Gerlinde Kretschmann übernimmt Schirmherrschaft für internationales Netzwerk Singende Krankenhäuser e.V.

 

Stuttgart (23. Dezember 2011) – Gerlinde Kretschmann, die Ehefrau des baden-württembergischen Ministerpräsidenten, hat am 13. Dezember 2011 die Schirmherrschaft für Singende Krankenhäuser – internationales Netzwerk zur Förderung des Singens in Gesundheitseinrichtungen e.V. übernommen.

 

Frau Kretschmann ist selbst passionierte Sängerin des Laizer Kirchenchors und von den gesundheitsfördernden Wirkungen des Singens überzeugt. Als ehemalige Grundschullehrerin hat sie das gemeinsame Singen mit den Kindern bewusst eingesetzt, um die Konzentrationsfähigkeit und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

 

Durch die Schirmherrschaft möchte sie einen Beitrag dazu leisten, auf die wertvolle Arbeit von Singende Krankenhäuser e.V. aufmerksam zu machen. Sie setzt sich persönlich dafür ein, dass es künftig mehr Singangebote an Krankenhäusern, Reha-Kliniken, Psychiatrien, Behinderteneinrichtungen und Altersheimen gibt.

 

Denn das Wissen um die gesundheitsfördernden Wirkungen des Singens hilft nicht nur im Alltag, Stress zu überwinden und neue Kraft zu schöpfen. Es kann auch Menschen mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen helfen, wieder in Kontakt mit ihren Selbstheilungskräften zu kommen. Singen ist ein ganzheitlicher Ansatz, der innerhalb des schulmedizinischen Behandlungsprozesses mit einfachsten Mitteln in allen erdenklichen therapeutischen Settings, bei Frühgeborenen, mit Wachkomapatienten, bei spracheingeschränkten und behinderten Menschen, bei alten und dementen Menschen oder in der Psychiatrie umsetzbar ist.

 

Insofern kann das heilsame Singen einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Lebensqualität leisten und den von Krankheit betroffenen Menschen bei der Bewältigung des damit verbundenen Leids helfen.

 

Das Netzwerk Singende Krankenhäuser e.V. existiert seit Mai 2010 und bietet qualifizierte Weiterbildungen zum Singleiter/zur Singleiterin für interessierte Menschen an, die im Gesundheitsbereich tätig sind. Der Verein zertifiziert Gesundheitseinrichtungen, in denen Singen gefördert und therapeutisch angewendet wird als "Singendes Krankenhaus". Hiervon gibt es mittlerweile schon über 20 Einrichtungen im deutschsprachigen Raum, etwa die Uniklinik Köln und das Christophsbad Göppingen. Derzeit wird ein internationales Forschungsprojekt zu den heilsamen Wirkungen des Singens durchgeführt.

 

www.singende-krankenhaeuser.de

 

 


Quelle: Netzwerk Singende Krankenhäuser e.V., 23.12.2011 (tB)

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