Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) hat gemeinsam mit dem Aachener Forschungs- und Beratungs-Institut „Mensch-Arbeit-Technik“ (MA&T) den Abschlussbericht des Projektes „PflegeWert“ vorgelegt. Mit der Stiftung Evangelisches Alten- und Pflegeheim (EvA) Gemünd und der Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft mbH (CBT) in Köln haben zwei Partner aus der pflegerischen Praxis der stationären Langzeitpflege in diesem Verbundprojekt mitgewirkt. Drei Jahre lang wurden Mechanismen einer systematischen Wertschätzung der Pflegearbeit in den Einrichtungen untersucht, neue Maßnahmen entwickelt, erprobt und zusammengestellt.Abschlussbericht zum Projekt „PflegeWert“ veröffentlicht

Wertschätzung in der Pflege – erkennen – fördern – erleben

 

Köln (4. Oktober 2012) – Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) hat gemeinsam mit dem Aachener Forschungs- und Beratungs-Institut „Mensch-Arbeit-Technik“ (MA&T) den Abschlussbericht des Projektes „PflegeWert“ vorgelegt. Mit der Stiftung Evangelisches Alten- und Pflegeheim (EvA) Gemünd und der Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft mbH (CBT) in Köln haben zwei Partner aus der pflegerischen Praxis der stationären Langzeitpflege in diesem Verbundprojekt mitgewirkt. Drei Jahre lang wurden Mechanismen einer systematischen Wertschätzung der Pflegearbeit in den Einrichtungen untersucht, neue Maßnahmen entwickelt, erprobt und zusammengestellt.

 

Ziel des Projektes war, Möglichkeiten einer wertschätzungsorientierten Arbeit in den Einrichtungen aufzuzeigen und insbesondere auch kleineren Organisationen hilfreiche Materialien an die Hand zu geben. Die Ergebnisse liegen nun gebündelt in Form eines praxisorientierten Abschlussberichtes vor. Das Projekt wurde mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union realisiert.

„Die pflegerische Arbeit ist von großer gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Das ist eigentlich unstrittig. Leider aber erfahren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht immer die Würdigung und Unterstützung vor Ort, die sie dafür verdienen“, so Dr. Paul Fuchs-Frohnhofen von MA&T, der Koordinator des Projektes war. „Wir haben ermittelt, was Pflegende in ihrer Arbeit als besonders wertschätzend empfinden und darauf aufbauend bestehende gute Ansätze erfasst, neue Konzepte entwickelt und mit großem Erfolg erprobt“, berichtet Prof. Michael Isfort vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. „Dabei haben wir auch neue Erkenntnisse gewonnen. So war uns zu Beginn nicht klar, wie wichtig den beruflich Pflegenden z.B. die aktive Öffentlichkeitsarbeit der Einrichtung ist“, so Isfort weiter.

Die gemeinsame Entwicklung, Anpassung, Erprobung und Veränderung der Module von Forschung auf der einen und Praxis auf der anderen Seite sind Kennzeichen des angewandten Forschungsprojektes und ermöglichen eine praxistaugliche Übertragbarkeit auch in andere Einrichtungen. Der Abschlussbericht ist nun als Buch zum Projekt beim Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) erschienen und kann dort direkt bestellt oder aber über den Buchhandel unter der ISBN 978-3-940054-28-9 zum Preis von 29,90 Euro bezogen werden.

Das gemeinnützige Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) ist ein Institut an der Katholischen Hochschule NRW (KatHO NRW) in Köln und betreibt einen weiteren Standort an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) bei Koblenz.

 

Weitere Informationen

 

 


 

Quelle: Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V.,  04.10.2012 (tB).

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