dip startet Befragung leitender Pflegekräfte im Rahmen der Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2013

Pflegepersonal in Nordrhein-Westfalen qualifizieren und gewinnen

 

Köln (2. September 2013) – Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. führt zum dritten Male im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA NRW) die Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW durch. Damit wird die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortgeführt. Ziel der Berichterstattungen, die über die Grenzen des Landes hinaus Beachtung finden, ist, die Personalsituation in den ambulanten Diensten, den teil-/vollstationären Pflegeeinrichtungen und den Krankenhäusern zu untersuchen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Berechnung der Anzahl offener Stellen und einer Ausbildungsplatzplanung in ausgewählten Gesundheits- und Pflegeberufen. Dazu werden ab September flächendeckend in NRW fast 5.500 Einrichtungen angeschrieben und befragt.

 

In diesem Jahr wird darüber hinaus ein Schwerpunkt auf die Bildungseinrichtungen und die Ausstattung mit qualifizierten hauptamtlichen Lehrenden gelegt.

„Der steigenden Zahl der Beschäftigten und der damit verbundenen Erhöhung der Ausbildungsplätze muss auch in den Bildungseinrichtungen Rechnung getragen werden“, so Prof. Michael Isfort, Leiter der Studie. Deshalb wird eine breite Beteiligung der verschiedenen Einrichtungen im Gesundheitswesen ermöglicht.

Die Beantwortung der Fragebögen dauert ca. 30-45 Minuten. Die Befragung findet bis zum 07.Oktober 2013 statt.

Die Leitungskräfte in den nordrhein-westfälischen Einrichtungen des Gesundheitswesens wurden bereits vom dip angeschrieben und um ihre Teilnahme an der Befragung gebeten. Sie erhielten ein Kennwort, mit dem sie über die Homepage des dip (www.dip.de) an der Befragung teilnehmen können. Einrichtungen, die postalisch nicht erreicht werden konnten, können das Kennwort beim dip anfordern. Die vollständige Studie wird im Winter dieses Jahres veröffentlicht.

Das gemeinnützige Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. führte seit dem Jahr 1999 mehr als 80 Studien und Projekte für Ministerien, Einrichtungen und Träger sowie Verbände durch. Zum Angebot des dip gehört das gesamte Spektrum der Forschung, Entwicklung, Evaluation, Beratung, wissenschaftlichen Begleitung und Gutachtenerstellung im Pflege- und Gesundheitswesen. Es ist ein Institut an der Katholischen Hochschule NRW (KatHO NRW) in Köln und betreibt einen weiteren Standort an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) bei Koblenz.

 

 

Weitere Informationen

 

 


 

Quelle: Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V., 02.09.2013 (tB).

MEDICAL NEWS

Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
New guidance on how to diagnosis and manage osteoporosis in…
Starting the day off with chocolate could have unexpected benefits
Better mental health supports for nurses needed, study finds

SCHMERZ PAINCARE

Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern

DIABETES

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ gibt…
Toujeo® bei Typ-1-Diabetes: Weniger schwere Hypoglykämien und weniger Ketoazidosen 
Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…

ERNÄHRUNG

Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

ONKOLOGIE

Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung

MULTIPLE SKLEROSE

NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
Verzögerte Verfügbarkeit von Ofatumumab (Kesimpta®)
Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte…
Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose
Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung