Tipps bei Schmerzen gesucht!

Initiative Schmerz messen sammelt Tipps von Patienten

 

Oberursel (18. März 2010) – Für Patienten mit chronischen Schmerzen ist der Arzt die erste Anlaufstelle. Damit er die Therapie optimal auf den Patienten abstimmen kann, ist ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch mit detaillierten Fragen nach Art, Dauer und Intensität der Schmerzen unerlässlich.

 

Doch auch der Schmerzpatient selbst ist ein Experte für seinen Schmerz, denn niemand weiß besser, wie es ist, mit starken chronischen Schmerzen zu leben. Mit der Aktion „Tipps bei Schmerzen gesucht“ ruft die Initiative Schmerz messen Patienten daher dazu auf, anderen Betroffenen Tipps zu geben, wie sie die täglichen Dinge des Alltags besser bewältigen können. Was tun sie, um ihre Schmerzen zu lindern? Was verbessert die Lebensqualität?

 

Ziel der Aktion ist es, bei den Patienten Eigeninitiative für den Umgang mit ihrem Schmerz zu entwickeln und sie in die Therapie einzubinden. Denn die Betroffenen nehmen nicht mehr aktiv am Leben teil und ziehen sich zurück, wenn starke Schmerzen nicht ausreichend gelindert werden. Ihre Lebensqualität ist deutlich eingeschränkt. Schmerzpatienten können ihren Tipp auf eine Postkarte schreiben und an die Initiative Schmerz messen, c/o Deutsche Schmerzliga e.V., Adenauerallee 18, 61440 Oberursel oder per E-Mail an tipp@schmerzmessen.de schicken. Einsendeschluss ist der 31.10.2010.

 

Ärzte können die Aktionspostkarten für ihr Wartezimmer über die gleiche E-Mail-Adresse bei der Initiative Schmerz messen anfordern. Mitmachen lohnt sich, denn unter allen Einsendungen verlost die Initiative Schmerz messen ein exklusives Wellness-Wochenende für zwei Personen sowie weitere 100 Therabänder. Die besten Tipps werden von Schmerzexperten ausgewählt und in einer Broschüre zusammengefasst. Darüber hinaus spendet Mundipharma für jeden eingeschickten Tipp einen Euro an die Deutsche Schmerzliga. Diese Selbst-hilfeorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Versorgung und damit die Lebensqualität von Menschen mit chronischen Schmerzen zu verbessern.

 

Alle Angaben zur Aktion „Tipps bei Schmerzen gesucht“ sowie weitere Informationen zum Thema Schmerztherapie finden Interessierte auf den Webseiten www.schmerzmessen.de und www.schmerzliga.de

 


Akute Schmerzen sind ein lebenswichtiges Alarmsignal des Körpers, denn sie machen darauf aufmerksam, dass etwas den Körper schädigt und sofortiges Handeln erforderlich ist. Schmerzpatienten nehmen dieses Signal zwar wahr, glauben aber häufig, sie müssten den Schmerz ertragen. Wenn starke Schmerzen über einen längeren Zeitraum nicht wirksam behandelt werden, entwickeln sie sich zu einer eigenständigen chronischen Schmerzkrankheit: Auch wenn die Ursache, wie etwa ein gebrochenes Handgelenk, längst behoben wurde, ist der Schmerz immer noch vorhanden. Für gesunde Menschen ist es nur schwer vorstellbar, mit diesen Beschwerden ständig zu leben. Daher haben sie kein Verständnis für Schmerzpatienten und unterstellen ihnen im schlimmsten Fall sogar, dass sie simulieren. Für den Betroffenen beginnt ein Teufelskreis: Er zieht sich zurück und nimmt nicht mehr aktiv am Leben teil. Verabredungen, Hobbys und Ausflüge werden vernachlässigt, der Weg in die Einsamkeit ist vorprogrammiert.

 

 

Zusammenarbeit von Arzt und Patient gefragt

 

Unterstützung finden Patienten mit chronischen Schmerzen beim  Hausarzt, beim Facharzt oder einem Spezialisten für Schmerztherapie. In dem Anamnese-Gespräch stellt der Arzt detaillierte Fragen nach Art, Dauer und Intensität des Schmerzes, um die Therapie optimal auf den Patienten abstimmen zu können. Für den Therapieerfolg ist die Mitarbeit des Patienten entscheidend, denn er ist der Spezialist für seinen eigenen Schmerz. Er sollte versuchen, den Schmerz näher zu charakterisieren, beispielsweise ob es ein brennender, ziehender oder ein stechender Schmerz ist. Hierbei hilft eine Schmerzskala, denn der Patient kann damit seine Schmerzstärke mehrmals täglich erfassen und in einem Schmerztagebuch notieren. Mit dieser Dokumentation kann der Arzt die Schmerzen und den Erfolg der Therapie leichter nachvollziehen und so die  Lebensqualität des Patienten deutlich verbessern.

 

 

Tipps von Patienten für Patienten

 

Neben der richtigen medikamentösen Therapie spielen aber auch viele weitere Faktoren eine wichtige Rolle bei chronischen Schmerzen. So wie der Schmerz individuell ist, ist auch der Umgang damit für jeden anders. Viele Schmerzpatienten haben neben der vom Arzt verordneten Therapie Mittel und Wege gefunden, ihre Schmerzen zu lindern, um die täglichen Dinge des Alltags besser bewältigen zu können. Sie sind der beste Ratgeber für ihre Leidensgenossen. Diesen Austausch unter Schmerzpatienten fördert nun die Initiative Schmerz messen mit der Aktion „Tipps bei Schmerzen gesucht“. Die Teilnehmer schicken ihren Tipp an die Initiative Schmerz messen, c/o Deutsche Schmerzliga e.V., Adenauerallee 18, 61440 Oberursel oder per E-Mail an tipp@schmerzmessen.de

 

Einsendeschluss ist der 31.10.2010.

 

Ärzte können die Aktionspostkarten für ihr Wartezimmer über die gleiche E-Mail-Adresse bei der Initiative Schmerz messen anfordern. Der Einsatz lohnt sich, denn als Hauptgewinn verlost die Initiative Schmerz messen ein exklusives Wellness-Wochenende für zwei Personen inklusive Anreise und Wellness-Tagesarrangement.  100 weitere Gewinner freuen sich über je ein Theraband. Auch Teilnehmer, die nicht zu den Preisträgern zählen, können sich glücklich schätzen, denn Mundipharma spendet für jeden eingeschickten Tipp einen Euro an die Deutsche Schmerzliga. Somit trägt jeder eingesandte Tipp dazu bei, dem Ziel, die Lebensqualität von Menschen mit chronischen Schmerzen zu verbessern, ein Stück näher zu kommen. Die besten Tipps werden von Schmerzexperten ausgewählt und in einer Broschüre zusammengefasst. 

 

 

Die Initiative Schmerz messen ist eine Kooperation der Deutschen Schmerzliga e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Schmerz­therapie e.V., die von Mundipharma unterstützt wird. Sie möchte Schmerzpatienten, ihren Angehörigen und Interessierten Infor­mationen zum Thema Schmerztherapie geben und ihnen zeigen, wie sie durch das Messen und die Dokumentation ihrer Schmerzen ihren Beitrag leisten können, um die für sie optimale Therapie und damit mehr Lebensqualität zu erhalten.

 

Auf ihrer Website www.schmerzmessen.de informiert die Initiative unter anderem über folgende Themen: Schmerzursachen, Schmerz­krankheit, Schmerzdokumentation, Schmerz­medikamente und begleitende Maßnahmen. Zudem stehen ein Schmerz-Selbsttest, Termine zu Informations­veranstaltungen, Info-Materialien zum Download sowie Links und Adressen zur Verfügung.

 

Initiative Schmerz messen

c/o Deutsche Schmerzliga e.V.

Adenauerallee 18

61440 Oberursel

 

www.schmerzmessen.de  

www.schmerzliga.de

 

 


 

Quelle: Pressemitteilung der Initiativ „Schmerz messen“ vom 18.03..2010 (Dorothea Küsters Life Science Communications) (tB).

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