Einmal bei alltäglichen oder sportlichen Aktivitäten falsch aufgetreten oder mit den High Heels umgeknickt – schon spürt man bei jedem Schritt den Schmerz am anschwellenden Knöchel. Zur Behandlung der Verstauchung setzt man bislang auf nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAIDs) wie Diclofenac. Eine in Berlin beim Kongress der European League Against Rheumatism (EULAR) vorgestellte klinische Studie belegt nun: Es gibt eine natürlich Alternative zu NSAIDs – Traumeel. Photo: Biologische Heilmittel HeelNatürlich gegen den Schmerz

Studie belegt: Bei einer Verstauchung hilft das natürliche Traumeel ebenso wirksam und zuverlässig wie Diclofenac

 

Berlin (8. Juni 2012) – Einmal bei alltäglichen oder sportlichen Aktivitäten falsch aufgetreten oder mit den High Heels umgeknickt – schon spürt man bei jedem Schritt den Schmerz am anschwellenden Knöchel. Zur Behandlung der Verstauchung setzt man bislang auf nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAIDs) wie Diclofenac. Eine in Berlin beim Kongress der European League Against Rheumatism (EULAR) vorgestellte klinische Studie belegt nun: Es gibt eine natürlich Alternative zu NSAIDs – Traumeel.

 

Ob beim Joggen im Wald oder auf dem Sprung zu einer Verabredung: Umgeknickt ist man schnell. „Verletzungen durch Überdehnung des Gelenks werden oft als geringfügig angesehen“, warnt Privat-Dozent Dr. med. Bernd Wolfarth, Leitender Oberarzt der Abteilung Präventive und Rehabilitative Sportmedizin an der Technischen Universität München. “Bleiben sie jedoch unbehandelt, können sie zu anhaltenden Schmerzen oder zur Instabilität des Gelenks führen, was die Mobilität dauerhaft beeinträchtigt.“

 

Zu einer Verstauchung kann es kommen, wenn die Gelenkflächen sehr stark und unsanft bewegt werden. Das kann die Gelenkkapsel und die umliegenden Bänder überdehnen. Als Sofortmaßname gilt: Pausieren, das Gelenk mit Eis kühlen und mit einem leicht komprimierenden Stützverband hoch lagern. Ein Arzt sollte die Verletzung untersuchen und die Behandlung darauf abstimmen. Salben und Gele helfen, die Verletzung, die Schwellung und die entzündungsbedingten Schmerzen zu lindern.

 

 

Patienten-Wahl: chemisch oder natürlich behandeln?

 

Doch welches Präparat hilft effektiv? Eine große randomisierte und kontrollierte klinische Studie – der Goldstandard bei der Medikamentenprüfung – verglich nun die Wirksamkeit von Traumeel auf Basis natürlicher Wirkstoffe mit einem Diclofenac-haltigen Standard-Präparat. Alle Produkte hatten sich bereits in früheren Studien wirksamer als Placebos erwiesen. Die neue Studie mit 449 Patienten zeigt, dass Traumeel Salbe und Gel die Schmerzen ebenso wirksam reduzieren und die Funktion und Beweglichkeit des Gelenks wiederherstellen helfen, wie Diclofenac Gel.

 

„Diese Studie – eine der größten und qualitativ hochwertigsten zum Vergleich eines natürlichen Arzneimittels mit einem konventionellen Medikament – bestätigt die Wirksamkeit von Traumeel nach höchsten medizinischen Evidenz-Kriterien“, erklärt Dr. Ghassan Andraos, Head of Medicine bei Heel. „Ein neues Kapitel in der Behandlung von Muskel-Skelett-Erkrankungen ist damit eröffnet: Patienten und Ärzte haben nun erstmals die Wahl zwischen nachweislich ebenbürtigen Alternativen.“

 

 

Regulieren statt inhibieren

 

Die bislang meistverwendeten nicht-steroidale Entzündungshemmer wie Diclofenac sind Cyclooxygenase-Inhibitoren. Um die schmerzhaften Symptome einer Verstauchung zu lindern, unterdrücken sie die natürliche Entzündungsreaktion des Körpers auf Verletzungen. Sie können längerfristig zu Schädigungen der Magenschleimhaut, des Herzens und der Nieren führen.

 

Traumeel dagegen ist ein homöopathisch hergestelltes Vielstoffgemisch aus 14 teilweise verdünnten natürlichen Inhaltsstoffen, die über das Zytokin-Netzwerk auf verschiedene Aspekte des Entzündungsprozesses regulierend einwirken. Studien belegen eine sehr gute Verträglichkeit bei Traumeel, das seit über 60 Jahren auf dem Markt ist.

 

 

Die Studie

 

Für die randomisierte, kontrollierte und multi-zentrische Studie wurden 449 körperlich aktive Männer und Frauen (Alter 18-40 Jahre) mit leichter bis mäßiger Verstauchung des Sprunggelenks (Grad 1 und 2) behandelt. Sie erhielten, stichprobenartig ausgewählt („randomisiert“), Traumeel Salbe, Traumeel Gel oder Diclofenac Gel. Das Präparat wurde unetikettiert und so unkenntlich wie möglich zur Nutzung an die Patienten übergeben. Alle Produkte hatten sich bereits in früheren Studien wirksamer als Placebos erwiesen. Bei allen Teilnehmern wurden die Medikamente äußerlich (topisch) 3-mal täglich an jedem der 14 Studientage angewendet. Arzt und Patient dokumentierten den Genesungsprozess über sechs Wochen mithilfe von internationalen Standard-Fragebögen wie FAAM (Foot and Ankle Ability Measurement) für die Funktions-Messung und VAS (Visual Analog Scale) für die Schmerz-Messung. Eine abschließende Untersuchung fand nach 6 Wochen statt. Die Studie wurde von August 2009 bis September 2011 in 15 Zentren in Spanien unter der Leitung von Carlos González de Vega, Chefarzt der Sportmedizinischen Rehabilitationsklinik MEDYR in Madrid (Spanien) durchgeführt.

De Vega CG, et al. A randomized, controlled, multicentre study on the effectiveness of Traumeel (ointment and gel) in terms of pain reduction and functional improvement compared with diclofenac gel in acute ankle sprain. Annals of Rheumatic Diseases 2012; Vol. 71: Supp. III (SAT0423), presented at the European League Against Rheumatism (EULAR) Congress, Berlin, Germany, June 6-9, 2012. http://eprints.bmjgroup.com/i/69264

 

Heel ist ein pharmazeutisches Unternehmen, das Medikamente auf Basis natürlicher Wirkstoffe entwickelt, produziert und vertreibt. Als Weltmarktführer für homöopathische Kombinationspräparate ist das Unternehmen zugleich Pionier bei der wissenschaftlichen Erforschung natürlicher Medizin. In Kooperation mit wissenschaftlichen Instituten treibt Heel das Konzept der Integrativen Medizin voran und baut die Brücke zwischen Schulmedizin und Homöopathie, mit dem Ziel Patientenversorgung und Gesundheit zu verbessern.

 

Die Biologische Heilmittel Heel GmbH mit Hauptsitz in Baden-Baden erzielte 2011 mit 1.300 Mitarbeitern 196 Millionen Euro Umsatz – 70 Prozent davon außerhalb von Deutschland. Heel-Medikamente sind über Tochterunternehmen und Vertriebspartner in über 50 Ländern erhältlich. www.heel.com

 

 

Abb.: Umgeknickt ist man schnell. Eine von Professor Carlos González de Vega (links), Chefarzt der Sportmedizinischen Rehabilitationsklinik MEDYR in Madrid (Spanien), und Privat-Dozent Dr. med. Bernd Wolfarth (rechts), Leitender Oberarzt der Abteilung Präventive und Rehabilitative Sportmedizin an der Technischen Universität München (Deutschland), in Berlin vorgestellte Studie belegt nun: Traumeel reguliert die Entzündungsschmerzen bei Verstauchungen ebenso wirksam wie Diclofenac – aber auf natürliche Weise. Photo: Heel

 

Abb.: Umgeknickt ist man schnell. Eine von Professor Carlos González de Vega (links), Chefarzt der Sportmedizinischen Rehabilitationsklinik MEDYR in Madrid (Spanien), und Privat-Dozent Dr. med. Bernd Wolfarth (rechts), Leitender Oberarzt der Abteilung Präventive und Rehabilitative Sportmedizin an der Technischen Universität München (Deutschland), in Berlin vorgestellte Studie belegt nun: Traumeel reguliert die Entzündungsschmerzen bei Verstauchungen ebenso wirksam wie Diclofenac – aber auf natürliche Weise. Photo: Heel

 

 

Download

 

 

  


Quelle: Satelliten-Symposium der Firma „Biologische Heilmittel Heel“ zum Thema „Traumeel vs. Diclofenac – Präsentation der TAASS-Studie“ am 08.06.2012 in Berlin anläßlich des EULAR 2012.

MEDICAL NEWS

Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
New guidance on how to diagnosis and manage osteoporosis in…
Starting the day off with chocolate could have unexpected benefits
Better mental health supports for nurses needed, study finds

SCHMERZ PAINCARE

Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern

DIABETES

Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…
Minimalinvasive Geräte warnen ungenügend vor Unterzuckerung
Typ-1-Diabetes und Hashimoto-Thyreoiditis treten häufig gemeinsam auf

ERNÄHRUNG

Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

ONKOLOGIE

Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung

MULTIPLE SKLEROSE

NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
Verzögerte Verfügbarkeit von Ofatumumab (Kesimpta®)
Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte…
Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose
Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung