GfK-Umfrage zeigt:

Schnittwunde ist häufigste Bagatellverletzung

 

  • Erwachsene mit durchschnittlich sechs leichten Hautverletzungen pro Jahr
  • Bedeutung von Desinfektion wird unterschätzt

 

Leverkusen (2. Oktober 2009) – Im Alltag kann es schnell zu oberflächlichen Haut­verletzungen kommen. Durchschnittlich sechs kleine Verletzungen wie Schürf-, Kratz- oder Schnittwunden passieren einem Erwachsenen pro Jahr. Das zeigt eine repräsen­tative Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mit knapp 1.000 Deutschen im Alter ab 18 Jahren. Kleine Wunden können gut selbst versorgt werden. Um dabei eine optimale Wundheilung zu erreichen, ist es wichtig, den körpereigenen Heilungsprozess mit der richtigen Behandlung zu unterstützen.

 

Desinfektion wird unterschätzt

Schnittwunden sind laut Umfrage mit 73 Prozent die häufigste Art oberflächlicher Hautverletzungen bei Erwachsenen, gefolgt von Schürf- und Kratzwunden (54 und 39 Prozent). Über alle Wundarten hinweg gaben die Befragten die Hände als am häufigsten betroffene Körperstelle an. Obwohl die Mehrheit (84 Prozent) die Meinung vertritt, dass eine unbehandelte Wunde die Gefahr einer Wundinfektion birgt, glauben 54 Prozent, dass es nicht wichtig sei, eine Bagatellverletzung zu desinfizieren. Doch die Oberfläche der Haut, insbesondere die der Hände, ist mit zahlreichen Keimen besiedelt. Auch Wunden, die oberflächlich sauber erscheinen, können sich entzünden. Um einer Infektion vorzubeugen, sollten deshalb alle Verletzungen zunächst mit klarem Wasser gereinigt und dann desinfiziert werden.

 

Wundheilungsprozess fördern und Narbenrisiko reduzieren

Die körpereigene Wundheilung läuft immer in drei Phasen ab. Der erste bis vierte Tag nach einer Verletzung ist die Reinigungsphase: Nach anfänglicher Blutung, setzt die Blutgerinnung ein und es bildet sich ein schützender Wundschorf. Gleichzeitig startet das Immunsystem die Infektionsabwehr. Während dieser Phase schützt Bepanthen Anti­septische Wundcreme die Wunde vor Keimen und damit vor einer Infektion. Die Öl-in-Wasser-Emulsion hat einen leicht kühlenden Effekt und wirkt auch auf leicht blutenden Wunden. In der zweiten Phase bildet sich neues Gewebe, das die Wunde vom Wund­grund und den -rändern her langsam wieder auffüllt. Regelmäßiges Auftragen der Bepanthen Wund- und Heilsalbe mit dem Wirkstoff Dexpanthenol fördert dabei aktiv die Neubildung von Hautzellen und beschleunigt so die Gewebeneubildung. In Phase drei unterstützt die Salbe nicht nur den abschließenden Heilungsprozess, sie trägt außerdem dazu bei, dass die Verletzung weniger Spuren hinterlässt, indem sie die Wunde geschmeidig hält.

 

Duft- und farbstofffreie Produkte bevorzugt

Die Bepanthen-Produkte enthalten keine Duft- oder Farbstoffe und entsprechen damit dermatologisch höchsten Ansprüchen. Darauf legt auch die Mehrzahl der Verbraucher wert: In der Umfrage gab mehr als die Hälfte an, dass es für sie sehr wichtig sei, ein Präparat „frei von Duftstoffen“ (56 Prozent) und „frei von Farbstoffen“ (59 Prozent) zu verwenden. Die Bepanthen Wund- und Heilsalbe ist darüber hinaus frei von Konservie­rungsmitteln, was für 46 Prozent der befragten Personen ein sehr wichtiges Kriterium darstellt.

 

Bewährtes Wirkprinzip entschlüsselt

Der Bepanthen-Wirkstoff Dexpanthenol wird seit langem erfolgreich zur Behandlung oberflächlicher Verletzungen eingesetzt. Nun konnte mit Hilfe modernster Technologie im Labor nachgewiesen werden, welche molekularen Effekte durch den Wirkstoff ausgelöst werden. Das Hautvitamin Dexpanthenol hilft nicht nur, die Einwanderung von für die Wundheilung wichtigen Hautzellen (Fibroblasten) in die Wunde zu fördern. Es regt zudem die Aktivierung von Genen an, die am Wundheilungsprozess beteiligt sind.

 

Eine animierte Darstellung des Wirkmechanismus von Dexpanthenol ist unter www.presse.bayer.de sowie www.viva.vita.bayerhealthcare.de abrufbar.

 


 

Quelle: Pressemitteilung der Firma Bayer HealthCare vom 02.10.2009.

MEDICAL NEWS

Meeting highlights from the Committee for Medicinal Products for Human…
Using face masks in the community: first update – Effectiveness…
Difficulties to care for ICU patients caused by COVID-19
Virtual post-sepsis recovery program may also help recovering COVID-19 patients
‘Sleep hygiene’ should be integrated into epilepsy diagnosis and management

SCHMERZ PAINCARE

Projekt PAIN2020: Wir nehmen Schmerzen frühzeitig ernst. Jetzt für alle…
Wechselwirkung zwischen psychischen Störungen und Schmerzerkrankungen besser verstehen
Wie ein Schmerz den anderen unterdrückt
Opioidtherapien im palliativen Praxisalltag: Retardierte Analgetika zeigen Vorteile
Krankenhäuser und Praxen müssen sich bei der Schmerztherapie nach Operationen…

DIABETES

Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes gehören nicht zur Risikogruppe und…
Neue Studie will Entstehung von Typ-1-Diabetes bei Kindern verhindern
Toujeo®: Ein Beitrag zu mehr Sicherheit für Menschen mit Typ-1-Diabetes
Diabetes: Neue Entdeckung könnte die Behandlung künftig verändern
Für Menschen mit Typ-2-Diabetes: Fixkombination aus Basalinsulin und GLP-1-Analogon

ERNÄHRUNG

Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren
Gesundheitliche Auswirkungen des Salzkonsums bleiben unklar: Weder der Nutzen noch…
Fast Food, Bio-Lebensmittel, Energydrinks: neue Daten zum Ernährungsverhalten in Deutschland
Neue Daten zur Ernährungssituation in deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen: Mangelernährung…

ONKOLOGIE

Konferenzbericht: Aktuelle Daten aus der Hämatologie vom ASH 2020
Anzeige: Aktuelle Daten zur Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms
Aktuelle Daten zu Apalutamid und Abirateron in der Therapie des…
Forschende entwickeln neuen Ansatz, um Krebs der Bauchspeicheldrüse zu erkennen
Blasenkrebs: Wann eine Chemotherapie sinnvoll ist – Immunstatus erlaubt Abschätzung…

MULTIPLE SKLEROSE

Erste tierexperimentelle Daten zur mRNA-Impfung gegen Multiple Sklerose
Multiple Sklerose: Immuntherapie erhöht nicht das Risiko für schweren COVID-19-Verlauf
Empfehlung zur Corona-Impfung bei Multipler Sklerose (MS)
Fallstudie: Beeinflusst SARS-CoV-2 Infektion die Multiple Sklerose?
Multiple Sklerose: Novartis’ Siponimod verzögert Krankheitsprogression und Hirnatrophie bei aktiver…

PARKINSON

Neuer Bewegungsratgeber unterstützt Menschen mit M. Parkinson durch Yoga
Neue Studie zur tiefen Hirnstimulation bei Parkinson-Erkrankung als Meilenstein der…
Putzfimmel im Gehirn
Parkinson-Patienten in der Coronakrise: Versorgungssituation und ein neuer Ratgeber
Neuer Test: Frühzeitige Differenzialdiagose der Parkinson-Erkrankung