Woche des Schlafes: Schmerzpatienten fehlt Regeneration

Umfrage soll Ausmaß von Schlafmangel bei chronischen Schmerzpatienten offen legen

 

Marburg (13. Juni 2008) – Erholsamer Schlaf ist die Basis für ein vitales Leben. Wer ständig schlecht schläft, leidet an Unkonzentriertheit, Reizbarkeit und Erschöpfung. Schätzungen zufolge sind drei Viertel aller chronischen Schmerzpatienten von Schlafstörungen betroffen. Sie schlafen schlecht ein, wachen nachts immer wieder auf und fühlen sich morgens müde und zerschlagen. Die Zahl und Dauer der Tiefschlafphasen ist deutlich verringert. Die Folge: Der Körper von Schmerzpatienten tankt zu wenig Energie auf, um die körpereigene Schmerzbewältigung zu stärken. Ein Teufelskreis entsteht. Durch den Schlafmangel sinkt die Schmerzschwelle und steigt die Empfindlichkeit weiter. Schon leichte Schmerzreize können dann stärkste Schmerzen auslösen.

 

Aus Anlass der Woche des Schlafes vom 16. bis 22. Juni 2008 möchte das Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz e. V., Marburg, nun herausfinden, wie sehr Schmerzpatienten unter dem Schlafmangel leiden und wie dies ihre Lebensqualität beeinflusst. Gibt es einen Zusammenhang mit bestimmten Schmerzerkrankungen? Ist es vor allen Dingen die verkürzte Schlafdauer oder sind es die häufigen Schlafunterbrechungen, die chronische Schmerzpatienten zermürben? Wenn Sie an chronischen Schmerzen leiden, machen Sie bei der Fragebogenaktion mit!

 

Der Fragebogen lässt sich im Internet unter www.forum-schmerz.de direkt online beantworten oder herunterladen und ist per mail unter schmerz@kilian.de anzufordern. Er kann auch per Post unter dem Stichwort: Schlafqualität beim Deutschen Grünen Kreuz, Schuhmarkt 4, 35037 Marburg, telefonisch 06421 293125 oder per Fax 06421 293725 bestellt werden.

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