können!“ Weidner wies darauf hin, dass der Erfolg ganz wesentlich mit der zunehmenden Nachfrage nach Innovationen im Pflegebereich in der Gesellschaft zusammenhängt. „Die Gesellschaft braucht noch viel mehr Pflegeforschung, um die riesigen Herausforderungen angesichts steigender und sich verändernder Pflegebedürftigkeit zu meistern,“ so Weidner weiter.

 

Zum Kongress am 9. Juli 2010 werden mehrere hundert Teilnehmer erwartet. Neben Vorträgen von Wissenschaftlern aus dem dip und anderen Einrichtungen wird es verschiedene Foren geben, in denen Grundlagen und Ergebnisse aus durchgeführten und laufenden Projekten vorgestellt und diskutiert werden. Einen Tag zuvor wird das dip im Rahmen eines Festaktes sein 10-jähriges Bestehen feiern.

 

Zur Gründung im Jahr 2000 beschäftigte das dip gerade einmal 3 Mitarbeiter, heute sind es rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vier Abteilungen und in der Verwaltung des Instituts. Das Institut hält laut CHE-Ranking aus 2009 gemeinsam mit dem Fachbereich Gesundheitswesen der KatHO NRW bundesweit den Spitzenplatz, was die Einwerbung von Forschungsmitteln für die anwendungsorientierte Pflegeforschung anbelangt. Es finanziert sich ausschließlich über Projektmittel und Spenden. Neben dem Standort Köln betreibt das dip einen Standort an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar, wo eine enge Zusammenarbeit mit der Pflegewissenschaftlichen Fakultät besteht.

 


Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) vom 24.02.2010 (tB).

MEDICAL NEWS

Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
New guidance on how to diagnosis and manage osteoporosis in…
Starting the day off with chocolate could have unexpected benefits
Better mental health supports for nurses needed, study finds

SCHMERZ PAINCARE

Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern

DIABETES

Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…
Minimalinvasive Geräte warnen ungenügend vor Unterzuckerung
Typ-1-Diabetes und Hashimoto-Thyreoiditis treten häufig gemeinsam auf

ERNÄHRUNG

Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

ONKOLOGIE

Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung

MULTIPLE SKLEROSE

NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
Verzögerte Verfügbarkeit von Ofatumumab (Kesimpta®)
Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte…
Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose
Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung